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Ich bin ziemlich vom Wetter angetan. Der Wind weht stark und hatte mich heute beinahe umgeworfen als ich das Auto verlassen hatte. Mit einem entsetzten Schrei hat mir der Wind die Autotür aus der Hand gerissen, indem er einfach gegen die breite Fläche geschlagen hat bis ich diese beeindruckende Kraft nicht mehr halten konnte. ... es ist faszinierend, wie viel Eindruck der letzte Rest Natur in einer Stadt bewirken kann. Außer Sturm ist hier nichts mehr geblieben! ...aber das zu erzählen hat mich nicht zu meinem Tagebuch geführt. Es ist eher dieses Gefühl. ... eigentlich ziemlich tiefgreifende Liebe. Aber diesmal keine Bewunderung oder kein Neid jemandem gegenüber, dessen Talente ich wertschätze. Viel eher ist es das Bild in meinem Kopf das auftaucht wenn es dunkel ist. Auch wenn es hell ist, meine Gedanken schweifen ab und mitten im Licht verdunkeln meine Augen und es ist, als stünde ich vor einem Spiegel. Und dem Spiegelbild gebe ich die Hand. Und wir sind stolz aufeinander so weit gekommen zu sein und noch nicht aufgegeben zu haben, obwohl der Einbruch in Verzweiflung und Zweifel mindestens einmal in der Woche im Programm steht. Ich habe keinen mehr den ich bejammern könnte. Ich würde es zwar wieder tun, aber eigentlich war jede Hilfe mit Worten nur ziemlich hohl für mich. Ein schönes Gefühl aber nie die Motivation aufzustehen. Klar ist mir das noch nicht so lange, was mir viel länger schon bewusst ist ist das befreiende Gefühl von selbst wieder auferstanden zu sein und dem nächsten Hindernis eine Ohrfeige zu geben und durch das Leben zu schreiten. ....vor kurzem noch hätte ich meine ehemalige Partnerin bekniet mich wieder zurückzunehmen. Sie wagte es mich anzusprechen und mich nach diesem höllischen Jahr unserer Gemeinsamkeit wieder um Kontakt zu bitten! Ich bin stolz auf mich nicht nachgegeben zu haben! Ich brauche sie nicht, ich brauche Freunde und einen Willen! ... es klingt wie aus einem Anime... tse. Hat mich sehr geprägt. ...war eigentlich auch nicht die Absicht, aber mir sind meine Worte mal wieder entkommen. Mein handschriftliches Tagebuch kennt das schon. Vom Hundertsten ins Tausendste. Aber warum nicht? Sagen wollte ich eigentlich.... ach was. Zwischen den Zeilen habe ich das längst erklärt.
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