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Während ich lese geraten meine Gedanken immer wieder daran, wie ich es formuliert hätte. Dass mir der Stil nicht gefällt. ... Gegenwart und Ego-Perspektive? ... ernsthaft? ; Dabei war mein letztes Stück ebenso verfasst. Nur schöner wie ich finde. Geht Selbstachtung vielleicht irgendwie mit Arroganz zusammen? Es ist nicht lange her, da sprachen wir im Unterricht darüber. (Bald kann ich das nicht mehr. Bald ist meine Schulzeit vorbei. Vielleicht treffe ich dann jemanden und rede über Bücher? Ich habe schon jemanden im Sinn.) Arroganz von Autoren. Ist die Selbstsicherheit etwas veröffentlichen zu lassen arrogant? Ich habe zugehört und gelacht. Jetzt bin ich mir nicht mehr so sicher. ...ich habe beim Lesen auch an meine eigene Schönheit gedacht. Darüber nachgedacht während ich zugleich einem sanften Klavierstück lauschte. Ich bin noch nicht fertig mit lesen und hätte lieber andere Sorgen. Aber es ist gut denke ich. Es ist in Ordnung. ... vielleicht macht Lesen den Menschen schön? Vielleicht auch ein gewisser Grad der Bildung? Für mich wahrscheinlich nur die Tiefgründigkeit und Intelligenz. Aber auch hohle Dummheit kann manchmal wunderschön sein. Wenn nichts im Vordergrund steht außer für ein paar Sekunden lang nur das Ich oder das Wir. (Ich sollte sie bald fragen ob wir miteinander Tee trinken gehen wollen. Ich will über Nichtigkeiten reden die das Leben ausmachen. Eigentlich will ich das jetzt gleich schon.)
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