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Montag, 31.03.2014 (KG)


Heute war ich gluecklich bzw. habe ich mich darueber gefreut,

- dass ich meiner Kollegin mit dem Geburtstagsgeschenk eine Freude machen konnte, dass es ihr gefallen hat, dass ich ihren Geschmack getroffen habe.

- dass ich anfangs dabei gewesen bin, als wir ihr gratuliert haben und sie das Geschenk von unserer Abteilung ausgepackt hat.

- dass die "eigentliche" Geburtstagsfeier dann in die Kueche verlegt worden ist und ich in Ruhe arbeiten konnte (z. B. Diktate schreiben konnte).

- dass ich mit einer Kollegin ein interessantes Gespraech gefuehrt habe. Dass sie sich in diesem Gespraech meine Gedanken, Probleme, Ideen und Anregungen rund um die Arbeit angehoert hat, nicht alles sofort "abgeschmettert" hat, sondern darauf eingegangen ist und dann mit mir gemeinsam ueberlegt hat, wie wir diese Gedanken und Ideen in die Realitaet, in die Arbeitsablaeufe einbauen koennen.

- als ich bei der KG war. Wir haben etwa 10 Minuten lang ein paar Uebungen gemacht. Auf dem Ruecken liegend (auf der Liege), Spannung im ganzen Koerper (also Bauch anspannen, gerader Ruecken usw.), Beine aufstellen und mit ihrem Gegendruck mal die Beine auseinander druecken, mal zusammen druecken. Bei diesen Uebungen habe ich gemerkt, dass ich den Kopf kaum anheben konnte, dabei ein heftiges schmerzhaftes Ziehen im Nacken hatte. Dann 4 x 10 mal hoch zur Bruecke, dann 2 x 10 mal oben auf der Stelle laufen. Danach ging sie dann in eine Massage des Schulter- und Nackenbereiches ueber (was stellenweise sehr schmerzhaft war).

- dass ich meine Physiotherapeutin mit einem Kommentar zum Lachen bringen konnte. Beim gestrigen Training meinte mein Trainer zu mir (als mir die Uebungen fuer den Nacken so schwer fielen), dass wir trotzdem auch diesen Bereich trainieren "muessen". In dem Moment waere mir dann fast rausgerutscht "Wer sagt das...??". Das habe ich mir aber lieber verkniffen, da er eh viel schlagfertiger ist als ich. Das habe ich vorhin meiner Physiotherapeutin erzaehlt. Sie fing sofort an zu lachen und meinte Schade, dass ich es nicht gesagt habe. Sie waere dann zu gerne dabei gewesen, seinen Blick und seine Reaktion darauf zu sehen (Grins.....). Auch bei ihr kommen die Uebungen (also Spannung) fuer den Nacken ja auch immer wieder mit dran. Heute hat sie darauf verzichtet, ich durfte den Kopf die ganze Zeit ruhig liegen lassen, um nicht noch mehr Schmerzen (noch mehr Verspannungen) zu riskieren.

- als heute Abend mein Handy ging und die Immobilien-Maklerin anrief, die ich gestern bezueglich der Wohnung angeschrieben habe. Wir haben fuer morgen Nachmittag einen Besichtigungstermin ausgemacht. In dem Moment war ich so happy, dass es endlich "los geht", dass wir endlich die erste Wohnung besichtigen, dass ich kurzzeitig "wie ein Flummi" durch die Wohnung gehuepft bin (Grins). Hopp oder Topp. Wer weiss, vielleicht ist es ja unsere Traumwohnung (theoretisch ist alles moeglich!!) und ansonsten sammeln wir halt Erfahrungen. Das waere auch kein Problem. Ich freue mich auf jeden Fall total auf diese erste Besichtigung und bin fast schon genauso aufgeregt wie vor einem Vorstellungsgespraech.

- als ich diese positive Energie, diese Vorfreude dann in den Sport gesteckt habe. Zuerst bin ich Fahrrad gefahren, 10 Kilometer in 35 Minuten (die ganze Zeit ueber ziemlich konstant mit 17 km/h).

- als ich danach meine neue Gymnastik-Matte "eingeweiht" habe (etwa 15 Minuten lang). Die ist wirklich total klasse, so wie im Trainingsraum. Relativ dick (also viel dicker als meine alte Yoga-Matte), so dass darauf viele Uebungen viel besser klappen.

Erst gerade vorbeugen (alles 10 x), dann mit den 5 Kilo Hanteln hoch. Auf alle viere, Liegestuetze auf den Knien, die Knie von der Matte hochdruecken, hochdruecken zur Liegestuetz-Position. Auf dem Bauch liegend, Arme in U-Haltung und mit dem Oberkoerper hoch, dann die Arme nach vorne strecken. Auf dem Ruecken liegend, gerader Ruecken die Beine im Wechsel strecken (2 x 10 mal). Beine aufstellen, hoch zur Bruecke und als letztes oben 10 x langsam auf der Stelle laufen.

- als ich heute Abend eine interessante Gespraechsrunde im Fernsehen mit Dr. von Hirschhausen gesehen habe. Es ging darum, dass man mit der "Schulmedizin" nicht alles erklaeren und heilen kann.

Meine Mutter ging jetzt 1,5 Jahre lang 3 x woechentlich fuer 4 Stunden zur Dialyse, weil ihre Nieren komplett versagt haben. Parallel dazu war sie immer unter aerztlicher Kontrolle. Dann wurden die Blutwerte, auch die Nierenwerte immer besser. Die Nieren arbeiten ploetzlich wieder. Das kann sich kein Arzt erklaeren. Erst konnte sie eine Woche Pause von der Dialyse machen, dann zwei Wochen Pause. Jetzt macht sie sogar 6 Wochen Pause. Mit ganz viel Glueck braucht sie nie mehr an die Dialyse. Eigentlich geht das gar nicht. Wenn die Nieren erstmal versagt haben, dann ist es eigentlich aus, lebenslange Dialyse. Die Werte meiner Mutter werden jedoch von Woche zu Woche besser. Sie fuehlt sich auch immer besser, ist immer besser drauf.

Es gibt so viele Dinge, gerade auch im medizinischen Bereich, die man einfach nicht erklaeren kann. Nicht zu vergessen, dass meine Mutter seit rund 25 Jahren (als mein Vater gestorben ist, seitdem ich mit meinem Freund zusammen bin) Krebs im Koerper hat (Lungenkrebs). Die Aerzte gaben ihr damals noch ein halbes Jahr, dass sie Weihnachten wohl nicht mehr erleben wuerde. Der Krebs ist bis heute im Koerper, dank regelmaessiger Medikamente ist er "eingekapselt" (nicht mehr gewachsen und hat auch nicht "gestreut") und sie lebt auch heute noch damit. Wie hat Nena damals schon gesungen "Wunder geschehen", ja, manchmal stimmt das wirklich...!!! Alles kann man halt wirklich nicht erklaeren.

Und wie haben die Aerzte bei mir von Kindheit an gesagt (meine Mutter bekam das frueher mehrmals zu hoeren), mit dieser Verbiegung des Rueckens haette ich keine Chance, spaetestens mit 30 Jahren koennte ich mich vor Rueckenschmerzen nicht mehr bewegen und wuerde im Rollstuhl sitzen. Ich koennte zwar mit viel Sport eine Linderung erreichen, aber eine Heilung waere nicht moeglich. Nun gut, geheilt werde ich wohl wirklich nie, ich muss mein Leben lang daran arbeiten, aber zum Glueck macht mir der Sport ja auch immer schon Spass. Aber ich bin jetzt Mitte 40 und kann immer noch laufen, glaube auch nicht mehr daran, dass ich eines Tages wirklich im Rollstuhl sitzen werde. Dafuer geht es mir jetzt viel zu gut. Und dass ich nach 20 Jahren Dauerschmerzen wieder so viele voellig schmerzfreie Zeiten haben wuerde (woran ich halt dauerhaft arbeiten muss), daran habe ich damals auch nicht mehr geglaubt. Als ich mit Anfang 40 bei Orthopaeden war ist mir ja auch gesagt worden, dass ich diese Dauerschmerzen akzeptieren solle, dass ich mit Schmerzmittel (die mir alle verschreiben wollten) und Sport im Hoechstfall eine Linderung erreichen koenne (das war ja mit einer der Hauptausloeser fuer meine Depressionen). Mit dieser jetzigen Schmerzfreiheit habe ich gar nicht mehr gerechnet. Ja, auch Aerzte sind "nur Menschen" und keine "Goetter in Weiss" und koennen in ihren Diagnosen auch mal falsch liegen.

 

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