Mein silb'ner Flügelschlag
in mondlichten Nachtschatten,
reich' mir einmal mehr
deine gift'gen Lippen..


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Kannst du meine
schwarzen Rosen rot färben..?


American Pie. Statement


Ich weiß genau die Gedanken werden nicht weniger, die Schatten werden nicht stiller. Alles kreist sich und keiner findet seinen gemeinsamen Nenner geschweige denn den aufrichtigen Mut ausgesprochen zu werden. Von einer Eifersucht die sich tief in die Geweide frisst und von dem Versprechen der eine Schatten zu sein, und doch gesehen zu werden. Wahrgenommen in ihrer Welt in ihrem Leben. Ist der Wunsch so töricht? Mehr als nur Freund und Bekannter zu sein? Ist der Wunsch so naiv, es hinaus in die Welt zu schreien und sie wenn es darauf ankommt in ihren Grundfesten zu erschüttern? Keine Ahnung, gerade schreibe ich mehr um den Wunsch zu unterdrücken meinen Kopf gegen die nächstbeste Betonwand zu kleschen. Oh, da ist ja schon eine!

Between, ich kann Geister nicht leiden. Besonders nicht wenn sie direkt neben mir stehen. Und Nancy kann ich gerade auch nicht leiden, andere Frage wen kann ich leiden? Die Seelen die an einen weißen Polster gekuschelt einmal mehr uns ertragen müssen. Mit ihrem Ex, und ja diesen Gedankengang hasse ich wohl am Meisten, war es auf jeden Fall einfacher als mit mir. Von einigen Sachen abgesehen, aber sie mussten kein Word mehr auf die Goldwaage legen, sie mussten sich keine Sorgen um einen zerdepperten und irreparabel geschädigten Geist machen und vor Allem, ja weder Rede noch Antwort stehen. Kay, dass ist nur so ein Gedankengang elendig und vielleicht leicht ausrottbar, manchmal macht er uns nur zu schaffen. Wir haben uns eingemischt. Wir sind aufgekreuzt. Nein, wir sind nicht hergezogen, das Gefühl wird sich vermutlich erst einstellen falls jemals diese Worte fallen, falls jemals das gesagt wird.

Nevermind. Hass. Ein großes Wort. Ein mächtiges Wort, aber ist dass eigentlich nicht Jedes? Ich grüß dir die Toten. Versprochen, ich werde ihnen die knöchrige Hand schütteln während ich einmal mehr am falschen Ort sein werde. Ich werde die Tage zählen, doch sie werden nicht vergehen und am heilige n Abend wird… Ja, einmal mehr alles falsch sein, nur wegen meinem Denken, nur wegen meiner Schuld. Verdammt, wer gibt mir das Recht überhaupt noch die Klappe aufzureißen..? Let me slip away. Ich erinnere mich noch genau an die Nacht, an der es sich so prägnant in mein Gehirn gefressen hat. Durch die Jalousien fällt das sachte Sternenlicht, das Zimmer ist viel zu klein und voll geräumt mit Technik und Büchern. Die blasse Haut wird nur unterbrochen durch das schwarz meines Shirts und die Verwirrtheit ebenso dunkler Haare. Der I-Pod läuft weiter, spielt uns dieses Lied vor und brennt es in unsere Gedanken bis wir nur noch vom Text erfüllt sind, öffne doch die Fenster und bitte das bisschen Tod zu dir herein? Jetzt hat Gold das Silber verdrängt, die Finger huschen über die Tastatur und notieren Worte die so nie zwischen die Lippen rinnen würden und das Gefühl leichter zu werden stellt sich nur Stück für Stück ein. War es früher mehr das Graffiti so scheint jetzt das Schreiben meiner Therapie zu sein, vielleicht wird der Clown ja auch mal berühmt? Der rote Faden oder besser die Kinder des Schwermuts.

Ach, so viele Gedanken und nur die Hälfte davon relevant, vielleicht auch nur ein Viertel. Ja, unübersehbar gebe ich gerade nicht wirklich viel auf meine Meinung, dass tu ich eigentlich nur ehrlich in wenigen Momenten und in denen mache ich dann nur mehr kaputt, unterbreche und vermittle den Eindruck über Jemanden oder besser gesagt über Nichts zu stehen. Als Nichts, kommt man sich dann immer sehr behämmert vor und wie unschwer zu erkennen ist, wähle ich dieses be-Wort nur weil es mir sonst an anderen Bezeichnungen erheblich mangelt. Würde ich es versuchen genauer zu definieren würde ich vielleicht von etwas Falschem den Eindruck zu vermitteln und würde ich es noch gröber fassen, bräuchte ich erst gar nicht das Wort, oder besser gesagt die be-Zeichnung darauf lenken.

Mit diesem einem verzweifelten Weihnachtsgeschenk läuft es auch gerade wirklich nicht so, wie ich es mir vorstelle. Sie dachten wir hätten Zeichnen wollen, dabei war es zwar was Künstlerisches aber keinen Falles etwa der bildenden Kunst. Einmal mehr scheint sich mir aufzudrängen wie Dillethantisch ich vorgehe, und irgendwie erschließt sich mir nicht so ganz, warum es etwas Persönliches vom schwarzen Mann sein muss, und von mir quasi ‚nicht’. Wollen sie sehen ob er es auf die Reihe kriegt oder wünschen sie sich etwas Persönliches von ihm? Mit diesem Satz verbleibe ich auch viel lieber, denn er regt schon zum Gedanken alleine an, ich werde versuchen  mich in Träumereien und Wörtermeere zu stürzen in der Hoffnung dort Ruhe zu finden wo mich nicht die dunkle Nacht ereilt sondern die Schatten ihrer Wimpern die mir Rast gewährt..

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