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Bilder aus der Zwischenzeit


Nun bin ich ja fast schon wieder zurück. Und wie Ihr Euch denken könnt: Ein Auge lacht, das andere weint. Die Uni ist jetzt schon vorbei, zumindest was Vorlesungen anbelangt. Bleiben nur noch eine Klausur (Film) und eine Klopperhausarbeit (Geschichte). Und zwischendurch soll man die Zeit hier noch mal richtig genießen, all das machen, was man bis jetzt ausgelassen hat und so. Versuch ich ja auch, und ich glaube auch dran, dass dies noch schöne letzte Wochen werden. Mit am dööfsten bei so einem limitierten Aufenthalt ist ja, dass man bis zum Ende hin immer mal wieder auf Leute trifft oder Leute besser kennenlernt, die man sich auch schon am Anfang gut in seinem Leben hätte vorstellen können, aber plötzlich ist es hier schon fast vorbei, bevor es mit denen richtig losgehen konnte. Ist aber auch nicht weiter schlimm, weil man geht mit dem Wissen nach Hause, dass man in der Fremde früher oder später immer auf seine Leute treffen wird, sie warten sozusagen weltumspannend auf Dich und mich, und entweder man trifft sie mal oder eben nicht, was ja auch cool ist, weil man weiß, wenn man z.B. morgen für ein halbes Jahr nach St. Petersburg versetzt wird, dann trifft man zwar niemenden in Rom, aber in Russland ist man dann trotzdem nicht allein, denn da warten schon welche, die man jetzt noch gar nicht kennt, und wenn man dort nicht den ganzen Tag auf seiner Butze hockt und Mario Kart spielt, dann trifft man die irgendwann auch.


Wenn alle damit einverstanden sind, möchte ich heute ein Spalier von Bildern von Familienbesuchen und allerlei anderer touristischer Unternehmungen abfahren. Am besten, wir gehen chronologisch vor.


   


Irgendwann Ende März bin ich nach Liverpool gefahren, was ja nun wirklich naheliegend war, weil es sozusagen next door ist. Zugfahrt: 45 Minuten, kosten sieben Pfund hin und zurück, wie geil ist das denn bitte? Dort: Einen Minibus bestiegen, und zusammen mit zwei Girls aus Amerika und unserem Tourguide Phil Hughes mir auf den Spuren der Beatles Liverpool erklären lassen. Die Penny Lane ist zwar zum einen eine Straße, aber der Song handelt hauptsächlich von einem Platz am Ende dieser Straße (von Euch aus links von mir), wo auch heute noch Institutionen wie z.B. die Bushaltestelle, der Kreisverkehr und der Friseurladen existieren, um die es in dem Song geht.



Rechts unser Fremdenführere Phil Hughes, ein profunder Kenner der Materie Beatles und Liverpool. Links der Typ, der nun in einem Zimmer des Hauses wohnt, in dem einer der Beatles aufgewachsen ist - nur welcher? Hinweise sind im Bild versteckt, die Antworten bitte ins Gästebuch.



Dann war ich Anfang April in Edinburgh, wo ich meinen Vater traf. Es waren vier tolle Tage, wir waren total umgehauen von der Schönheit dieser Stadt, die mit Architekturklassikern vom Mittelalter (Schwerpunkt) bis heute aufwarten kann. Wir sind immer um acht aufgestanden (Bed and Breakfast-Bestimmung) und haben bis Abends die Hightlights der Stadt abgegrast. 



Die Burg von Edinburgh ist roundabout 800 Jahre alt und steht auf einem steilen, vulkanisch entstandenen Felsen.


 



Edinburgh wie es singt und lacht.



Mein Dad und ich auf der MS Britannia, die der Queen seit den 50ern als königliche Yacht diente und vor ein paar Jahren aus Kostengründen (ein repräsentatives Prunk- und Kreuzfahrtschiff für die Royal Family mit Rolls Royce, zwanzigköpfiger Kapelle, und acht Bars an Bord ist unwirtschaftlich) ausgemustert wurde. Heute ein Museum mit Audioguides auf Deutsch und Englisch im Hafen von Edinburgh. 



Und dann war da auch noch der Tag, ich glaube es war der 16.4., an dem mein Bruder mit seiner Lufthansacrew einen Zwischenstopp mit Übernachtung in Manchester hatte. Das kann ich auch, nach Manchester kommen, dachte sich meine Mutter und stieg am gleichen Tag in eine Maschine der gleichen Airline. Ein short-term, short-notice Familientreffen bahnte sich an! Sie kam schon morgens, wir verbrachten eine Toptag in Manchester, gingen Abends mit Sepp noch ein Bier im Irish Pub trinken und frühstückten morgens in seinem und Mutters Hotel. Danach gab ich dem Captain himself die Kamera in die Hand und er schoss dieses wunderschöne Bild im Foyer, bevor es für alle im Mannschaftsbus zum Flughafen zurückging. Nur ich blieb auf dem Bordstein zurück und winkte gerührt hinterher.



Ende April leistete dann der erste meiner beiden Hammer Blutsbrüder seinen Besuch in Manchester, der rauen Stadt mit Herz, ab. Ich führte Frederic am dritten Tag in ein flippiges Restaurant aus, dass mein alter Kumpel Raimo (rechts, im lila Strampelanzug) am gleichen Tag gerade in seinem Garten eröffnet hatte. Die Eröffnung war ein voller Erfolg, vor allem auch, weil hier der Chef selbst hinterm Herd steht und uns vor unseren Augen ein vier Michelin-Sterne-Hähnchengericht grillte. V.l.n.r.: Ben aus Gloucester/Hongkong, Fred aus Hamm, Mathias aus Frankreich (wohnt mit Raimo zusammen), Alex aus Griechenland, Hannes aus Winterhude (wohnt ebenso über dem Restaurant) und Raimo aus Heidelberg.



Und vor genau zwei Wochen gab"s eine große Riesenüberaschung für Euren Erzähler. Ich wartete im Aufenthaltsraum meiner Butze vor dem Fernseher auf einen wichtigen Anruf von Nina... und boink, steht sie auf einmal hinter mir! Ich war völlig perplex, es war einer der wenigen Momente in meinem Leben, in dem ich an der Echtheit meiner visuellen Wahrnehmung zweifelte, denn ich wusste ja, dass sie gerade in Hamburg und nicht hier war! Sie blieb eine Woche, was sehr schön war, auch wenn ich sehr viel am Schreibtisch sitzen musste um ein Essaybiest zur Strecke zu bringen. Sehr viel Zeit zum fotografieren schien auch nicht geblieben zu sein - deshalb hier ein rares B-Seitenfoto von einem früheren Besuch, als Vivien mich fotografierte während ich Nina fotografierte. 


Werde nun Spaghettiessen gehen. Bevor ich am 13. Juni zurück nach Hamburg komme, gibt"s hier sicher noch mal was zu sehen, vielleicht Fotos von meiner Action mit Nils, der ja auch schon übermorgen kommt!


Bis dahin macht es alle gut,


Euer Johannes         


 


 


 


 


   


      

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Kommentare

juliet69 - 30.11.2013 15:25
Hallo liebe
Mein Name ist Julia Johnson
Ich bin für dich interessiert, frage ich, können wir Freunde sein, wenn ja, man kann mit mir durch meine private E-Mail schreiben, schreiben Sie bitte an meine E-Mail ein (juliet12013@hotmail.com), so dass ich Ihnen einige senden meiner Fotos für Sie, um mehr über mich wissen
Mein liebster bitte senden Sie mir Nachricht in meinem emailbox juliet12013@hotmail.com

Hi dear
My name is Juliet Johnson
I'm interested in you, I ask, can we be friends, if yes you can write to me through my private e-mail please write to my e-mail below (juliet12013@hotmail.com) so that i will send you some of my photos for you to know more about me
My dearest kindly send me message in my emailbox juliet12013@hotmail.com


leifffffffff - 24.05.2005 16:45
ui, na ein glück bin ich schwindelfrei.
ich glaub eisenpimmel sind zu recht unterschätzt.
aber moment, ich kenn die doch gar nich, henning, her damit!


Johannes - 24.05.2005 01:01
Leiff hat Recht, auch nochmal muss hier leider sagen dass "Eisenpimmel" die falsche Antwort ist. Doch Leiff hat eine Woche Drachensteigen in Hamm gewonnen!

auch nochmal - 18.05.2005 18:57
Tortoise sind überschätzt. Eisenpimmel sind besser.

Dick Schwul & Andi Ekschn - 18.05.2005 18:56
Jo, Paul. Sach ich auch. Den Typen hast Du doch aber gefälscht, oder?

Da wartest Du so im Aufenthaltsraum Deiner Butze, und dann tritt Deine Butze in den Aufenthaltsraum...


nochmal - 17.05.2005 22:06
oh, morgen tortoise/fabrik, hooray!


leiff - 17.05.2005 22:01
hi johansson, eine sehr schöne fotostrecke hast du da wieder, klasse! zu dem foto: ich glaub paul mccartney hat da gewohnt, weil der, der aufm bild links ist aussieht wie paul mccartney, find ich. oder liegen die hinweise doch versteckter? geheimnisvoll, geheimnisvoll..

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