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1.Woche rum...


Ich habe eine halbe Ewigkeit nicht mehr hier rein geschrieben. Genau genommen dieses Jahr noch gar nicht. Aber heut abend habe ich das Bedürfniss mal wieder ein paar Zeilen hier los zu werden.

Seit dem 3.1. ist meine bessere hälfte bei dem Bund in Bayern. Seine Eltern und ich haben ihm mit Auto runter gefahren, damit er sich dei Zugfahrt sparen kann und weniger Stress hat. Haben uns alle kurz und schmezlos verabschiedet. Großartig rein konnte man eh nich als nich Dienstleistender.

Aber vor einer Woche hätte ich nicht gedacht das es so schwer wird. Schon den 1. Tag ging es richtig los. Man wird dort von morgens 5Uhr bis abends 10 oder 11Uhr runkomandiert. Ich habe kaum Kontakt zu meinen Schatz und wenn er mal anrufen kann dann sind es meißt nur 5 min. Freizeit habeb die wohl anscheinend auch nicht. es scheint als würden die selbst beim Pinkeln bewacht werden. bisher haben die Leute dort keine Rückzugsmöglichkeiten und kein bisschen Ruhe für sich...
...wenn mein Schatz anruft dann berichtet er meißt nur wie scheiße es ist, er Migräne hat kaum schläft und die Gedanken an zu hause ihm innerlich auffrisst. Heute rief er an und erzählte mir wie schlimm ihm die Pumpe geht und er kurz vor dem Durchdrehen ist. Raus kommen sie auch nicht , die Jungs...also auch keine Möglichkeiten sich mal für ne halbe Stunde abzulenken...

wenn ich weiß wie sehr mein Schatz dort leidet dann reißt es mir innerlich das Herz raus. Da schafft man auch nicht ihn aufzubauen...wenn man selbst mit den Trännen kämpfen muss. Ich hätte nicht gedacht das er mir schon so ans herz gewachsen ist, und ich ihn so sehr vermissen würde..mir fehlt es abends in seinen Armen einzuschlafen und morgens neben ihm wach zu werden. Ich habe ihm schon so viel zu erzählen aber ist ja nich möglich...

Gerade hat er mir geschrieben ab jetzt müssen die Handys abgegeben werden...da fehlen einem die Worte. und langsam versteh ich auch warum nur leute eingezogen werden die nicht verheiratet werden oder kinderlos sind...das ist für Familien schwer ohne Ende so ganz ohne Kontakt...selbst  für mich ist es eine harte Probe. Wenn ich mir vorstelle das noch ein halbes Jahr so auszuhalten dann geh ich kaputt darann. weiß momentan nicht wie und woher ich die Kraft her nehmen soll. Klar man hat seinen eigenen Alltag noch oder trifft sich mit Freunden, aber wenn man abens zu Hause ist dann kommt man wieder ins Grübeln...

Tja soviel zu meinen momentanen Problemen...mal sehen wie die nächsten Wochen noch werden....

Bis dahin schöne Grüße schickt euch Charlie...

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