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5.1 Es gibt auch andere


5.1 Es gibt auch andere
Nach einigen Tagen kam Joules auf die Idee, einen Freund von Markus zu fragen, ob er ihr Tabletten besorgen könnte. Finn wollte er versuchen, versprach aber nichts. Als er am Abend bei ihr anrief, um ihr zu sagen, dass er die Tabletten bekommen hat, erzählte er auch, dass er nur ein paar Straßen weiter weg ist. Finn kam also schon kurze Zeit später vorbei und brachte Joules ihr "Wundermittel".
Joules: "Wieviel bekommst du denn jetzt?"
Finn: "Nichts. Diesmal gingen die auf mich. *zwinkernd* "
Joules: "Hey... Danke!"
Sie war nun richtig happy, denn nun konnte sie beruhigt drei bis vier Tage damit auskommen. Joules nahm mittlerweile wieder nur noch 3-4 Tabletten am Tag. Aber sie machte sich große Sorgen, wie sie das nun finanzieren sollte. Früher bekam sie schließlich alles kostenlos von Markus. Doch nun war er ja weg.

Joules erzählte Kristian freudig, dass sie nun eine Quelle gefunden hat, wo sie ihr Beruhigungmittel herbekommt. Doch Kristian gefiel das überhaupt nicht. Er wollte, dass Joules endlich von allem loskommt: Markus, der Clique von ihm, Tabletten...
Um Joules zu zeigen, wie weh sowas tut, sagte er ihr, dass er wieder Alkohol trinkt. Kristian trank seit einiger Zeit öfters, da er versuchte seine Probleme so zu unterdrücken. Nachdem er endlich einsah, dass er das lassen sollte, versprach er Joules, es mit dem Alkohol sein zu lassen.

Joules traf es wirklich, als er ihr erzählte, er tränke wieder. Somit nahm sie alle ihre Tabletten und spülte diese im Klo hinunter. Doch als Kristian das erfuhr, war er auch nicht sonderlich glücklich. Denn Joules hatte gerade ca. 70€ vernichtet. Außerdem wusste Kristian, was für Probleme Joules hatte, wenn sie die Tabletten nicht nahm. Erst zwei Tage zufuhr passierte es das erste Mal:
Joules wurde mit ihrer Situation konfrontiert, dass sie Tabletten nimmt und rastete total aus, da es eigentlich niemand wusste. Kristian müsste somit was seinen Freunden erzählt haben. Joules war fertig und wollte unbedingt nach Hause. Doch vor Kristian"s Haustür brach sie zusammen. Joules lag 1 1/2Stunden vor der Tür auf dem kalten Boden und hyperventilierte. Joules hatte Angst; Angst davor, dass bald alle von ihrem Problem wissen würden; Angst davor, dass Markus von ihrer Ansgt erfuhr und das wieder ausnutzen würde.
In dieser Nacht dachte Joules fiel über Markus nach und über das, was er getan hatte. Jedes Mal steigerte sie sich immer mehr hinein und hyperventilierte erneut. Joules verlangte immer wieder Tabletten, doch sie hatte keine dabei und Kristian hatte auch nichts.

Kristian hatte Angst um Joules. Immer wieder sagte er ihr, dass sie sich bei ihm melden solle, egal wie spät oder früh. Wenn sie Probleme hat, dann kann sie immer anrufen. Kristian wäre schon bald da. Doch Joules nahm das nie in anspruch, da sie Kristian nicht mir ihrem Problemen belasten wollte.
Aber Joules merkte schon kurze Zeit später, dass sie unbedingt Tabletten braucht und rief somit erneut Finn an.
Joules: "Könntest du mir vielleicht nochmal Tabletten vorbei bringen? Es lief gerad was schief."
Finn: "Klar, kann ich machen."
Joules: "Das wär echt nett!"
Finn: "Wieviele denn? Oder wieviel kannst du dir leisten?"
Joules: "Tjaa... Ich hab nicht sonderlich viel Geld."
Finn: "Dann hätt ich ein Angebot für dich."
Joules: "Was denn?"
Finn: "Du könntest mit mir schlafen. Und dafür bekommt du 20 Tabletten."
Joules war total schockiert. Sie war gerade Markus losgeworden, der dauernd mit ihr schlief und nun sollte das von vorne begingen. Sie wollte darüber mit Kristian reden, der im Internet total durchdrehte.
Kristian: "Dann schlaf doch mit ihm! Aber lass mich bloss mit deiner ganzen Scheiße in Ruhe! *total sauer*"
Joules: "Nein! Aber wie soll ich sonst an so viel Geld kommen!"
Kristian: "Mach doch!"
Er ging aus dem Internet. Als Joules anrief, erzählte seine Mutter, er sei gerade rausgegangen. Schließlich schrieb sie eine SMS.
Joules: "Es tut mir leid. Ich mach es auch nicht. Aber bitte brech den Kontakt nicht ab. Hdl"
Kristian: "Halt die Fresse mit hdl"
Joules: "Ich hab dich wirklich über alles lieb und will dich nicht verlieren."
Erst bekam sie garkeine Antwort, doch ca. einer halben Stunde klingelte ihr Telefon und Kristian war dran.
Joules: "Mir tut das Leid! Ich versprech dir, dass ich das nicht mache. Ich werde die Tabletten irgenwie so bezahlen."
Schon bald beruhigte er sich und Joules wartete auf Finn.

Am nächsten Tag war Joules wieder bei Kristian. Nach einiger Zeit dachte Joules zu viel über Markus nach und steigerte sich erneut zu sehr hinein und begann zu hyperventilieren. Sie war total weg und regestrierte nichts mehr. Und plötzlich sah sie eine unbekannte Situation, die sie aber an Markus erinnerte: Finn über ihr...
Ihr kam alles so real vor, auch wenn sie sich nicht daran erinnern konnte, dass es passierte wäre. Allerdings konnte Joules sich an den vorherigen Abend nicht mehr erinnern; alles war weg. Als sie wieder zu sich kam und Kristian davon erzählte, tickte er aus. Er konnte das nicht glauben. Sie hatte Markus beseitigt und nun erneut einen Typen wiedergefunden, der sie genauso behandelt.

Am Abend bekam Joules eine Mail von Markus. Mit Zweifel öffnete sie diese Mail: "du kleine schlampe, geh endlich an dein telefon! und wenn du mir nochmal unter die augen tritts, dann bist du tot! kapiert? aber geh endlich ans telefon, oder ich komm vorbei und dann is es aus, klar?
und halt dich gefälligst auch von finn fern!" Das war für Joules unerklärlich.
1. Ihr Telefon klingelte garnicht, sodass sie auch nicht heran gehen konnte.
und 2. war die Sache mit Finn so merkwürdig. Joules war fest der Meinung, dass sie Finn bestimmt nicht rangelassen hätte. Doch auch dieser "Traum", als sie hyperventilierte. Sie verstand das alles nicht.
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Kommentare

Katie* - 06.07.2006 18:00
Herzlichen Glückwunsch! :-)

*Lovely* - 06.07.2006 11:00
Alles Gute =)

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