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Sonntag, 23.03.2014, Training


Heute war ich gluecklich bzw. habe ich mich darueber gefreut,

- als ich beim Training war. Dass es nach der "Pause" am Mittwoch heute damit weiter ging. Das ist halt mein Hobby und macht mir immer wieder Spass.

- dass dabei im Hintergrund im Radio unser "Stadtsender" lief, den ich zu Hause ebenfalls sehr haeufig hoere. Grundsaetzlich ist es ueberhaupt schoen, wenn im Hintergrund Musik laeuft, manche Uebungen fallen einem dann einfach leichter, wenn man im Rhythmus der Musik mitmachen kann. Aber gerade 1Live ist der Sender, den ich mit Abstand am wenigsten mag. Aber das ist natuerlich reine Geschmacksacke.

- dass man mit meinem Trainer so gut reden kann, dass er einen versteht bzw. es ernst nimmt, wenn man Probleme hat und/oder Aengste hat.

Abgesehen vom Freitagabend, der wirklich super schoen gewesen ist, war es nicht so ganz mein Wochenende. Die Sache von der Arbeit beschaeftigt mich unwahrscheinlich, ist total in meinem Hinterkopf. Ich weiss noch nicht, wie ich mich diesbezueglich verhalten soll. Das heisst, das ist wieder die Sache mit dem Kopf, dem Herz und dem Verstand. Im Grunde habe ich mich sofort entschieden, was ich machen will (das waere dann aber eine "Kurzschlussreaktion" gewesen, was ich lieber vermeiden wollte), aber mein Verstand zoegert noch total und bringt mich dadurch in eine maechtige Zwickmuehle, was richtig ist, was ich jetzt wirklich machen soll.....

Eigentlich wollte ich mit meinem Trainer da gar nicht drueber reden. Ich bin diesbezueglich seelisch im Moment total aufgewuehlt und wusste nicht, ob ich meine Gefuehle unter Kontrolle halten wuerde. Aber da ich deswegen bereits gestern maechtig neben mir stand und kein Fahrrad gefahren bin, hat er dann doch nachgefragt, was bei mir los ist. Beim Thema Arbeit hat er mir dann erstmal ganz allgemein Mut gemacht. Wenn ich einen Fehler gemacht habe, das waere dann kein "Beinbruch", man kann ueber alles reden und auch alles wieder regeln. Das fand ich wirklich total lieb von ihm, wie er mir diesbezueglich so einen Mut gemacht hat. Aber das ist es nicht, obwohl ich schon Angst davor habe, dass mir gerade im Bereich der Buchhaltung (natuerlich auch in den anderen Bereichen) mal ein Fehler passieren kann. Meine Kollegin, also meine Ansprechpartnerin (im Bereich der Buchhaltung) ist zur Zeit erkrankt. Erstmal fuer diese Woche, aber im April wird sie krankheitsbedingt fuer etwa 2 bis 3 Wochen ausfallen (eine OP). Ich habe schon Angst, dass dann etwas schief laeuft. Auch wenn im Moment alles sehr gut laeuft, absolut sicher bin ich dennoch nicht. Ich habe immer mal wieder mehr als genug Fragen, mit denen ich mich dann an meine Kollegin wende. Aber das war nicht der Grund fuer meine aktuellen Aengste (wer weiss, vielleicht laeuft in den naechsten Wochen ja auch alles total super im Bereich der Buchhaltung...!!).

Ja, und dann sagte mein Trainer einen Satz, der bei mir den "Nagel auf den Kopf" getroffen hat. Bei mir sprang sofort das Kopfkino an. Ich wollte noch dagegen ankaempfen und schnellstmoeglich das Thema wechseln, hatte aber keine Chance mehr. Meine Gefuehle bzw. meine Aengste waren staerker und die Traenen liefen schon los. Nun gut, wir haben darueber dann geredet und er hat versucht, mir auch diesbezueglich etwas Mut zu machen. Ich soll jetzt nichts ueberstuerzen und erstmal abwarten, wie sich alles entwickeln wird. Waehrend dieses Gespraeches habe ich mich dann nach und nach wieder beruhigt, so dass wir dann mit dem Training starten konnten.

Letztens habe ich im Internet auf der Seite eines Personal-Trainers noch gelesen, dass er gerne mit diesen "kleinen Therabaendern" arbeitet. Da habe ich noch gedacht, gut, dass wir damit so selten arbeiten. Sie sind sehr straff, Dehnuebungen finde ich damit immer sehr schwer. Als er heute dann mit diesen Baendern ankam (Spannungsuebungen fuer die Arme), da konnte ich mir ein Grinsen wirklich nicht verkneifen. Ja, in manchen Punkten, bei manchen Uebungen scheinen die meisten Trainer doch irgendwie gleich zu sein...

https://letsbands.com/

Manche Uebungen kann ich damit relativ gut, nicht perfekt, aber ich bekomme es immerhin hin, aber mit anderen Uebungen habe ich dagegen umso mehr Probleme. Da fehlt mir dann einfach die Kraft. Das finde ich zum Teil sehr schwer.

Dann war eine Uebung dabei, vor der ich schon die ganze Zeit etwas Angst hatte (dass sie irgendwann beim Training auftauchen koennte). Womit ich damals bei der KG so grosse Probleme hatte. Auf dem Ruecken liegend mit den gestreckten Armen seitlich (in Schulterhoehe) hoch und runter gehen (natuerlich mit den Hanteln!!!). Das finde ich unwahrscheinlich schwer. Die Arme aus den Ellenbogen hochzudruecken, so wie auf der Hantelbank, das macht mir inzwischen gar nichts mehr aus, ist zwar je nach Gewicht auch sehr schwer, aber mit genug Spannung kriege ich es dennoch hin. Aber mit den gestreckten Armen seitlich hoch gehen, das finde ich extrem schwer. Sofort sprang mein Kopfkino an und ich musste an frueher, an die KG denken. Damals habe ich dabei mit den 1 Kilo Hanteln maechtig um jeden Zentimeter gekaempft. Heute dachte ich erst, dass er die andere Uebung, mit dem gerade Hochdruecken meinen wuerde. Als ich dann begriff, dass er ausgerechnet diese Uebung (mit den gestreckten Armen) meinte, da musste ich sofort an damals denken und wollte im ersten Moment sofort aufgeben. Das kann ich ja eh nicht.....

Nun gut, sie fiel mir dann wirklich alles andere als leicht und auf dem ersten Stueck (das nennt meine Physiotherapeutin immer "Hebelwirkung") fiel es mir unendlich schwer, da habe ich, so wie damals bei der KG, um jeden Zentimeter gekaempft, aber trotzdem habe ich es dann irgendwie geschafft. Aber das ist so eine Uebung, die ich freiwillig niemals durchfuehren wuerde (ich finde es mit den gestreckten Armen sehr schwer).

Aber ich war stolz, dass ich einen Block so gut hinbekommen habe, obwohl ich dabei gemerkt habe, wie meine Kraft immer mehr nachliess. Diesen Block mit kompletter Wiederholung. Erst 10 Liegestuetze auf den Knien. Dann zur richtigen Liegestuetz-Position hoch und 2 richtige Liegestuetze, zumindest so gut es geht andeuten. Dann wieder runter und nochmals etwa 5 Liegestuetze auf den Knien. Dann hinsetzen und ganze Sit-Ups (10 x). Dabei hilft er mir immer beim Hochkommen, aber dann alleine so langsam wie moeglich runter, bis man gerade liegt (ohne sich dabei fallen zu lassen). Spannung bis zum Schluss halten. Ich weiss nicht wie, aber ich habe diesen ganzen Block (sogar mit Wiederholung) hinbekommen. Die Kraft in den Armen und auch die Spannung im Allgemeinen liess zwar immer mehr nach, aber ich habe es trotzdem geschafft. Ja, auch darueber war ich wirklich gluecklich, darueber habe ich mich sehr gefreut, dass ich es so gut hinbekommen habe. Das ist so ein Moment, so ein Erfolgserlebnis, wo ich dann weiss, wofuer ich das ganze mache!! Dann macht das Training so richtig Spass!!

Heute Abend habe ich zwar schon die Schwimmtasche fuer Donnerstag gepackt, aber ich weiss noch nicht, ob ich wirklich dorthin gehen werde. Mein Freund ist so dagegen, weil hier am Mittwoch und Donnerstag wieder gestreikt wird. Dann faehrt hier wieder nichts. Mein Freund hat Spaetschicht, kann mich also nicht fahren. Am Mittwoch ist es kein Problem. Nach der Arbeit gehe ich ja eh erst zum Training. Von dort aus sind es noch rund 2 Kilometer bis nach Hause, eine halbe Stunde zu Fuss, die ich schon haeufig gelaufen bin. Sowohl nach dem Training, aber auch nach der Wassergymnastik, wenn ich die Bahn verpasst habe.

Am Donnerstag wuerde es zu Fuss hart werden. Von der Stadt bis nach Hause (am Schwimmbad vorbei) sind es etwa 3 Kilometer, da laufe ich etwa 45 Minuten (das habe ich auch schon gemacht). Ja, aber dann muesste ich abends ja zum Schwimmbad (zur Wassergymnastik), halbe Stunde hinlaufen, 2 Stunden im Wasser und dann wieder halbe Stunde nach Hause laufen. Mein Freund meint, dass das zu viel fuer mich ist, ein bisschen zuviel Bewegung an einem Tag. Wenn ich dann zu Hause bin, dann soll ich besser zu Hause bleiben, mir den Rest des Abends etwas Ruhe goennen. Ich weiss noch nicht, was ich machen werde. Einerseits moechte ich schon gerne daran teilnehmen, Spass wuerde es sicherlich machen. Das werde ich am Donnerstag dann spontan entscheiden. Wahrscheinlich auch nach Wetterlage. Wenn ich dann z. B. 45 Minuten durch Regen gelaufen bin, dann werde ich wahrscheinlich eh keine Lust mehr haben, nochmals eine Stunde (Hin- und Rueckweg zum Schwimmbad) durch den Regen zu laufen. Das werde ich dann erst am Donnerstag entscheiden, wie ich drauf bin, wie das Wetter ist usw.

Heute Abend habe ich (mal wieder - Grins....) einen kleinen Muskelkater in den Oberarmen und Schultern. Dieser Bereich macht mir beim Training im Moment jedes Mal am meisten zu schaffen. Ansonsten geht es mir gut. Den Rest des Tages habe ich sehr ruhig verbracht. Ein bisschen mit Haushalt (mit der Waesche), ein bisschen vor dem Computer, viel mit Lesen und etwas vor dem Fernseher.

 

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