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niewieder


vani ist einsam. sie ist 16 jahre alt, ihre familie starb bei einem tragischen autounfall. nun ist sie alleine. sie lebt in einem heim, sie ist schüchtern und hat keine freunde. sie kann mit der trauer einfach nicht umgehen. und niemand kann ihr dabei helfen. sie möchte mit niemandem darüber sprechen. sie kommt einfach nicht damit klar, dass  sie als einzige nicht in diesem auto sass. sie glaubt nicht daran dass es ein unfall war, sie denkt es sei alles geplant gewesen.

wie so oft sitzt vani allein in ihrem zimmer. sie denkt darüber nach wie es gewesen wäre wenn sie in diesem auto gesessen hätte, wenn sie gestorben wäre und nicht ihre eltern und ihre kleine schwester. sie fängt wie so oft an zu weinen. sie ist ratlos und weiss nicht was sie machen soll. als sie sich wieder ein wenig beruhigt hat, beschliesst sie den mörder ihrer familie zu suchen.

die heimleiterin kommt in ihr zimmer. "hi vani, wie geht es dir?" sie sieht die tränen, die vani über die wangen laufen. besorgt setzt sie sich zu ihr. doch sie weiss, dass vani sich ihr nicht öffnen wird."vani willst du nicht einmal mit mir über das sprechen was dir wiederfahren ist? du kannst mir wirklich vertrauen. ich will dir doch nur helfen." vani wischt sich die tränen aus dem gesicht und antwortet:" mir geht es gut. ich brauche wirklich keine hilfe. ich komme wirklich gut mit der situation klar." doch kaum hat sie die worte ausgesprochen, weiss sie auch schon, dass sie gelogen waren. sie weiss, dass sie mit der situation überhaupt nicht klar kommt, dass sie hilfe braucht und dass sie nicht mehr weiter weiss. doch sie kann sich niemandem anvertrauen. sie kann niemandem vertrauen. sie will niemanden mit ihren problemen nerven. die heimleiterin sieht vani noch einmal besorgt an, dann verlässt sie das zimmer. sie weiss nicht mehr weiter. seit vani ins heim gekommen ist, lässt sie niemanden an sich ran.

vani ist erleichtert, dass die heimleiterin entlich das zimmer verlässt. doch vani wird klar, dass es ihre eltern nicht wieder zurückbringt, wenn sie den angeblichen mörder findet.

traurig dass sie ihre familie nie wieder sehen wird, geht sie runter an den see. sie setzt sich hin und denkt über ihr leben nach. für sie hat es keinen sinn mehr zu leben. alles was sie geliebt hat, hat sie verloren. sie ist einsam und unglücklich.

plötzlich kommt ein gut aussehender typ zu ihr und setzt sich neben sie."heii, du siehst so traurig aus. kann ich dir helfen." vani ist überrumpelt. noch nie hat sich ein so gut aussehender typ für sie interessiert. sie kann einfach nicht glauben, dass er es ernst meint. "mir geht es gut", sagt sie doch gleich bereut sie es wieder. das wäre ihre chance gewesen, sie hätte sich endlich jemandem anvertrauen können. doch er lässt nicht locker. "ich bin übrigens basti. ich habe dich jetzt schon einige male hier gesehen. und du siehst immer so traurig aus. und ich weiss wir kennen uns kaum, aber du kannst mir wirklich vertrauen und ich höre dir zu so lange du willst." vani weiss nicht was sie sagen soll. ihr fällt es schwer anderen leuten zu vertrauen. doch als basti sich zu ihr gesessen hat, hat sie sich gleich verstanden gefühlt. ihr herz hat begonnen zu wie wild zu schlagen, ihre wurde warm und kalt zugleich und plötzlich breitete sich ein gefühl von glücklichkeit in ihr aus. doch sie konnte doch jetzt unmöglich glücklich sein, ihre ganze familie ist gestorben. aber sie kann nichts gegen ihre gefühle tun. und plötzlich hat sie ein lächeln auf dem gesicht. sie hat das gefühl sich ihm öffnen zu können."mein name ist vani."

und die beiden kommen ins gespräch. es geht eine weile doch dann vertraut sie sich ihm an. sie erzählt ihm alles, sogar davon, dass sie daran denkt ihr leben zu beenden. am ende tauschen sie handynummern aus und verabreden sich für den nächsten tag.

als sie wieder im heim ankommt, hat sie ein riesen lächeln auf dem gesicht. sie war noch nie so glücklich, doch gleichzeitig hat sie ein schlechtes gewissen. sie kann doch nicht so glücklich sein, ihre eltern sind nicht einmal 3 monate tot und sie ist so glücklich wie noch nie in ihrem leben.

der heimleiterin ist natürlich sofort das lächeln auf vanis gesicht aufgefallen. sie folgt ihr auf ihr zimmer. sie ist froh vani einmal glücklich zu sehen."hi vani, schön dass du entlich einmal lächelst. verrätst du mir den grund für dein lächeln?" vani überlegt kurz, doch sie will ihr glück einfach mit allen teilen. und ausserdem war die heimleiterin auch immer so nett zu ihr, obwohl vani immer so abweisend reagierte. "ich habe einen jungen kennengelernt. und ich bin so glücklich, doch ich schäme mich so dafür. ich kann doch nicht glücklich sein, ich kann doch nicht lachen. sie sind alle tot meine ganze familie und ich sitze hier und lache und bin glücklich." die heimleiterin ist glücklich und erleichtert, dass vani entlich mit ihr spricht. "aber vani, sicher kannst du glücklich sein. deine familie hätte sicher nicht gewollt, dass du die ganze zeit nur weinst und dein leben nicht mehr richtig lebst. sie hätten gewollt dass du glücklich bist."

vani ist erleichtert nicht mehr so alleine zu sein. sie ist natürlich immer noch unglaublich traurig, dass sie ihre familie verloren hat, doch jetzt hat sie wenigstens leute gefunden die sie verstehen, denen sie vertrauen kann und mit denen sie über alles sprechen kann.

vani und basti sind nun ein paar. sie besucht das grab ihrer eltern und das ihrer schwester jeden tag. sie kommt immer noch nicht mit dem tod ihrer familie klar. doch basti und die heimleiterin, die mittlerweile eine gute freundin für vani geworden ist, helfen ihr besser mit dem geschehenen klar zu kommen. es fällt ihr zwar immer noch nicht leicht zu lächeln, doch basti zaubert ihr einfach immer ein lächeln ins gesicht. er ist das beste was ihr je passiert ist und er würde wirklich alles für sie tun.

ihre familie hat sie zwar verloren, doch dafür hat sie ihre grosse liebe gefunden. er wird zwar nie den leeren platz füllen, den ihre familie hinterlassen hat, aber er wird ihr helfen besser damit umgehen zu können.

 

 

 

 

 

 

das war meine "kleine" selbsterfundene geschichte..

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