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Antragswirrwarr


Vor kurzem hat Johannes einen Antrag auf Uebernahme der Kosten für den Einzelunterricht gestellt. Und es kam wie es kommen musste: abgelehnt! Nach nicht einmal 3 Tagen Bearbeitungszeit! Und mit Argumenten, die passen so gar nicht auf Johannes' Formulierungen im Antrag.

Nun hiess es zu reagieren. Johannes schrieb den Behoerden zurueck:

"Sehr geehrter Herr X,

aus Ihrer Ablehnung entnehme ich, dass ein Missverstaendnis bezueglich der Natur des Antrags vorliegt. Bei dem Antrag handelte es sich um einen Antrag auf Kostenuebernahme eines Einzelunterrichtes, der aufgrund des Nicht-Vorhandenseins der Moeglichkeit eines regulaeren Schulbesuches noetig wurde. Es handelt sich hierbei nicht um eine außerschulische Nachhilfe nach § 27 SGB VIII, sondern um eine Kostenuebernahme nach § 35a und den §§ 19 und 41 des SGB VIII.

Ich bitte darum, dass Sie sich der Sache in den naechsten Tagen erneut annehmen."

So wunderbar formulieren Autisten - beneidenswert. Ich bekomme das ohne kleine Spitzfindigkeiten nicht hin.

Ach ja - der Antrag auf Nachteilsausgleiche. In einigen Punkten abgelehnt. Von wegen "Privilegierung gegenueber Mitprueflingen". Hm, und was ist mit den Nachteilen gegenueben den nicht-eingeschraenkten Mitprueflingen? Dabei ist das NRW-Schulgesetz eindeutig.

Immer diese kalten Behoerdenschreiben findet

Klara Westhoff

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