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Wie geht es mit Johannes weiter III


Mal davon abgesehen, dass Johannes gerade überall versucht, Lehrer zu finden, die ihm helfen, die Externenprüfungen zu bestehen und er schon leichte Panik hat, wie er das alles bezahlen soll - so ohne eigenen Einkünfte und mit auch nicht so wahnsinnig viel Erspartem, hat sich gestern wohl etwas ergeben, was noch mal einen völlig neuen Blick auf die ganze, seltsame Geschichte seiner Schulzeit geworfen hat:

der Jugendamtsleiter hat mitgeteilt, dass ihm überhaupt nichts von irgendwelchen Stundenkürzungen der Schulbegleitung bekannt ist. Soll heißen, es gab keinen Bescheid, also gab es auch keine Kürzung durch das Amt.

Somit richtet sich der Verdacht immer mehr auf die Institutsleitung, die für die Begleitung zuständig war. Die hat ihre Mitarbeiter in höchsten Tönen gelobt, doch anscheinend vor dem Amt ganz andere Dinge behauptet.

Das und viele andere Behauptungen haben im Endeffekt zu der Schulkatastrophe und der Zwangsausschulung geführt.

Johannes ist dermaßen verärgert, dass er überlegt Strafanzeige zu erstatten. Wegen Verleumdung und eigenmächtiger Handlungsweise.

Fragt sich nur, ob der Jugendamtsleiter auch ehrlich geantwortet hat, dass in seinen Akten nichts vermerkt ist und ob er auch alle Akten eingesehen hat - auch die Handakten, die üblicherweise nie öffentlich gemacht werden

denkt sich Klara Westhoff

 

 

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