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Freiwillig,In tiefer Demut,Der Dom


Freiwillig

Freiwillig
schenke ich Ihnen meine Worte
und durch Ihre Liebe
werden sie schweigen

Freiwillig
schenke ich Ihnen meinen Körper
und durch Ihre Liebe
wird er leiden

Freiwillig
schenke ich Ihnen meine Gedanken
und durch Ihre Liebe
werden sie fliegen

Freiwillig
schenke ich Ihnen meine Lust
und durch Ihre Liebe
wird sie unermesslich


In tiefer Demut

In tiefer Demut liege ich,
wag nicht, den Blick zu heben
mein Haupt und Knie beugen sich,
sie weihen Dir mein Leben.

Luft, Lust und Licht gewährst Du mir
nach Willkür und Gutdünken,
und ohnmächtig gebannt von Dir
muss ich zu Boden sinken.

Sehen, hören, spüren
Sehnsucht
Jede Nacht der dunkle Traum
immer derselbe!

Dann
Sehe ich sie:
Deine Augen, vertrauensvoll
und mit wissendem Lächeln
Meine Augen erstaunt
mit großem Zweifel!

Dann
Höre ich sie:
Deine Stimme, bestimmend
und keine Widerrede duldend
Meine Stimme, leise
mit großer Ergebenheit!

Dann
Spüre ich sie
Deine Hände, strafend
und große Lust bereitend
Meine Hände, gefesselt,
zur Hingabe gezwungen!

Dann
Brauche ich sie
Deine Macht, demütigend
und mit Liebe auffangend
Meine Demut, freiwillig
mit Lust Dir geschenkt!

Wirst Du sie annehmen,
als mein Geschenk?
Und mit mir träumen,
den dunklen Traum?


Der Dom

Es spricht der Dom, der alles kennt
und viele Subs sein Eigen nennt,
zu jener, die ihm Sonntags dient
und demutsvoll grad vor ihm kniet:

"du stellst dich jetzt auf Schmerzen ein,
ja, schau nicht so, das muss nun sein!
Die Augen zu und lass dich fallen,
ich will dir nachher eine knallen."

Sie kniet ganz still, gehorcht im Nu
und hat auch beide Augen zu,
da nimmt er ihre beiden Hände
und fasst des langen Seiles Ende.

Er spricht in lautem festen Ton:
"Bald hab ich dich gefesselt schon,
ab nun sei Demut dir geboten....
ich frag mich nur, wie geht der Knoten?"

Doch dann hat er sie eingewickelt,
das Seil mit Schere oft zerstückelt,
weil er der Knoten, die sich fitzen
nur so Herr wird .....und er tut schwitzen.

Gebündelt kniet sie nun seit Stunden
die Bullwip hat er grad gefunden,
die er vor Mama gut versteckt,
unter der Modelleisenbahn entdeckt.

Er räuspert sich und spricht ganz laut,
dass er sie fürchterlich gleich haut.
Durch seine Worte aufgewacht
gibt sie auf Haltung wieder Acht.

Er spricht:" du wirst erdulden und ertragen,
nach Sinn und Zweck niemals mich fragen
und vor allem will ich keine Klagen hören,
kein "Auh" kein "Weh" soll meine Mission stören.

Ich werde dich jetzt zu dir hinführen,
die ganze Welt des Leidens sollst du spüren,
empfangen nur von jenem einen Mann,
von MIR, dem einzigen, der dies wahrhaft kann.

Weit schwingt die Bullwip in den Raum
der ganze Schwung ein wahrer Traum,
ein Dom mit Konsequenz und Mut,
der immer weis... wann... was er tut
.
Für jede Pein ist sie vollkommen offen
und Superdom hat wohl auch direkt getroffen,
er verliert die Haftung mit dem Boden,
die Bullwip trifft ihn von hinten in die Hoden.

Er springt im Viereck durch das Zimmer,
sein Klageton wird immer schlimmer,
die Peitsche hat, in sich verwickelt,
den großen Spiegel ganz zerstückelt.

Sie hört sein Jammern und sein Klagen,
darf nach Sinn und Zweck ja niemals fragen.
Da hört sie ihn gepresst laut sprechen:
"na Sklavenschlampe....... war das ne tolle Säschen!"
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