• kostenlos mitmachen

Kapitel 2


 

Auf dem Weg zur Schule sah ich den LeFloid Boy - mal wieder mit Cap und Shirt. "Hallo Isabella", sagte er zu mir. Was war mit dem Traum von letzte Nacht? Er war so real, aber natürlich war das ein Traum. "Hi", sprach ich mit einem leisen piepsen aus. "Wie gehts?", fragte er mich und holte währenddessen etwas aus seiner Tasche. Dabei sah ich seinen Arm. Narben umhüllte diese und auch noch eine kleine Blutstelle war da. "Was ist das?", fragte ich ihn deutete auf seinem Arm. "Ähh..die Nachbarskatze hat mich gestern gekratzt, kennst ja die Katzen. Oft so aggressiv", und lachte dabei. Dieses Lachen hörte sich aber nicht echt an, weshalb ich dieses Thema auch schnell abschließen wollte. "Und mir geht es gut und dir?", log ich. Mir ging es nie gut. Gestern ging meine Mutter ziemlich schlecht und musste früher ins Bett. Aber daran war ich schon lange gewohnt. Ich schaute in seine tiefen, großen, braunen Augen und war ganz vernebelt. Auf einmal hörte ich hinter mir seinen Namen rufen. "Huhu, hallo!", rief Lea und kam auf uns zu. Ich war ihr dankbar, da jetzt diese peinliche Stille weg war. Er stöhnte auf. "Nöö Lea", seufzte er und holte seine Wasserflasche raus. "Wie wärs denn mit: Hallo meine tolle Schwester Lea die ich über alles Liebe?" 
"Ich geh lieber, ich störe bloß." Lea lacht. "Keine Sorge, ich muss jetzt eh gehen. Tschüss!" Dann ging sie. Auf der anderen Straßenseite sah ich paar Mädchen aus meiner Klasse die ich erst jetzt bemerkte. Sie kicherten und liefen weiter. Mein Mundwinkel verzog sich direkt nach unten. "Ich muss eh noch was erledigen, ich verabschiede mich lieber", sagte ich kurzfristig und wollte gehen, doch er hielt kurz meine Hand fest. "Es tut mir Leid, meine Schwester ist oft nervig."
"Nein, nein, sie ist total nett! Ich muss bloß was erledigen." 
"Ich wollt ich bloß fragen ob du mich mal besuchen kommen würdest?" Mein Herz  blieb bei nahe stehen. Fragte er das gerade wirklich? "Äh..ja wenn du möchtest." 
"Wie wärs mit morgen um 15:00 Uhr falls du da Zeit hast", sagte er und funkelte dabei so stark mit den Augen, dass ich ja sagen musste. 
<< vorheriger Eintrag

Kommentar schreiben

Du musst dich Einloggen oder kostenlos anmelden um Kommentare zu schreiben