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:)


 

'ist es jetzt vorbei?', fragt er. erschrocken drehe ich mich zu ihm um. wie kann er mich das fragen? einfach so, ohne vorwahrnung. wie wär's zum beispiel gewesen, wenn er einfach mal zuerst 'hallo' oder so gesagt hat. nein. er muss mich mit dieser frage überrumpeln.  verzweifelt schaue ich ihn an. sein blick ist traurig, doch zugleich herausfordernd. 
'was soll vorbei sein?', frage ich. er schaut mir in die augen und antwortet: 'das mit uns.' 
innerlich muss ich schon fast lachen. wegen ihm ist nichts aus uns geworden. seine ständigen meinungsänderungen haben es fast unmöglich gemacht. er hat sich wochenlang nicht bei mir gemolden. ich denke, er hat einfach nur mit meinen gefühlen gespielt. arsch. 
trotz allem nehme ich mich zusammen und antworte ruhig: 'wie kann etwas vorbei sein, was nie wirklich existiert hat?' erschrocken schaut er mich an und fragt: 'wie kannst du so etwas sagen?'
ich bin den tränen nahe. ganz tief im inneren weiss ich, dass es noch nicht vorbei ist. jedenfalls für mich nicht. wird es nie sein. 
sein blick ist immer noch auf mich gerichtet als er sagt: 'du willst also damit sagen, dass all das nichts war. das es dir nichts bedeutet hat. ist dir denn alles egal?' 
wütend schaue ich ihn an. das ist fies. wie kann er so etwas sagen. er hat mich behandelt, als wäre ich ihm egal und jetzt tut er so, als wäre alles meine schuld. 'nichts ist mir egal', zische ich wütend: 'du weisst gar nicht wie viel mier das alles bedeutet hat. du kannst es dir nicht einmal annähernd vorstellen. doch ich bedeute dir wohl nicht so viel wie du mir.' traurig wende ich den blick ab. ich kann ihm nicht länger in die augen schauen. 
'wieso sagst du so etwas?', fragt er traurig. 'weil es sich für mich so anfühlt. du hast dich wochenlang nicht bei mir gemolden. dir ist es anscheinend egal, was ich mache. wer weiss, vielleicht habe ich jemanden kennengelernt. doch es ist dir gleichgültig.'
traurig wendet er sich ab und ich füge noch hinzu: 'ich habe aufgehört mir hoffnungen bei menschen zu machen, die kein interesse zeigen. ich möchte nicht immer enttäuscht werden.'
ich drehe mich um und gehe. 
als ich schon nicht mehr damit gerechnet habe, hält er mich am arm fest und zwingt mich stehen zu bleiben. 
'es tut mit unglaublich leid. wirklich. ich habe ununterbrochen nur an dich gedacht. du gehst mir nicht mehr aus dem kopf. bitte verzeih meine dummheit, dass ich erst jetzt erkannt habe, wie wichtig du mir bist. du bist alles was ich brauche, bitte verzeih mir', sagt er mit traurigem, vlehendem blick. 
'wie kann ich mir sicher sein, dass du es ernst meinst? wer kann mir sagen, dass du morgen noch der gleichen meinung bist?', frage ich und gehe davon. mein verstand sagt mir, dass ich das richtige getan habe, doch der schmerz in meinem herzen sagt etwas ganz anderes.
 
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Kommentare

xdraemgirl [Tb: nicht gut genug. - nie gut genug ] - 09.08.2013 22:55
wow voll gut geschrieben :) *-*
wer toll wenn du mal bei mir reinschauen würdest :)


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