Mein silb'ner Flügelschlag
in mondlichten Nachtschatten,
reich' mir einmal mehr
deine gift'gen Lippen..


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Kannst du meine
schwarzen Rosen rot färben..?


Der Letzte macht die Türe zu


Na los, nimm mir schon die Luft!!! Warum sind wir dieses Mal hier gelandet? Beide zeitgleich, beide Seite an Seite. Alte Fabrikhalle? Der Verputz an den Wänden ist abgeblättert, und die Lampen an der Decke flackern stetig. Pfützen die am Betonboden sind spiegeln unsere Gestalten wieder, spiegeln das Flammen unserer Augen wieder und zeigen die Tänze der Schatten an den Wänden, an unseren Körper. Der Atem von uns Beiden geht schwer, dass sehe ich das höre ich. Leises Schnauben mit dem du auch gleich die Haare aus der Sicht verbannst. Psst, nur kein Wort. Mit einem Aufschrei holst du aus, um mit einem reissendbrennendem Gefühl mir drei Blutstriche über die Fresse zu malen. Ich zucke zurück, halte mir die Hand auf die blutende Wange nur um im nächsten Augenblick meinerseits auf dich loszugehen. Wut, überall diese Wut, überall dieses Feuer. Ein Fauchen teilt deine Lippen und die Augen gehen noch mehr in der Dunkelheit verloren, Schatten halten mich fest, stoppen jegliche Bewegung auch nur im Ansatz. Was war passiert? ~Besser dran~ Ja..~Wer bleibt auf der Strecke?~ Wir..



Wie ein verwundetes Tier wehre ich mich gegen den Griff der Gegner, gegen die Schatten selbst die ja doch nur ihre Krallen tiefer in meine Arme, meine Beine jagen. Bisse in die Schulter, Fleisch dass in Fetzen reißt und dann wieder ein Schlag von dir. Der Kopf ruckt auf die Seite. Zwei Tränen? Nein, eher zwei Zähne die du mir einfach aus dem Mund schlugst. Dann fängt es an. Was hatte es noch nicht angefangen? Nein, eigentlich nicht. Das war ein Kindergeburtstag, jetzt begann erst das Chaos loszubrechen.

Die Pfeiler stürzen ein, knicken zusammen wie bereits abgebrannte Streichhölzer. Das Glas der Decke splittert, lässt einen Nieselregen aus Scherben auf uns niedergehen und ich bleibe untätig stehen, selbst dann noch als die Erde beginnt aufzubrechen und dich und mich geradewegs in das Nichts spuckt. Steinbrocken, Felsen und zwischen diesen nunmehr schwebenden Objekten beginnt die Jagd,. Unter uns ist das Nichts, ist das unaussprechliche Fehlen jeglichen seins, ein Schritt der falsch geht und man würde abstürzen. Es ist wohl ersichtlich denn so rasch und sicher wie es geht haste ich voran, fliehe ich deiner Gestalt die mit den schweren Lederschwingen einige Steine einfach wegsprengt. Hinab auf manchen und wieder hinunter bei anderen. Immer wähle ich den einfachsten Weg.

Und irgendwann bleibe ich stehen, auf einem der schwankenden Steine in dem Nichts und drehe mich um. Wie ein Rachedämon gehst du mir entgegen Verdammt, deswegen! Knurrst du, setzt weiter Genau deswegen, werden sie uns verlassen. . Doch dieses Mal war der Wortlaut zu wandelbar, ich nehme den Weg zurück, lächle dich breit an. „Sie haben uns bereits verlassen..“ Flüstere ich so leise, dass der tosende Lärm um uns fast die Worte schluckt, du stockst in der Gestik in der sich die Klaue um meine Kehle legt. Wir, sind nicht mehr zusammen. Sie hatten uns in einem Sinne nie verlassen, und in dem anderen schon. Gesichtsentgleisung bei einem Monster? Interessant mit anzusehen Weißt du was unsere Welt hält, wenn der Wahnsinn fehlt? Nichts hält diese Welt dann.. Murmelst du unverwandt und ziehst mich auf den Stein auf dem du stehst, ehe ich verstehe. Mit einem Schlag hört das Chaos auf, und die Steine fallen, und wir mit ihnen.

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Kommentare

Yukai - 01.06.2008 21:36
Ich kann gut verstehen was du da beschreibst, so geht es mir auch oft. Es ist ein Kampf mit sich selbst - jefalls bei mir :-/

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