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liegende Häuser


  Es ist Sommer. Es ist hitzig und schwül. Meine Eltern und ich fahren nach Hause. Wir sind bei meinen Großeltern gewesen. Zuerst sind wir mit dem Bus gefahren, dann zu Fuß. Nun stehen wir neben dem Bahnhof. Man sagt uns, es gingen keine Züge mehr. - Warum??? - Schweigen.
   Der Vater sagt, wir sollten mit dem Bus fahren... Mir wird schlecht. Mir ist, als ob ich drei Tage lang gesoffen habe und habe an diesem Tage noch nichts getrunken. Wir fahren zu lange. Ich bin sehr müde. Eine Gedächtnislücke... Wir gehen eine Dorfstraße entlang. Sie ist mit großen Steinen gepflastert. Ich bin von Schwindel befallen worden... Es soll ein Dorf sein, aber es gibt keine Häuser hier. Endlich sehen wir ein Haus in der Ferne. .... Es ist ein Bauernhof. Ich höre Kühe muhen, Schweine grunzen, Geflügel gackern... aber es gibt KEINE Tiere. Das Haus ist baufällig. Mein Vater klopft an die Tür. Keine Antwort. Er klopft wieder. Ein alter Mann kommt. Er schaut uns an und schweigt. Man fragt ihn und er sagt wieder nichts. Ich habe Angst. ICh laufe weg.
Meine Eltern gehen mir nach. Wir sehen eine Frau. Sie sagt, sie warte  auf den Bus. Wir warten auch. Nichts kommt. ich spüre die Zeit nicht mehr. Mir wird immer schlimmer. Wir scheiden aus dem Dorf.
   Wir gehen sehr lange. Es wird kälter. Es schneit. Wir gehen schon durch einen finsteren Wald. Der Vater sagt, er habe Hunger. Nicht nur er hat... Wir bemerken Zelte und laufen auf sie zu. Dort finden wir Lebensmittel. Es sind Schritte und Schreie zu hören Es sollen Soldaten sein. Wir laufen weg. ICh habe Angst.  Wir laufen und sehen eine Stadt. Dort liegen Hochhäuser auf dem Boden statt in die Höhe zu ragen. Man verfolgt uns. Wir müssen uns verstecken. Ich gehe zu einem der Hochhäuser. Ich gucke hinunter. Dort, unten, ist ein Balkon. ICh springe hinunter. Meine Eltern auch. Wir sitzen still. Wir hören Soldaten hin und her laufen. Bald sind sie weg. Ich besichtige das Haus. ICh sehe den Eingang in die Küche. ICh krieche langsam und finde ein Buch . gedruckt 1935. ICh fange an es zu lesen. dort ist alles, was schon geschen ist ist, erzählt. Ich bin gleichzeitig im Haus, ein Leser und ich fahre mit dem Bus, ICh-im -Bus... ICH will wissen, was weiter mit mir wird... Der Wecker schreit...

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