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Donnerstag, 13.03.2014


Heute war ich gluecklich bzw. habe ich mich darueber gefreut:

- als mir meine Kollegin sagte, dass sie meine Sachen (Bereich Buchhaltung) ab sofort nicht mehr unterschreibt, dass ich dafuer jetzt alleine verantwortlich bin. Selbstverstaendlich ist sie weiterhin meine Ansprechperson, wenn ich zu den Rechnungen und Vorgaengen irgendwelche Fragen habe, damit aus irgendwelchen Gruenden nicht so richtig klar komme. Aber bisher hat sie alles kurz nachgeguckt und unterschrieben. Da sie selber aber mehrere Bereiche hat, fuer die sie zustaendig ist, ich in ihrer Abwesenheit (Urlaub, Seminare usw.) eh alles alleine machen soll und in letzter Zeit alles super lief, soll ich mich ab sofort alleine darum kuemmern. Wie gesagt, bei Fragen kann ich sie weiterhin jederzeit ansprechen, aber alles, womit ich klar komme, soll ich alleine machen und ohne ihre Unterschrift direkt zur Buchhaltung (also zur Bezahlung) weiterleiten.

Das war fuer mich mal wieder ein heftiges Wechselbad der Gefuehle. Zum einen total happy, dass sie es mir zutraut (ohne meine Rechnungen zu "kontrollieren"), aber dementsprechend auch etwas unsicher, ob ich es schaffen werde. Aber wie gesagt, bei Fragen und Problemen ist sie ja schliesslich nicht aus der Welt.

Das hat sie bereits vor ein paar Wochen gesagt, da ich ja eh alles im Griff haette, dass ich es ja eigentlich sofort zur Buchhaltung weiterleiten koennte, das wuerde auch ihr Zeit und Arbeit ersparen. Ich habe aber nicht geglaubt, dass unser Chef darauf eingehen wuerde. Ich bin davon ausgegangen, dass es ihm lieber waere, wenn die Verantwortung und "Kontrolle" (per Unterschrift) bei ihr als Sachbearbeiterin bleiben wuerde. Deswegen war ich heute Mittag wirklich total ueberrascht, als ich mit mehreren Rechnungen zu ihr ging und sie meinte, dass sie es ab sofort nicht mehr unterschreiben wuerde, ich solle es selber direkt weiterleiten (wenn ich es fertig bearbeitet habe). Ja, in dem Moment war ich wirklich sprachlos, total ueberrascht, aber auch happy.

- als ich heute im Buero einen neuen Schrank, eine Art Sideboard bekommen habe. Aus Platzmangel liegen bei mir so einige Unterlagen (Akten usw.) immer auf dem Boden. Allerdings wurde diese Freude maechtig durch meine Kollegin getruebt, der es anscheinend so gar nicht gefallen hat (einen neuen Schrank in unser Buero zu bekommen). Es kamen mehrere negative Kommentare, einschliesslich der Bemerkung, dass sie diesen Schrank optisch fuer "Deko" nutzen moechte. In dem Moment habe ich innerlich zwar fast schon "gekocht" (weil ich seit Monaten auf einen Schrank fuer meine Unterlagen gewartet habe), hielt mich aber dennoch zurueck und habe ihre Kommentare lieber "ignoriert". Wenn ich in diesem Moment offen meine Meinung darueber gesagt haette, dann waere es ein heftiges Gespraech geworden, mit dem wir womoeglich in einen Streit geschliddert waeren, was ich lieber vermeiden wollte.

- dass ich heute im ganzen so viel geschafft habe, der Tag im Ganzen so erfolgreich gewesen ist. Wassergymnastik habe ich fuer heute nicht eingeplant, habe stattdessen laenger (bis gegen 18 Uhr) gearbeitet. Ich kann mich nunmal nicht in zwei teilen und auf allen Hochzeiten gleichzeitig tanzen. Das Arbeiten ist mir im Moment wichtiger. Ich hatte heute alles sehr gut im Griff. Wie bereits erwaehnt die Buchhaltung, Briefe schreiben, ein paar weitere Aufgaben und "nebenbei" die Telefonzentrale. Alles in allem war der Tag so richtig schoen, hat Spass gemacht und war sehr erfolgreich. Fuer die geplante Besprechung in der naechsten Woche (fuer die Buchhaltung) habe ich "nebenbei" noch Rechnungen bis ins Detail geprueft, was zwar sehr aufgehalten hat, aber vom Ergebnis her sehr interessant gewesen ist. Diese Daten (diese Auswertung) brauchen wir dann fuer diese Besprechung.

Nach der Arbeit war ich voellig kaputt und "groggy". Auf dem Weg nach Hause habe ich mir eine kleine "Nervennahrung" gegoennt (eine Schoko-Waffel und einen kleinen Schoko-Hasen von Milka). Wie meinten die Frauen von der Wassergymnastik am Freitag Abend noch zu mir, kalorienmaessig waere es bei mir theoretisch sogar besser, wenn ich statt der Nervennahrung besser Rauchen wuerde..... Nein, keine Angst, mit Rauchen werde ich ganz bestimmt nicht anfangen, da ich den Geschmack davon absolut nicht mag. Aber recht haben sie mit dieser Bemerkung trotzdem!

Zu Hause (ich war dann gegen 19.30 Uhr zu Hause) brauchte ich dann erst etwas Ruhe, habe mich vor den Computer gesetzt und mir ein paar Musikvideos angeguckt. Jeder entspannt halt auf seine Art und Weise. Gegen 21 Uhr wurde ich dann wieder so richtig fit und munter und habe mich dann auf den Haushalt gestuerzt, habe die Kueche auf Vordermann gebracht, die Waschmaschine gestartet und anschliessend alles aufgehangen. Gegen 23 Uhr, als mein Freund nach Hause kam, da wurde ich dann wieder ruhiger. Wir sassen dann noch gemuetlich zusammen, haben uns unterhalten (wie der Tag so gelaufen ist) und Fernsehen geguckt.

 

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