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Winke Winke Berlin


Berlin - Bahnhof Zoologischer Garten


Salut (Hallo) und willkommen zum 1. Teil der Brüsselfahrt.


Um 8:30 traf sich unsere Klasse vor den Stufen, die uns zu den Gleisen führten. Die Atmosphäre war einerseits lässig doch man merkte deutlich auch die Anspannung. Tja 8: 30 kam und ging und wenn man dem Slogan der Deutschen Bahn glaubt wird man derbe enttäuscht. "Die Bahn kommt ....ja und WANN???


Sie kam dann 10 vor 9, also konnten wir um 8:56 abfahren *na wow*. Der ICE (wie sollte es auch anders sein) war sehr gut klimatisiert, jedoch gab es einige kleine Battles wegen unserer Sitzplätze (Blaue Flecke waren also keine Seltenheit). Als dann nach ca. einer halben Stunde jeder auf seinen 4 Buchstaben saß, ging"s in die nächste Runde. Wilde Tauschgeschäfte und Rangelleien um Kopfhörer, Spielkarten und Dicsmen drohten zu eskalieren. Naja, irgendwie wurden dann trotzdem alle glücklich. Nach zwei Stunden Sitzen in entegegengesetzter Fahrtrichtung wurde mir allmählich übel, sodass ich aufstand und mich auf einem anderen Platz niederließ. Glücklicherweise hatten die Leutchen neben mir kleine Musikboxen an ihren Discman angeschlossen, welche mehr oder weniger angenehme Mucke dudeln ließen. Danach kamen wir auf die Idee, uns das erste mal an unsere Fresspakete zu machen (wir sollten uns bis Freitag selbst versorgen *geil*). Genüsslich wurden Sandwiches, Obst und massenweise Sweets und Chips gegessen. Die restliche Zeit im ICE verlief ohne besondere Vorkommnisse (soweit ich weiß). Gegen 13 uhr nochwas *fg* kamen wir in Köln an. Wir hatten dort eine knappe Stunde Zeit, uns die Beine zu treten äääh vertreten und sagten auch zu einem kurzem Besuch im Kölner Dom nicht nein.


(Bild: Zabe vorm Dom ;-)



 Naja, außerdem war es draußen tierisch heiß und wer nur schon mal in einer Kirche war (der Dom ist gigantisch - Bild folgt) weiß, wie angenehm kühl es dort ist. Wenn man von dem muffig-verwehsenden Geruch absieht ( der kam sicher von den vielen Leichen, die hinter Zäunen rund im Dom verteilt waren).


Um 14 Uhr sollte uns ein anderer Zug dann endlich nach Brüssel bringen. Doch sobald sich die Türen öffneten, kam uns eine Übelkeit erregende Duftwolke, die nach Schweiß, Körperflüssigkeiten und anderen undefinierbaren Dingen roch. Natürlich begann drinnen wieder die Schlacht um die besten Sitzplätze. Nicht wenige wurden beinahe von ihren Koffern erschlagen, die sie hochzuheben versuchten, als der Zug ruckartig losfuhr. Es war auch keine Seltenheit, dass man einem Passagier ungewollt auf den Schoss fiel, als man den Gang durchquerte. Nach einer Weile wurde die Gegend draußen hügliger, dunkler und verlassener und wir teilten allesamt die Meinung, die ein Mädchen mit der Frage "Ohje, wo bringen die uns hin?" aussprach.  


Zum Glück hatte auch diese Fahrt ein Ende. Gegen 17 Uhr trafen wir auf dem HBhf in Brüssel ein. Dort erwartete uns Frau A. Hecker, ein Schild mit der Aufschrift "Beethovengymnasium" in den Händen haltend. Sie sollte für die nächsten Tage uns durch die Straßen und Gesellschaften der Belgier führen. Zudem wurde uns ziemlich schnell klar, warum uns mindestens 100 x gesagt wurde, auf Wertsachen besonders Acht zu geben. Sofort nach der Ankunft wurde man von Drogenjunkies, Pennern und anderen verstrahlten Geschöpfen angemacht, wobei es größtenteils männliche Wesen waren. Wir sammelten uns anschließend vor Übergangsschranken, wo wir dann gezwungen wurden, völlig überteuerte 10er-Metrokarten zu kaufen, die wir gerade mal zur Hälfte nutzten *grr* 


Hab hier mal meine Karte eingescannt:


(laden dauert manchmal etwas) 



                 

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Kommentare

Alessa - 02.07.2003 13:17
Der Rest folgt bald ;-)

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