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Der Sprung ins LeereAbschied. Der erste Gedanke beim Aufwachen. Sofort ist der Kloß wieder da. Hartnäckig macht er jedes Atmen zur Qual. Und die Tränen kullern. Durch den Tränenschleier sehe ich dich neben mir liegen. Dein schönes und liebes Gesicht. Später sitze ich auf der Couch und sehe dir beim packen zu. Mit jedem Stück, das du wegnimmst packst du auch etwas von mir mit ein. Und ich bin traurig. Vielleicht weil diese Woche nicht nur uns beiden gehörte. Weil sich jeder eingeklinkt und gefordert hat und uns am Ende der vergangenen Tage nichts bleibt außer Müdigkeit. Und dann der Moment am Auto, wenn du in deinen Alltag zurückfährst und mich mit meinem alleine lässt. Es wird schwerer. Von Mal zu Mal. Da ist er wieder. Der Kloß. Trotzdem: Wir hatten für einen Augenblick einen gemeinsamen Alltag. Vollgestopft mit Pflichten zwar, aber wir waren zusammen. Und jetzt? Wie soll ich weitermachen nach der Woche mit dir? Der Sprung ins Leere. Die Angst vorm Fallen. Es gibt kein Zurück. Deine Wohnung hast du gekündigt und in zwei Wochen bist du endgültig bei uns raus. Das alles zu begreifen fällt mir noch schwer. Also wie gehabt. Tief durchatmen und irgendwie weitermachen. Es gibt kein Zurück. Mein Herz gehört dir schon zu sehr. Und ich bin bereit. Und wenn du längst meine Straße verlassen hast, vergrabe ich mich. Nicht unter der Bettdecke. In den Abwasch. Ich schrubbe das Geschirr als ginge es um mein Leben. Ich schrubbe gegen die Traurigkeit an. Gegen das Vermissen. Gegen das Gefühl der Leere. Gegen die Tränen. Gegen die trüben Gedanken. Und irgendwann, manchmal nach Stunden, manchmal nach Tagen, kann ich wieder lächeln. Du kommst wieder. Bald. wolkenlos - am 20.05.2007 22:53 KommentareBig blue [Tb: auf gehts] - 20.05.2007 23:45oh mann, dass hört sich so grausam an aber dennoch hoffnungsvoll und voll liebe. melancholie. Kommentar schreibenDu musst dich Einloggen oder kostenlos anmelden um Kommentare zu schreiben |
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