• kostenlos mitmachen

kapitel 5


ich sitze mal wieder in der wackligen straßenbahn. ich hab meine kopfhörer auf und höre das lied von amy mcdonald, dont tell me that its over. es regnet draußen. ich guck aus dem fenster, mach ich morgens immer gerne, es ist so beruhigend die leute draußen an zu sehen. sie rennen alle mit ihren regenschirmen rum. hin und wieder sieht man einen bunten aber sonst sind die meisten schwarz oder grau.

die straßenbahn ist recht voll. fast alle sitze sind bestzt, nur neben mir ist noch einer frei. es stehen ein paar leute und klammern sich an die stangen fest. ich find das immer ein wenig beleidigend das manche leute lieber stehen wollen anstatt sich neben mich zu setzen.

die straßenbahn steht, ich guck wieder aus dem fenster. die leute die ausgesteigt sind laufen draußen an meinem fenster vorbei. eine ältere dame hat einen geblühmten regenschirm. ein mann läuft etwas schneller und hat seine jacke über den kopf gezogen.

jemand setzt sich neben mich, ich guck nicht hin. er zieht mir den hörer aus dem ohr. ich guck mich um und lächel sofort wenn ich raffael sehe.

er grinst. "musst nicht gleich so böse gucken."

"würdest du auch machen.." ich dreh mich wieder zum fenster. ich lächel immer noch.

"wo fährst du hin?" fragt er.

"zur arbeit.. was ist mit dir? musst du heute nicht im boutique sein?"

"nee, hab heute abendschicht, weil ich ein paar dinge erledigen musste.."antwortet er und grinst.

"was musst du schon erledigen?" ich grinse jetzt auch.

er lacht, "du musst auch immer alles wissen, was?". ich lächel ihn an. er guckt weg. ich schau ihn immer noch an.seine schwarzen haare fallen auf seine stirn. seine hellblauen augen starren auf eine stelle weiter vorne in der bahn. seine augen haben irgendetwas besonderes, ich weiß nicht genau was, aber dieses helloe blau sieht fast aus wie eis, und sie focusieren sich immer auf eine bstimmte stelle. sie wandern nicht herum sondern es ist als würden sie jeden object den sie anschauen für einen moment vereisen.

er schaut zu mir und grinst, als er sieht wie ich ihn angucke.  ich lächel damit es nicht zu peinlich wird.

 meine station ist die nächste. ich sage ihm das ich jetzt gleich aussteigen muss.

"wir sollten uns öfter treffen" sagt er, "und nicht nur in der straßen bahn oder so.."

"find ich auch" ich lächel.

"komm heute gegen sechs in das boutique, okay?" sagt er.

"werd da sein " jetzt grinse ich ihn an. er lächelt.ich guck schnell weg, ich habe keine ahnung was man machen soll wenn jemand dich ausfragt. hat er mich überhaupt ausgefragt? ich bin nicht so gut in diesen sachen. war ich nie. ich weiß nicht ob er sehn soll das ich mich richtig freue. ich glaub eher nicht, deswegen grinse ich nicht mehr so blöd als ich aussteige. ich lächel nur.

 

den ganzen tag auf arbeit bin ich ein bisschen aufgeregt. ich erzähle joe und lilly das raffael mich ausgefragt hat.. oder zu mindest so was ähnliches.

"endlich!!!!" sagt lilly, "ich dachte schon das wird nie mehr kommen..weißt du schon was du anziehst?"

"ich weiß nicht ob es ein richtiges date ist" sage ich.

"was solls denn sonst sein?!" sagt joe, "er ist ein mann, männer zeigen keine gefühle, so fragen sie frauen aus! er hat dich ausgefragt..ganz sicher."

"oh scheiße..ich hab keine ahnung was man bei nem date macht.. wenn mir nichts zum reden einfällt?? ich will mir nicht alles mit ihm versauen.." sage ich. ich weiß wiklich nichts darüber. ich war nie in einer richtigen bezihung und jedes mal als ich mit jemandem ausgegangen bin hat es gerade bis zum ende des ersten date gehalten..

"wird schon.. " sagt joe.

"ja, sei einfach du selbst." sagt lilly.

"keine ahnung wer ich bin.." sag ich, mir ist schlecht.

lilly hällt mich an beiden schultern fest, guckt mich über glücklich an und drückt mich dann überraschend fest an sich. "ich bin so aufgeregt für dich!!" ruft sie.

für einen moment bleib ich in ihren armen, meine arme baumeln ratlos an meinem körper herunter. mein kinn lehnt an ihrer schulter. ich kann ihr perfüm riechen, rosenduft. sie lässt mich los, ich schau sie an, wir beide fangen an zu lachen. ich weiß nicht warum, wahrscheinlich weil ich gestresst bin.. und lillz einfach glücklich. sie freut sich schon fast mehr als ich, denn den rest des tages verbringt sie damit nach zu denken welche kleider sie mir leihen kann.

zu hause such ich in meinem kleiderschrank nach dem einen kleid das ich den ganzen tag schon im kopf hatte. ein schlichtes weißes kleid, lang bis zu den knöcheln, mit einem dünnem roten gürtel über der hüfte. meine rötlich braunen haare nehm ich einfach auf die rechte seite nach vorne.

mit meinem bordeauxen mantel gehe ich dann los in richtung "boutique cafe".

 

 

 

<< vorheriger Eintrag

Kommentare

nathank [Tb: versteckt..] - 08.03.2013 18:50
danke :) ♥

BrokeHeart [Tb: BrokenHeart] - 08.03.2013 15:22
super
wie immer


Kommentar schreiben

Du musst dich Einloggen oder kostenlos anmelden um Kommentare zu schreiben