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27.05.08


Was für mich, für meine Entwicklung die wichtigsten Gedanken, Erfahrungen sind hört sich wie folgt an:


Meine Arbeitszufriedenheit leitet sich nur sehr bedingt aus den äußeren Rahmenbedingungen ab. Die eigentliche Quelle liegt wo anders. Ich selbst bin die Quelle meiner Zufriedenheit, nicht meine Arbeit. Um meine Arbeitsfreude zu erleben, muss ich voll und ganz zu dem zu stehen, was jetzt ist. Nicht weil das „richtig“ wäre. Nicht weil jemand oder etwas von außen kommende das als moralisch wertvoll benannt hat. Sondern ausschließlich deshalb, weil ich es gewählt habe, weil ich es mir ausgesucht habe. Das nenne ich dann e i g e n verantwortlich.


 


Über alles, worüber ich mich ärgere, ist das Ergebnis meiner zwanghaften Erwartungen (bewußt oder unbewußt). Als ich das erkannt hatte, war ich nicht frei von Problemen oder Ärger, aber ich war frei von der daraus entstehenden Lähmung eine gute Entscheidung, eine gute Handlung für mich zu erstellen, ich war wieder handlungsfähig und nicht durch den Ärger gelähmt.


 


Viele Menschen geben immer den Verhältnissen, der Umgebung (Menschen, Situationen) die Schuld für das, was sie sind. Ich glaube, das das falsch ist. Die Menschen die ihren Weg im Leben aufrecht gehen, sich bewußt weiterntwickeln suchen die Verhältnisse, die zu ihnen passen (und nicht umgekehrt). Findet man diese Verhältnisse nicht, hat man noch die Möglichkeit diese selbst aufzubauen.


 


Für mich ist das Höchste, wenn ich den Grund meiner Freude kenne und I C H mein Glück nicht von äußeren Einflüssen (Menschen/Situationen) abhängig gemacht habe. Somit beginne ich in mir zu ruhen und Glück und Zufriedenheit wachsen aus mir aus meiner Selbstbestimmung, aus der Erkenntnis: das habe ich mir so ausgesucht und deshalb ist es auch gut für mich. Sollte es nicht gut für mich sein, habe ich aber daraus gelernt und es war somit letztendlich auch gut für mich.


 


Es sind nicht die Vorgänge/Situationen an sich, die mich verletzen. Es ist meine Art und Weise, darauf zu reagieren, die kann ich aber beeinflussen (falls ich will).


 


Ich glaube, Menschen sterben in der Einsamkeit aus der Verlegenheit ihrer eigenen Situation. Das Nachdenken und die konsequente Umsetzung dessen, also das praktische Handeln, wäre ihre Rettung gewesen.


 


Selbst in Problemen noch die Möglichkeit für gute Lösungen suchen zeichnen einen "erwachsenen" Menschen aus.


 


Ich war meistens auf dem Holzweg, wenn ich es nicht geschafft hatte, das Ziel im Auge zu behalten.


 


Ich denke, dass viele Menschen in der Sicherheitsfalle sitzen. Dort besteht die reale Gefahr, dass sie der Zukunftsangst die Gegenwart opfern und dadurch einen Großteil der Zukunft verspielen.


 


Wer verlernt hat, sich selbst aus Ungemach, Unzufriedenheit, schlechter „Laune“, zu befreien, der ist in einer echten Notlage auch nicht mehr handlungsfähig. Vielmehr wartet er ab und setzt darauf, dass von irgendwoher schon Hilfe kommt. Er ist passiv geworden und somit ebenfalls sein Leben. Was soll das also, da er nur ein Leben hat. Eine gute Frage beim Klagen/Jammern über die Unvollkommenheit der Welt, der Menschen lautet: Was ist die Alternative? Wenn sie „Nichts tun“ hieß, wusste ich wenigstens, dass ich dieses nicht wollte. Es lebe das aktive „Machen“, das aktive „Tun“.


 


Beachte, dass grosse Liebe und grosser Erfolg immer mit grossem Risiko vervunden sind.


 


Habe stets Respekt vor Dir silbst, Respekt vor anderen und übernimm Verantwortung für Deine Taten.


 


Verbringe jeden Tag einige Zeit allein.


 


Bedenke, das Nicht zu bekommen was man will, ist manchmal ein grosser Glücksfall.


 


Gehe sorgsam mit der Natur um. Begib Dich einmal im Jahr an einen Ort, an dem Du noch nie gewesen bist.


 


Ich messe meinen Erfolg daran, was ich für ihn aufgeben musste.  06.07.08


 


Fortsetzung folgt

Kommentare

Reding - 28.05.2008 10:49
Weiter!!!!!

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