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"Mein Thema" sind Essstörungen, die sich jetzt schon wie ein roter Faden durch mein Leben ziehen und seit Jahren tagtäglich mein Denken bestimmen.

Ich habe keine Lust mehr darauf und ich bin für mich an einen Punkt gekommen wo ich mir sage "Ich kann nicht mehr".



Ich hole mal etwas aus: Bis zu meinem 6.Lebensjahr hatte ich garkeine Probleme mit dem Essen und immer Idealgewicht. Allerdings ist meine Mutter stark übergewichtig gewesen und mein Vater hat mich öfter dazu gezwungen auch Gemüse usw. zu essen. Letztendlich mochte und mag ich aber alles (außer vielleicht ganz was exotisches) und habe auch keine Allergien, Mangelerscheinungen o.Ä.



Nach der Scheidung meiner Eltern nahm meine Mutter sehr ab. Sie war depressiv und konnte vor lauter Trauer nicht mehr essen. Mein Leben änderte sich komplett, nicht nur das ich umzog, meine Mutter "krank" war etc. ich musste viel Verantwortung tragen und begann zuzunehmen. Also ich so ca. 10 Jahre alt war, war ich dann richtig dick geworden! Sobald irgendwo Essen war, stopfte ich es in mich hinein. Schokolade wurde mein Trostpflaster und Gummibärchen meine Belohnung. Ich bekamm erstmals Fressattacken wo ich große Mengen aß.



So konnte es nicht weitergehen...ich beschloss abzunehmen. Es gelang mir, ich war stolz!

Doch die alten Gewohnheiten kehrten natürlich zurück. Ich futterte mir wieder etwas an und entwickelte eine sozial Phobie. Diesmal richtig, dachte ich mir....und nahm wieder ab. Nur diesesmal schoss ich über das Ziel hinaus.



Ich wurde magersüchtig! So wie man das aus Romanen kennt, richtig klassisch. Natürlich zeigte ich keinerlei Einsicht und mein Umfeld noch weniger Verständniss. Ich wurde zu einem dreimonatigen Psychatrie-Aufenthalt gezwungen. Da war ich 13...

In der Psychatrie scherrten sie sich nicht um Ursachen meiner Probleme, die Hauptsache war das ich aß. Und das tat ich dann auch, ich fraß!

Ich traute mich nicht zu "rebellieren", hatte einfach nur Angst. Ich wollte endlich geliebt werden....also futterte ich mich wieder fett. Als ich meine Familie und die Mitarbeiter auf meine Problem ansprach, nahmen sie es nicht ernst und dachten sich später aus das ich Bulimie habe (was ich nicht habe und nie hatte). Ich gab mich geschlagen, schaute zu wie meine Hosen zu eng wurden, ich Magenkrämpfe von dem vielen Essen bekamm und wartete auf meine Entlassung. Zuhause ging es dann weiter...



Nachdem meine gesamte Situation sich zumindest oberflächlich entspannt hatte, startete Versuch Nummer 3- ich war schonwieder etwas übergewichtig. Ich wollte abnehmen und zwar gesund! Ich fing an viel Sport zu machen und mich gesünder zu ernähren. Langsam, ganz langsam verlor ich ein Kilo nach dem anderen. Bis kurz vor meinem Idealgewicht^^........Und dann....



Hat es wieder angefangen, diese furchtbaren Fressattacken bei den ich unvorstellbare Mengen in mich hineinstopfe. Ich habe es mit Selbstbeobachtungsbögen versucht, mir Ziele gesetzt, versucht zu genießen, langsam zu essen-> Nichts funktioniert!

 



Soviel....zu meiner "Karriere"....



Mein Ziel ist es ein paar Kilo loszuwerden und mein Gewicht dann zu halten. Außerdem möchte ich einen normalen Bezug zum Thema Essen bekommen.



Gerne verrate ich euch noch mehr über mich und nehme sicher (fast) jeden Hinweis dankbar entgegen.