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Wahre Worte


Erstaunlich, was Felix manchmal so von sich gibt. Ob nun Wortneuschöpfungen oder interessante Kommentare, Doppeldeutigkeiten und Wortwitz - mit Felix hat man immer viel zu lachen.

Mir fällt immer sofort die Bezeichnung Gott e s s dienst für das Abendmahl ein oder aber der Finanzerrater, ein Kassenprüfer in kleinen Vereinen. Oder die Sauerstoffe als Bezeichnung für saure Bonbons.

Ich mag auch solche Sprüche wie: "Lieber hellsehen als im Dunkeln tappen" oder "Manchmal findet man Sachen an Orten, an denen man gar nichts verloren hat." Dann solche Dinge wie "Leicht obszöne Sachen sind schwer witzig."  Etwas obszön auch sein Spruch: "Ich bin gut geworden, denn die Spermien von Papa sind erste Sahne." Bei Fieber und dem Prüfen der Stirn sowie dem Hinweis; "Du bist aber ganz schön heiß", bekam ich die Antwort: "Prima, umso besser krieg ich später eine Frau." Tja, dann: "Die Schraube hilft der Mutter sesshaft zu werden." Auf den Hinweis: "Findest Du das nicht egoistisch, denk doch an die anderen", antwortete Felix damals: "Wenn jeder an sich selber denkt, ist an Jeden gedacht." Stimmt irgendwie.

Sehr gut beobachtet auch so eine Antwort auf den Hinweis, jemand wolle sich mit jemand anderem kurzschließen: "Dann gibt es einen Wackelkontakt."

Wenn ich Felix etwas anbiete, antwortet er gern mit: "Wenn es dir zu Freuden gereicht."  Oder an einen Lehrer: "Herr X, ich habe die Hausaufgaben nachgeholt, würden Sie die mal bitte in Augenschein nehmen?" Und wenn Felix einen Fehler gemacht hat kommt gern mal: "Moment mal, vielleicht habe ich mich ja verdacht" (statt vertan). Und auch gern: "Können Sie mir das bitte mal erklären. Und bitte autistisch zugeschnitten." Tja, und ein Lehrer konnte mit dem Vorschlag zu der Lehre, die aus einer Fabel gezogen werden könnte "Wer anderen eine Bratwurst brät, hat meist ein Bratwurstbratgerät", wohl auch wenig anfangen. Doch die Klasse hatte Tränen in den Augen vor Lachen.

All das hat er in der Zeit von 10 - 12 gesagt. Schon recht ungewöhnlich in dem Alter. Auch heute noch - mit 18 - kommen solche Sprüche vor. Für mich macht ihn das einfach liebenswert.

Das war eine kleine Auswahl und Felix wäre damit sicher nicht zufrieden, da er sehr streng mit der Qualität seiner eigenen Sprüche ist. Darum nennt er sie gern "Mülleimer-Witze - die kann man auf Papier schreiben, dann sind das die Knüller."

Na gut, so lass ich das als Fazit und vielleicht demnächst noch ein paar witztige Szenen zur Erinnerung. Denn leider läuft das Leben nicht immer so ab, dass man immer Witze reißen mag. Oft gibt es gar nichts zu lachen. Doch dazu ein anderes Mal.

Es genießt den Rückblick auf schöne, unbeschwertere Schultage

Klara Westhoff

 

 

 

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