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Antragswirrwarr II


Tja, wer haette das gedacht - "kleiner Scherz", wuerde Felix wohl sagen - denn Johannes' Antrag wurde erneut abgelehnt oder sagen wir mal besser in reinstem Behoerdendeutsch: " ... ist auch der Inhalt Ihres Antrages in keiner Weise hinreichend bestimmt, hier zu einer abschliessenden Bewertung bzw. Entscheidung zu kommen." Aha!

Und dann heisst es da weiter so ungefaehr, dass folgende Punkte unklar waeren:

1. Derzeitiger Schulabschluss 2. Lernstand 3. Massnahme geeignet? Werden Sie der Anforderung im Hinblick auf eine Ueberforderung gerecht? 4. Bestehen in allen genannten Faechern Defizite, denen nicht auf andere Weise begegnet werden kann? 5. Es fehlen nachvollziehbare Angaben zum Umfang des Unterrichts, zur - und jetzt wird es voellig schraeg - "Hoehe und Qualifikation der Lehrkraefte".

Soll Johannes seine Lehrer jetzt nachmessen, um ihre Hoehe zu bestimmen, oder was?

Also entweder koennen manche Behoerdenverantwortliche nicht lesen, wollen es nicht oder aber Johannes' Antrag war wirklich so verworren wie die verschiedenen Behoerdenschreiben vermuten lassen. Lass ich das mal dahingestellt sein.

Jedenfalls hat das Amt Johannes' Zeugnisse seit Jahren in der Akte, wissen, da sie dafuer verantwortlich waren, dass er viele Jahre unbeschult war - trotz Schulpflicht - unterstellen Überforderung, ohne jemals nach Gruenden gefragt zu haben und fragen nach Defiziten - als ob ein begabter Schueler mit Defiziten in allen Pruefungsfaechern ueberhaupt eine so wichtige Pruefung auf sich nehmen wuerde.

Hach, verkehrte Welt, seufzt

Klara Westhoff

 

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Kommentare

Kuhi (QI) [Tb: Ein Tag wie jeder andere ?] - 01.04.2014 19:31
Ich hasse Behoerdenbriefe. Keiner versteht sie, keiner braucht sie.

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