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I hate Mondays...


... weil sie immer bescheuert sind.


Die ganze Klasse hängt zusammen rum, ich stehe daneben und habe keine Lust, mit irgendjemandem zu reden. Und trotzdem wird hin und wieder mit mir geredet. Und ich muss nett sein und lächeln und lieb antworten.


Ich fühle mich so, als sei ich komplett geschockt, stumpf. (Songs, die ich dazu höre, weil sie einfach perfekt passen: Numb von Linkin Park, Breathe Today von Flyleaf, überhaupt alles von Flyleaf.


ich brauche etwas, worauf ich mich immer verlassen kann. Gott. Ich weiß, die meisten, die in meinem Alter gläubig sind, sind streber, aber ich bin grantiert kein Streber. Ich BRAUCHE Gott. Ich brauche seine Kraft. Auch wenn das noch bescheuerter klingt.


Ich weiß nicht, ob ich das schön gestern erwähtn habe, aber am Fr änderte sich mein Leben. Ich habe das Buch "She said Yes" gelesen. Und ich bin davon so betäubt, als hätte mich jemand ins Gesicht geschlagen.


Das ist es, was ich will. Gott. Glauben. Unterstützung. Kraft. Segen.


Ich will es so sehr glauben... einfach glauben, aber ich kann es nicht. Ich schreibe zurzeit eine Mischung aus Gedichten und Songs, auf Englisch. In dem, was ich gestern geschrieben habe, flehe ich Gott an, mir zu helfen, an ihn zu glauben. Ich glaube, viele Menschen werden alleine dadurch stärker, dass sie glauben, Gott ist bei ihnen. Ob es Gott gibt, ist eine ganz andere Sache.


Ich glaube, dass es Gott gibt. ICh hoffe es. Denn sonst bin ich ganz alleine hier auf dieser Welt.


Heute morgen ist etwas sehr eigenartiges passiert. ich war auf dem Weg zur Bushaltestelle, habe All Around me von Flyleaf gehört, das nebenbei bemerkt ein Liebeslied für Gott ist, und plötzlich ging die Sonne auf. Also, sie war schon aufgegangen, aber plötzlich fing sie an zu strahlen, und es sah so aus, als würde sich der Himmel öffnen. Für mich.


Und zwei Sekunden später ist eine weiße Taube vorbeigeflogen - in der Bibel das Zeichen des Friedens und Gottes überhaupt. Ich dachte, ich spinne.


Als hätte Gott mir ein Zeichen senden wollen.


Ich weiß, das klingt bescheuert.


Nach der vierten Stunde habe ich es dann aber nicht mehr ausgehalten und mir in einem leeren Gang, wo ich vor dem Klassenzimmer von Ethik gewartet habe, die Unterarme aufgekratzt. Ich weiß selbst nicht, warum ich das mache. Ich will mich immer selbst verletzen.


Langsam wird das echt zur Sucht. Oder will ich nur, dass es zur Sucht wird? Weil ich weiß, dass es mir immer bessre geht, wenn cih mich selbst verletze. Das ist so krank.


Ach ja. Vor ca 1-2 Wochen hat meine Mutter mir gestanden, dass sie mein tagebuch gelesen hat. Nur die letzte Seite, aber das hat gereicht. Da stand nämlich, dass ich mich am liebsten manchmal selbst umbringen würde. Manchmal.


Sie hat zu meinem Vater wohl nur gesagt, dass ich total unter ihnen leide und seitdem versuchen sie, sich zu vertragen. Es ist doch alles gut, sagen sie. Und sie lügen.


So. Jetzt muss ich aber noch klavier üben. In einer halben Stunde habe ich klavierunterricht. Verdammt.

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