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Wie Freundlichkeit fasst schon an Graus



Diese Welt ist so ironisch, so viele Gedanken so viele Verstrickungen so viele Theorien doch immer findet man etwas wiederstrebendes dazwischen. Manchmal liebt man das leben, manchmal hasst man es und manchmal weiß man einfach nicht so recht was man davon halten soll und wiederum manchmal kommt einfach alles zusammen. Ich war nun 3 Wochen weg von zuhause und nun sehe ich erst Dinge die ich vorher nicht sah. Alles ist anders, mein ganzes Leben. Nun ja um die Dinge etwas besser zu erklären erkläre ich mal die Umstände... die wichtig sind um einfach mein Leben zu verstehen.


Ich bin 13 Jahre alt, wohne in der Mitte von Deutschland und gehe nun in die 8. Klasse. Ich interessiere mich für Psyche, Kunst und andere Dinge wie Klavierspielen und stundenlang am Computersitzen. Nun denn ich habe mein letztes Schuljahr mittelmäßig auf einer Realschule abgeschlossen und wechselte jetzt auf ein Internat. Ich habe mir nun 3 Wochen lang das Internat näher´angeschaut und nun  muss ich feststellen wie viel ich aufgeben musste um dieses neue Leben zu haben.. So viel geht nun weg, meine Freunde, meine Heimat und vieles andere was mir sehr am Herzen lag. Ich habe das Gefühl das damit, das ich gehe meine Familie allein lasse und runterziehe in einen endlosen Sog. Ich möchtes sie nicht alleine lassen, aber was soll ich tun? Ich erkenne was Menschen fühlen, ich fühle wie sie sich fühlen und weiß wie schwer die Dinge stehen, so sehr erkenne ich was ich mit meiner Familie mache.. Meine Familie.. naja wir sind nicht normal, wir machen nicht Dinge die andere Familien nicht machen denke ich. Wir sind nur vor der Familie wir selbst und so respektieren wir uns auch gegenseitig. Auch wenn man denkt wir könnten vielleicht etwas abweisend aufeinander wirken.. so brauchen wir uns doch sehr.. wir alle.. und nun meine Schwester ist 18, sie ist nicht ganz selbstbewusst und sie hat in vielen Dingen keine Kraft um einfach weiterzumachen. Sie hält nicht viel von sich selbst und doch wiederum viel davon ihre Persöhnlichkeit zu behalten, einfach weil sie es wichtig findet. Nun denn nun hat sie einen Freund auch sie wird von zuhause verschwinden und zu ihrem Freund ziehen. Mein Bruder.. seine Art ist auch nicht ganz normal. Andere Jungs kennen sich zwar auch recht gut am Computer aus, aber mein Bruder ist ein perfektionist in allen Dingen die er tut, also auch im Computer. Ein Computerexperte so würde ich es nennen... auch wenn er gerade mal 15 ist und naja.. er ist nun mal die meiste Zeit an seinem Computer oder lernt.. und ich, ich gehe in 3 Wochen für ein Jahr lang weg, klar jedes Wochenende  bin ich zuhause, aber ich sehe jetzt schon wie sich meine Eltern quälen. Wir alle gehören zusammen, weil wir so sind wir wir sind vor einander, weil wir so ähnlich fühlen und doch so unterschiedlich denken und wiederum uns mit unseren Gegenteilen anziehen und nun  sehe ich wie die Einsamkeit in den Herzen meiner Eltern immer größer wird. Wieso sie leiden, nur damit ich eine bessere Zukunft habe, ist mir ein Rätsel. Das Andere leiden nur damit ich glücklich bin, das  Leben ist nicht das was ich wollte oder will. Ich werde sie zwar auch vermissen, aber ich werde nie alleinsein.. Viel mehr ist es so das wir die Seiten tauschen, ich war vorher alleine.. wie ich mich fühlte und wünschte mir irgendjemanden und meine Familie war zusammen. Doch nun geht es mir schon fast so als brauche ich sogar Zeit für mich alleine einfach und meine Eltern wünschen sich Kontakt mit uns Kindern auch wenn sie sich vorher auch das allein sein wünschten. Was ist das für eine Ironie, wenn ich fragen darf? Die 3 Wochen wo ich weg war haben sich meine Eltern verändert. Normalerweise war mein Vater immer supernett zu meiner Mutter, jetzt sind sie ganz komisch zu einander.. nicht streítent.. nicht böse.. es ist bloß ihre Einsamkeit und die Erkenntnis das ich ihr letztes Kind bin und ich jetzt schon aus´dem Haus bin.. so gesagt und wenn ich wieder kommen könnte, bin ich bereits 18.. Es ist nur noch eine sehr quälende Zeit so gesagt. Meine Eltern sind innerlich sehr traurig und gequält und weil sie fröhlich sein wollen nur für mich.. quälen sie sich noch weiterhin ins fröhliche. Weil sie sich nach uns sehen und ich die Einzige bin die im Moment da ist, weil mein Bruder für 3 Wochen in England ist. So behandeln meine Eltern mich momentan wie ein Einzelkind, doppelt betüddeln und doppelt gut behandeln.. anstattdessen sie vorher einfach sie selbst waren und ihre meinung sagten. Ist dies nicht traurig? Ich wünschten sie wären wie immer und würden mich ärgern und mir sagen ich soll mal weggehen, anstatt síe zu sehr nett zu mir sind, so das es mir sélber schon weh tut. Wenn Liebe schon fasst am hass sich schneidet..


Wenn Glück schon fasst in Trauer vergießt...


Wenn Freundlichkeit fasst schon an Grausamkeit grenzt...


 Ich liebe die Welt und doch hasse ich sie für das Leit und auch wenn ich ironie sonst immer liebte so hasse ich diese nun auch, aber irgendwie weiß ich auch nicht ob ich nun jetzt hasse oder liebe.


Ps:ich fühle wie meine Eltern wie sies bereuen das sie mich aufs Internat schicken.. Ich fühle wie sehr sie sich wünschen ich käme zurück.. ich weiß genau wie sie sich fühlen.. denn ich kenne dieses Gefühl sehr gut..

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