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Glauben heißt nicht wissen.....


Guten Morgen Lohan!


Mann was ist das für ein Wetter draussen! Trübe, leicht verregnet, nicht so pralle. Aber dafür ist meine Stimmung um so besser. Ich habe gut geschlafen und fühle mich einfach prima.


Es ist noch früh und ich geniesse die Stille um mich drum herum. Nachher muss ich noch los zum arbeiten, also gönne ich mir die Ruhe.


Ruhe Lohan ist so wichtig für mich. Ich möchte sogerne an einem Ort sein, wo ich die nächsten Monate die Chance habe so einfach ganz alleine in mich gehen zu können, um mich tatsächlich in Ruhe erleben und fühlen zu können. Mein tiefes innerstes erspüren und mich neuordnen. Das Leben das ich führe ist zwar meines, aber zu sehr bestimmt von dem, was von aussen an mich heran tritt. Ich habe es bisher versäumt zu lernen, tatsächlich mein "Ich" auch zu leben. Daher jetzt dieses Dilema mit meinem Dasein auf einem Weg den ich so nicht gehen möchte. Ist gar nicht leicht das alles zu verändern. Aber ich bin stetig und ständig am Ball und übe mich daran ins ich zurück zu kehren. Auch deshalb Lohan, habe ich Dich ins Leben gerufen. Ein Weg mich selber zu sehen. Du wirst ein Spiegel einiger Augenblicke meiner Wege sein. Denn das was ich Dir heute zeige, werde ich in einer Woche, in einem Monat, vielleicht sogar im nächsten Jahr immernoch sehen können und dann kann ich leichter nachvollziehen, wie weit ich auf meinem Weg voran gekommen bin. Daher werde ich immerwieder vergleichen wo war ich, wo bin ich jetzt und wo möchte ich in Zukunft sein. Ich finde, heute ist ein guter Tag ein Teil meiner Ziele klar zu definieren.


Da wäre zunächst mal mein Glaube. Ohne Glauben an etwas, gleich wohl auch an was, komme zumindest ich nicht weiter. Ich benötige eine Motivation. Warum sollte ich etwas tun, etwas verändern, wenn ich mir nichts davon erwarten könnte? Und ich erwarte ein gutes Lebensgefühl in meinem Leben. Ich bin schon lange damit beschäftigt zu erkunden, welche Religion mir ein gutes Lebensgefühl vermittelt. Es gibt  so viele Religionen. Und eigentlich bleibt für mich ja auch noch die Frage offen, was ist eine Religion überhaupt. Hmmm, für mich bedeutet eine Religion ein Pfad an dem ich mich orientieren kann und werde, weil er letztlich dazu führen wird, dass ich mich gut fühle und mein Leben positiv bejahen werde, selbst mit den Katastrophen in meinem Leben, die ich im nachhinein eh nicht ändern kann. Zumindest kann ich den Begriff Glaube für mich ein wenig definieren. Allerdings kann ich das Glauben an sich, nicht mit einem Gott gleich setzen. Ich finde, der Glaube wird mich zu einem anderen Leben, einem positiveren und daher angenehmeren Leben führen. Und wenn ich davon ausgehe, das dieses Ziel so erreichbar sein kann, dann setzt für mich das TUN des Glaubens an sich ein. Ich glaube an mein Ziel, also bin ich bereit alles dafür zu tun um mein Ziel zu erreichen. Ist irgendwie verwandt mit dem Training eines Sportlers. Er glaubt daran, sein gesetztes Ziel zu erreichen und arbeitet hart dafür. Letztlich wird er sich seinem Ziel auf alle Fälle annähern und mit Sicherheit auch erreichen, wenn er es von sich selber abhängig macht und nicht von aussen !!!! So ungefähr sehe ich es mit dem Thema Glaube und Religion. Ausserdem bin ich ein großer Freund der Naturwissenschaften und gerade unsere Evolutionsgeschichte ist soetwas von spannend und vor allem nachvollziehbar, auch wenn immerwieder Erneuerungen der Thesen stattfinden. Gerade diese stetigen Prüfungen des Wissenschatzes über den die Naturwissenschaften heute verfügen, macht es doch eigentlich zu dem, wie es meiner Meinung nach sein sollte, ein sich langsames annähern an den wahren Kern der Menschheitsgeschichte. Und auch die Wissenschaftler glauben ganz fest an ihr gesetztes Ziel. Daher arbeiten auch sie ständig und stetig an den Möglichkeiten, das gesetzte Ziel zu erreichen. Sie leben Ihre Religion.  Überall gibt es wunderbare Beispiele von dem wie Religion gelebt werden kann und auch getan wird. Allerdings sehe ich keinen Gott als Initiator dieses ganzen Systems oder zufälligen Entwicklung. Da unterscheide ich mich mit meinem Gedanken wohl eher von den meisten Religionen. Für mich ist es einfach so, was immer auch dahinter stecken mag, dass Menschen durch tun und darüber nachdenken und Rückschlüsse ziehen weiter kommen auf ihrem Weg, im positiven und natürlich leider auch im negativen Sinne. Und das TUT definitiv jeder von uns, beim Säugling angefangen bishin zum hohen Alter! Insofern kommt für mich annähernd nur eine Religion in Betracht, die ich wirklich leben könnte und möchte. Es wäre der Buddhismus, der meines Erachtens nach, dass was ich unter Glaube verstehe am ehesten als Religion darstellt. Der Buddha ist nämlich kein Gott  sondern ein sehr, sehr weiser, erleuchteter Mensch der zutiefst verehrt wird für seine Taten. Ich finde unser Dasein an einem Gott fest zu machen, führt nicht zum positiven Lebensgefühl, weil wir immer und fortwährend abhängig von der Gunst dieses Gottes abhängig wären. Also möchte ich grundsätzlich erstmal damit beginnen, mich dem Buddhismus an zu nähern. Ich weiß zwar einiges darüber, aber nicht genügend um mich buddistisch ein zu stufen. Es gibt wohl eine Menge verschiedene Buddhistische Richtungen und da muss ich mich erstmal orientieren. Aber mein, ab jetzt gesetztes erste Ziel heißt: " Auf dem Weg zum Buddhismus" Infos sammeln, sehen, hören, wahrnehmen. Ganz im Sinne eines Satzes der mir dazu einfällt: Glauben heißt nicht wissen, sondern sich auf den lehrreichen Pfad der unbekannten Erfahrungen begeben um sein gesetztes Ziel zu erreichen.


Lohan ich glaube das ist eine gute Entscheidung!!! Mal sehen was ich im Internet und umzu so finde!!!


Bis bald!


 

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Kommentare

dicentra - 22.10.2006 12:24
erstmal hallöchen !! gruss da lass

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