Mein silb'ner Flügelschlag
in mondlichten Nachtschatten,
reich' mir einmal mehr
deine gift'gen Lippen..


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Kannst du meine
schwarzen Rosen rot färben..?


Hurt


 Manchmal ist es schmerzhafter als die Tat selbst, zu wissen das man nichts tun kann. Hilflosigkeit und Verzweiflung sind meinem Erachten nach die grausamsten Zeitgesellen dieser Welt. Dieses Gefühl, nichts aber auch wirklich gar nichts tun zu können frisst einen auf, verschlingt einen mit jeder Ader bis man sich freiwillig in den Schmerz des Wahnsinns wirft, nur um nicht mehr soviel fühlen zu müssen, nur um nicht mehr fühlen zu müssen wie es ist, wenn man selbst sein Leben aufgeben will und dies` nicht genug als Halt ist. Ich höre ihr Schluchzen, ich seh` die Klinge aufblitzen und finde mich auf den Knien wieder. Du willst nichts sehen, Sündenbock, du darfst nichts sehen, mein König.

Zwei Räume, getrennt durch ebenso viele Mauern und einen Flur. Im Namen des Vaters, des Sohnes und des heiligen Geistes... Ich weiß um die Zerrissenheit, ich weiß um diese Auswegslosigkeit, hätte ich sonst angeboten selbst die Klinge zu holen? Ich frage jetzt, was, was kann man tun wenn einem die Hände gebunden sind? Was bleibt einem als Option, nicht als Steingötze zu erstarren und nur mit Medusenblickt über sein Herz zu wachen? Man kann den Anderen noch immer halten, damit dieser, in den schweren Stunden nicht alleine ist.

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