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26.05.08 wichtigstes Thema:


Viele Fragen sind in meinem Kopf. Nach Antworten suche ich.


Warum bin ich wie ich bin? Steht die Welt auf dem Kopf? Oder ist es meine Person?


Bin ich eine Laune der Natur?


Was treibt mich an? Wo bin ich empfindlich? 


Was tut man bei dem Streben nach Harmonie? Muss man dafür auch etwas zerstören? Was muß der Mensch zerstören um zu (über)leben? Muss der Mensch überhaupt etwas zerstören?


Existiert Gerechtigkeit und Schönheit nur im Auge des Beobachters?


Soll ich ein Tagebuch schreiben oder nicht? Soll ich erzählen wie man Neurodermitis und Asthma los wird? Soll ich erzählen wie man durch Disziplin mehr Freiheit in seinem Leben hat?


Soll man sich öffnen oder eine Mauer um sich aufbauen? Welches Maß ist gesund? Wieviel Beziehung braucht ein Mensch?


Soll ich mich auf das Ganze beziehen oder in Teilbereichen verstecken um das Ganze nicht zu sehen?


Wir sind darauf abgerichtet es nicht zu sehen. Was sollen wir nicht sehen?


nächstes Mal mehr, vielleicht auch Antworten. 


27.05.08


Also doch ein Tagebuch, ich versuch es mal


Thema 1:


Nach meinem Abitur kam ich in die hohe Schule der Null-Bock-Phase. Ich muss für meine Eltern unausstehlich gewesen sein. So machte man mir klar, dass ich mit diesen Verhalten nicht weit kommen werde und mir gefälligst eine Arbeit und eine eigene Wohnung suchen soll. Da ich aus sehr behüteten Verhältnissen stamme, viel mir ein Weggehen von zu Hause einerseits nicht leicht, andererseits reizte es mich auf eigenen Beinen zu stehen. Ich "sollte" Studieren hatte aber wie gesagt überhaupt keine Ambitionen in dieser Richtung. Ich suchte mir eine größere Stadt ca. 50 km von der elterlichen Wohnung, nahm mir eine kleine Behausung und bewarb mich als ungelernte Kraft. Bekam auch sofort eine Stelle mit guter Bezahlung. 


(Fortsetzung folgt)


Thema 2:


Meine erste Freundin war blond, hatte lange Beine, trug immer eine kleine Schminktasche bei sich und ich war unsterblich in sie verliebt. Ich hatte sie während eines Praktikums kennengelernt. Der Zufall brachte uns, nach einem langen Dienst, ein kräftiges Gewitter. Sie musste auf ihren Bus warten, der kam durch eine Wunder nicht. So "packte" ich die Gelegenheit beim Schopf und bot ihr mein Sofa in meiner kleinen Wohnung an, da wir am nächsten Tag zusammen Dienst hatten. Alles mit respektvollen Abstand. Nun ja, bei dieser Vorstellung (respektvoller Abstand) ist es nicht geblieben und daraus wurde ein phantastisches gemeinsames, wenn auch kurzes Frühstück vor dem Dienst. Wir waren mit den Gedanken überall, nur nicht bei unseren teils risikoreichen Aufgaben. Jedes 2. Wochenende fuhren wir in eine andere größere Stadt und taten das was uns gefällt. Es war eine schöne Zeit. Die Sache mit dem Bus wiederholte sich regelmäßig. So wurde es zur Tradition, dass ich sie zum Bus brachte. Die Zeit verging und es wurde langsam ein Jahr für uns.                                  


Das war meine erste Beziehung zum anderen Geschlecht und ich war im 7. Himmel. Ich weiß heute noch ihren Namen nach so vielen Jahren. Andere Namen, aus jüngster Vergangenheit habe ich schon vergessen.


Meine nächste Beziehung lernte ich auch in der Arbeitswelt kennen. Da sie auswärts wohnte, hatte sie ein kleines Zimmer unweit unserer Arbeitsstelle. Sie wußte, dass ich in einer festen Beziehung bin, kannte das Mädchen auch, machte es mir aber leicht, mich ihr zu nähern. So küßte ich sie eines Tages ohne große Vorbereitung im Fahrstuhl. Zu meiner Überraschung hielt sie diesen daraufhin an und vorderte den nächsten für mich unendlich langen Kuß ein. In den nächsten gemeinsamen Diensten ging das mit dem Küssen und Betasten weiter. Wir konnten nicht die Finger von uns lassen.


(Fortsetzung folgt)

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