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Montag, 24.03.2014 (KG)


Heute war ich gluecklich bzw. habe ich mich darueber gefreut,

- dass ich im Buero alles so gut im Griff hatte. Meine Kollegin war krank und ich war "vorne" am Empfang alleine. Aber trotzdem hatte ich alles gut im Griff, einschliesslich Telefonzentrale, der Tuere (Post, Besuch fuer meine Kolleginnen und Handwerker gingen bei uns heute "Ein und Aus", denen ich jedes Mal die Tuer oeffnen musste), Diktaten, der Buchhaltung und ein paar weiterer Aufgaben. Auch wenn es zeitweise sehr hektisch war, ich behielt trotzdem alles im Griff.

- als ich bei der KG war. Die Stimmung war dabei mal wieder so richtig gut. Meine Physiotherapeutin liess mehrere gute Sprueche und Kommentare los, ueber die ich so richtig lachen musste.

- dass ich bei der KG wieder gemerkt habe, was fuer Fortschritte ich weiterhin mache.

Die erste Haelfte war auf dem Bauch liegend. Spannung in den Beinen, im Po und im Bauch. Dann den Oberkoerper anheben, mit den Armen verschiedene Bewegungen. Mal in U-Haltung halten (alles 10 x), dann nach vorne strecken (und wieder zurueck in U-Haltung), dann zu den Seiten strecken (in Schulterhoehe), runter Richtung Po und wieder zurueck zu den Seiten. Dann die Haende auf die Huefte legen und kraeftig druecken (auch dabei den Oberkoerper oben halten). Die Haende hinter den Kopf, Ellenbogen zur Seite und ebenfalls hoch (das fiel mir mit Abstand am schwersten, weil ich den Kopf mit den Haenden nach unten drueckte, trotzdem versucht habe, mit dem Oberkoerper hoch zu kommen).

Dann ging es auf allen Vieren weiter. Zuerst Liegestuetze auf den Knien (10 x), wobei ich bei ihr die Beine dabei uebereinander legen sollte. Das klappt inzwischen schon sehr gut. Danach 10 x hoch zur Liegestuetz-Position. Eigentlich zwischendurch nicht ablegen, sondern 10 x nach oben wippen. Das schaffe ich jedoch noch nicht, dazu fehlt mir noch die Kraft, dabei klappe ich sofort zusammen. Aber dieses einmalige Hochdruecken und oben etwas halten, das klappt inzwischen sehr gut (das konnte ich vor etwa einem Jahr noch gar nicht). Anschliessend nochmals 10 Liegestuetze auf den Knien. Danach runter auf die Unterarme, eigentlich wieder zur Liegestuetz-Position hochdruecken, was ich aus dieser Position heraus jedoch nicht konnte, deswegen nur 10 x die Knie vom Boden hochdruecken (auch das kann ich ja erst sei relativ kurzer Zeit). Als Abschluss Spannung fuer den ganzen Koerper. Die Arme bzw. die Haende dort lassen, erst mit dem Koerper zurueck (auf die Fersen setzen), dann mit dem Koerper so weit wie moeglich nach vorne, nicht "durchhaengen" und die Spannung etwas halten.

- dass mein Chef mir heute bei der Buchhaltung geholfen hat. Obwohl auch er mit dieser Rechnung ein paar Probleme hatte.

Diese Rechnung bestand aus zwei Bloecken. In einem Block war alles einzeln aufgefuehrt, also Netto, die Mehrwertsteuer und dann Brutto. Im zweiten Block waren nur Bruttobetraege. Darunter dann die Gesamtsumme von beiden Bloecken. Fuer unsere Buchhaltung (fuer das Programm) brauche ich jedoch immer die Nettobetraege, den Bruttobetrag rechnet das Programm dann immer alleine aus. Das muss dann natuerlich mit der Rechnung uebereinstimmen. Ich habe mich mal wieder "verhaspelt" und hatte schliesslich ein "Brett vor dem Kopf". Da meine beiden Kolleginnen ja krank waren, ging ich zu unserem Chef, ob er mir helfen kann (irgendwie musste ich damit ja weiter kommen). Zuerst war er dann sehr sicher und hat mir den richtigen Weg vorgerechnet. Viele Wege fuehren nach Rom, aber seinem Weg konnte ich absolut nicht folgen. Aber auch seine errechneten Nettobetraege stimmten nicht (auch er hat sich schliesslich "verhaspelt"), wir kamen nicht auf die Gesamtsumme. Schliesslich sprach er dann einen Kollegen an und gemeinsam bekamen sie die Rechnung dann mit den richtigen Betraegen in den Griff.

Jetzt hoffe ich nur, dass er Verstaendnis dafuer hat bzw. dass ich keinen Aerger bekomme, wenn auch ich mich mal wieder mit Brutto und Netto verrechne (wer hat ueberhaupt diese bloede Mehrwertsteuer erfunden???). Wenn man sich bei einer Rechnung erstmal "verhaspelt" hat, erstmal einen Denkfehler hat, dann ist es maechtig schwer, da wieder rauszukommen und den richtigen Weg zu finden. Aber manchmal hilft es dann wirklich, wenn man dann eine "neutrale" Person, also einen Kollegen anspricht, der einem beim "Umdenken" dann hilft. Anders kriegt man manche Rechnungen ansonsten nicht in den Griff.

Aber trotzdem fand ich es interessant. Durch solche Rechnungen kommt halt immer wieder Abwechslung in den Alltag und die Buchhaltung wird ganz bestimmt nicht langweilig.

Bezueglich Donnerstag bin ich mir uebrigens gar nicht so sicher, ob die Wassergymnastik ueberhaupt stattfindet. Laut unserer Zeitung werden hier am Donnerstag alle oeffentlichen Einrichtungen, auch alle Aemter, Kindergaerten und auch Schwimmbaeder bestreikt. Ich glaube nicht, dass der Schwimmverein abends dann dort rein kommt. Diesen Stress tue ich mir dann nicht an. Dann arbeite ich lieber ein Stuendchen laenger und laufe dann in Ruhe nach Hause. Oder ich nehme mir fuer diese 3 Kilometer ein Taxi. Das wird dann etwa 8 bis 10 Euro kosten. Das wuerde mein Freund mir dann schenken, das hat er schon gesagt.

Heute Abend wollte ich dann eigentlich noch Fahrradfahren und auch Spuelen, aber ich war zu kaputt, sass nur noch gemuetlich vor dem Computer und habe Musikvideos geguckt. Den Muskelkater von gestern merke ich in den Oberarmen und Schultern nur noch ganz minimal, aber er ist immer noch etwas spuerbar.

Von meiner Mutter "entferne" ich mich uebrigens immer mehr. Bei unseren Telefonaten (wir sehen uns kaum noch) passe ich immer auf, was ich ihr erzaehle. Ich kenne ja eh ihre Antworten. Ich erzaehle ihr eh immer nur die "harmlosen" Sachen und nichts von meinen richtigen Problemen. Aber selbst bei den harmlosen Sachen bekomme ich staendig zu hoeren, dass ich alles falsch mache, dass ich mich mehr zusammenreissen soll und mich in allen Situationen voellig anders verhalten soll. Sie ist charakterlich ja das Gegenteil von mir und kann sich bis heute nicht in meine Probleme in den einzelnen Situationen reindenken. Ich bekomme deswegen staendig nur Vorwuerfe von ihr.

Z. B. Thema Schwimmverein. Die Gruppe ist wirklich toll, ich verstehe mich mit allen soweit echt gut (mit ein paar Frauen auch ganz besonders gut) und die Wassergymnastik macht immer wieder Spass. Ich will auf Dauer auf jeden Fall dabei bleiben (es ist neben dem Training mein "zweites sportliches Hobby"). Aber auch, wenn ich jetzt schon ueber ein Jahr dabei bin, trotzdem habe ich immer wieder Hemmungen, ins Schwimmbad bzw. auch ins Becken (also in den Raum mit dem kleinen Becken) zu gehen (aehnlich wie im Buero, wenn ich Hemmungen habe in die Kueche zu gehen, wenn meine Kollegen dort mittags zusammen sitzen).

Auf dem Weg ins Schwimmbad, also vor dem Gebaeude habe ich jedes Mal Hemmungen und muss mich total zusammenreissen, um wirklich dort reinzugehen. ich bin jedes Mal froh darueber, wenn ich schon vor dem Gebaeude ein paar Frauen aus meiner Gruppe sehe und sofort mit ihnen ins Gespraech komme. Dann werde ich sofort wieder lockerer (fuehle mich dort nicht mehr als "Aussenseiter" oder "Eindringling").

Das Gleiche ist unter der Dusche. Ich habe dort schon mehrmals einige Minuten gestanden, bis ich endlich den Mut fand, endlich ins Schwimmbad zu gehen. Ich bin dann immer froh, wenn eine Frau aus meiner Gruppe dazu kommt, dass wir ins Gespraech kommen und dann zusammen zum Becken gehen. Diese Hemmungen habe ich bis heute nicht so richtig im Griff. Einerseits freue ich mich immer wieder darauf und die anderen Frauen erkundigen sich auch jedes Mal was los ist, warum ich nicht gekommen bin, aber trotzdem habe ich (so wie auf der Arbeit) immer wieder Hemmungen und etwas "Herzrasen", wenn ich wieder zu der Gruppe gehe. Ja, und da kann sich meine Mutter bis heute nicht reindenken. Damit hatte sie noch nie Probleme. Nach dem Motto "Hoppla, hier komme ich" steht sie immer und ueberall gerne im Mittelpunkt, hat frueher ja auch mehrere Gruppen im Turnverein geleitet. Sie kann nicht verstehen und akzeptieren, dass ich charakterlich diesbezueglich das voellige Gegenteil von ihr bin.

 

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