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Gedanken an meine Tote Mutter teil 1


Ich schreibe hier meine Gedanken über meine Tote Mutter auf. Das sind Gedanken die noch nie einer zu sehen bzw. zu hören bekommen hat.

Meine Mama ist jetzt fast neun Jahre tot, alle meinen umso mehr Zeit vergeht desto weniger schmerzen hat man, aber das alles ist gelogen, ich finde nicht das es besser wird. Ich habe manche Tage an denen möchte ich gar nicht mehr Leben, da würde ich lieber bei ihr sein, ich war 9 Jahre alt, jetzt bin ich fast 18 Jahre alt. Sie hatte Brustkrebs, 1995 wurde es diagnostiziert, zu dieser Zeit war ich 5 Jahre alt, ich habe das alles noch nicht wirklich begriffen, ich habe nur gemerkt das meine Mama eine ganze weile im Krankenhaus sein musste, ich habe immer meinen Vater gefragt warum ist Mama im Krankenhaus, aber es kam immer nur die eine Antwort: Mama ist Krank, und muss untersucht werden. Ich erinnere mich noch an meine Einschulung, meine Mama war zwar dabei, aber sie sah sehr Krank aus, und ein Tag nach meiner Einschulung musste sie wieder ins Krankenhaus. So ging es ungefair 3 Jahre sie war mal für 1 Woche zu Hause,aber dann war sie wieder 2-3 Wochen im Krankenhaus. Ich kann mich noch an meinen 9.ten Geburtstag erinnern, ich war bei ihr im Krankenhaus, wir hatten eine wunderschöne Zeit miteinander, und als die Ärzte dann sagten das sie nicht mehr lange Leben würde, haben meine Mama und mein Papa gesagt das sie zuhause sterben soll, da sie sich nochmal von der ganzen Familien verabschieden wollte und das hat sie auch gemacht, an Weihnachten, also am 24.12. hat sie nicht mehr so viel mitbekommen, aber sie hat es gemerkt das alle da waren, all ihre Kinder, meine Patentante und mein Patenonkel mit ihrem Kind waren da, freunde von meiner Mama, die sie auch noch mal sehen wollte, wir waren glaubig um 45 Personen, am 25.12. hat noch weniger mitbekommen, sie hat uns alle immer verwechselt, ich habe mich an diesem Tag zu ihr ins Bett gelegt und habe mit ihr gekuschelt. Und als ich abends ins Bett gehen wollte, hat sie zu mir gesagt das sie mich ganz doll Lieb hat und das sie immer auf mich aufpassen würde, egal wo sie ist, das war das letzte was sie zu mir gesagt hat. Am 26.12.1999 um ca. 5 Uhr ist sie dann gestorben, mein Vater hat mich um 7 Uhr geweckt, das erste was er zu mir gesagt hat war,: Franzi steh auf Mama ist Tod. Ich habe es am Anfang gar nicht begriffen, was er meinte, ich war noch im halbschlaf, als ich dann zu meiner Mama ans Bett gegangen war, habe ich sie das liegen sehen, sie hatte ihre Augen auf, als wäre sie wach, aber sie hat nicht reagiert, als ich sie angesprochen habe. Ich bin auf das Bett von ihr geklettert und habe mich so fest an sie ran gekuschelt das ich gemerkt habe das sie schon ein bisschen kalt geworden war, ich wollte es aber nicht war haben, als dann meine ganze Familie kam, ist mein einer Bruder Ulrich, ist mit mir und mein anderer Bruder Michael zu MC Donalds gefahren und in dieser Zeit, haben die Bestatter sie abgeholt, sie haben meine Mama abgeholt, ich hatte nich einmal die change mich von ihr zu verabschieden und dafür habe ich meinen Bruder gehasst. So ich mache vorerst schluss ich werde bestimmt mal wieder schreiben.

Kommentare

su - 15.08.2008 07:37
er hat es sicher nur gut gemeint
und im grunde hast du dich von ihr verabschiedet du hast sie gekuschelt im bett
du projezierst deine wut über den tot deiner mutter auf deinen bruder ... das ist nich ungewöhnlich
als mein vater strab projezierte ich ihn auf meine mutter
du solltest frieden mit ihm schliessen denn auch er hat seine mutter verloren und auch wenn er älter war so ist der verlust nicht weniger schmerzlich
lieben gruss su


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