• kostenlos mitmachen

Freitag, 07.03.2014


Heute bzw. am Freitag war ich gluecklich bzw. habe ich mich darueber gefreut:

- dass sich auf der Arbeit ein paar schoene und positive Situationen ereignet haben.

- dass die Telefonzentrale an manchen Tagen, so auch am Freitag wieder, richtig Spass macht. Zum einen, weil es so abwechslungsreich ist, aber auch, weil man von manchen Anrufern, denen man spontan helfen konnte, sofort ein sehr positives und freundliches "Feedback" bekommt. Ich habe ja auch meine eigenen Bereiche, fuer die ich ebenfalls Anrufe bekomme. Manche Anrufer sind total unsicher, ob sie bei uns ueberhaupt richtig sind, wurden zum Teil schon mehrmals verbunden oder an andere Telefonnummern vermittelt. Ja, und wenn man denen dann spontan durch eine Auskunft oder z. B. durch ein Fax helfen kann, dann freuen sie sich so richtig und bedanken sich auch sofort dafuer. Ja, und bei solchen Anrufen macht die Telefonzentrale dann so richtig Spass.

- als ich heute mitbekommen habe, dass sich eine Kollegin fuer mich eingesetzt hat. Wenn man mit "groben" Sachen Probleme hat, dann helfen einem natuerlich alle, dann kann man mit Fragen zu allen Kollegen gehen. "Notfalls" auch zu unserem Chef, obwohl ich nicht mit allen Fragen und Problemen zu ihm rennen wuerde, dafuer hat er zu viel andere Sachen um die Ohren. Aber bei kleineren Problemen ist man schon mal auf sich alleine gestellt, da fuehle ich mich dann schon mal wie eine "Einzelkaempferin". Ja, und am Freitag habe ich dann zufaellig erfahren, dass sich eine Kollegin in einer Sache fuer mich eingesetzt hat, wovon ich bisher noch gar nichts wusste. Darueber habe ich mich dann wirklich sehr gefreut, dass ich dabei anscheinend doch nicht ganz alleine bin.

- als ich mir mittags in der Pause, als es auch telefonmaessig ziemlich ruhig war, im Internet einen Auftritt von Dr. von Hirschhausen angeguckt habe. Es war keine reine Comedy-Show, sondern mehr ein ironischer Vortrag, basierend auf einigen wahren Begebenheiten, was er aber sehr gut ruebergebracht hat. Ich fand seine Kommentare und Beispiele in diesem Zusammenhang echt gut.

Bezueglich der Buchhaltung habe ich in der letzten Woche auf jeden Fall "gelernt", dass ich zukuenftig bei Problemen besser direkt den Mund aufmachen muss. Fehler koennen passieren, davon kann sich keiner freisprechen. Aber wenn ich mir zukuenftig bei einer Sache unsicher bin (bei Rechnungen und gerade auch bei der Barkasse), dann muss ich sofort meine Kollegin darauf ansprechen. Wir koennen es dann nochmals zusammen durchgehen bzw. durchrechnen und moegliche Fehler sofort finden. Das ist dann kein Problem. Aber wenn man dann erst ein paar Wochen wartet, ob es vielleicht doch gutgegangen ist und dieser Fehler dann erst beim Monatsabschluss auftaucht, erst dann wird er zum richtigen Problem. Denn dann wird so eine Fehlersuche fast schon zur "beruehmten Nadel im Heuhaufen", wobei man sich dann immer mehr "verstrickt", bis man ihn dann endlich gefunden hat. Ja, das war im letzten Monat im Prinzip mein groesster Fehler, dass ich meine Kollegin nicht sofort auf meine Probleme mit der Kasse, bei einer Auszahlung angesprochen habe. Sie haette sonst sofort gezielt "eingreifen" koennen und alles waere halb so wild gewesen. Den richtigen Fehler bei diesem Monatsabschluss zu finden war dagegen viel schwerer und zeitaufwendiger. Ja, aber auch aus solchen Fehlern lernt man!!

Die Pausen habe ich inzwischen mit meiner Kollegen "intern" geregelt. Telefonmaessig wird es erfahrungsgemaess ab etwa 12.30 Uhr bei uns immer sehr ruhig. Dann machen wohl die meisten Mittagspause. Deswegen fange ich meine Pause im Grunde nie um Punkt 12 Uhr an, sondern erst ab 12.15 bis 12.20 Uhr (spaetestens um 12.30 Uhr). Sobald ich dann merke, dass das Telefon ruhiger wird, fange ich langsam aber sicher mit der Pause an, dass ich mir schon mal eine Tasse Kaffee koche (die trinke ich mittags immer gerne, wenn ich dabei das Broetchen esse).

Inzwischen finde ich es dann sogar gut, wenn meine Kollegin dann zeitgleich mit mir Pause macht. Solange sie weiter arbeitet, also auch Telefonate fuehrt, ist es in unserem Buero halt immer etwas unruhig. Aber wenn sie dann zur Pause, also auch raus geht, dann wird es in unserem Buero immer herrlich ruhig. Ich kann dann in Ruhe lesen und dabei den Kaffee trinken.

Wir sind jetzt so verblieben, sollte das Telefon dennoch zu sehr nerven, was hin und wieder, aber nur selten der Fall ist, dann spreche ich sie an, wenn sie aus der Pause zurueck kommt, dass sie das Telefon dann fuer etwa 10 Minuten oder so uebernimmt, damit ich nochmals ein paar ruhige Minuten habe. Das ist dann kein Problem. Aber ansonsten machen wir jetzt haeufig zeitgleich Pause, was bei uns aber sehr gut laeuft, womit wir sehr gut klar kommen (wie gesagt, ich geniesse die Ruhe dann so richtig). Mit ihr kann man zum Glueck halt auch sehr gut reden.

- als ich Freitag Abend mit den beiden Frauen zusammen war.

Dieser Abend war super schoen. Wir sind zusammen Essen gegangen, bei einem Griechen. Ich habe dabei eine Apfelschorle getrunken. Wir waren etwa 2,5 Stunden zusammen. Der Salat war nichts fuer mich. Gurken, Tomaten und Radieschen. Ich habe nur alle Gurken "rausgepickt". Sehr viele Tomaten und Radieschen, das ist gar nichts fuer mich (die Beiden waren davon total begeistert, ihnen hat er sehr gut geschmeckt).

Ich habe dann Schnitzel mit Pommes gegessen, mal wieder (Grins). Oder, wie die eine Frau es immer nennt, das "Schni-Pom". Allerdings mit Sosse Bernaise, was sehr lecker war. Das Negative an diesem Restaurant war, dass dort alle Gerichte mit roter Paprika dekoriert werden. Ueber das Essen (auch auf dem Schnitzel, auf der Sosse und den Pommes) und auf dem Tellerrand. Lecker war es auf jeden Fall, aber ich habe halt leider eine Allergie gegen Paprika. Ich hatte erst noch ueberlegt, ob ich als Nachtisch noch ein Eis (Vanille-Eis mit Schoko-Sosse) bestellen soll, aber darauf habe ich verzichtet. Zum einen wegen der Kalorien (bis zur naechsten Kontrolle Anfang Mai will ich wirklich auf 77 Kilo runter sein und mein Freund hat mal einen Bericht im Fernsehen gesehen, dass Eis extrem viel Zucker hat, damit Eis im "kalten Zustand" auch noch suess schmeckt, viel mehr als z. B. im Kuchen ist), aber auch wegen meiner Allergien. Die Paprika haben sich im Laufe der zwei Stunden, die wir dort zusammen sassen, schon deutlich bemerkbar gemacht, indem ich immer mehr Bauchschmerzen bekam, ein kraeftiges Ziehen im Bauch, das immer heftiger geworden ist (der Durchfall setzte zum Glueck erst ein, als ich schon zu Hause war). Bei Eis ist es halt unterschiedlich, mal vertrage ich es und mal nicht, je nach Zusammensetzung. Und da ich nach dem Essen ja eh schon Bauchschmerzen bekam (erst nur leichte, sie wurden dann nach und nach intensiver), habe ich auf das Eis dann lieber verzichtet, das Risiko war mir dann viel zu gross. Aber lecker war es trotzdem!!

- dass wir uns dabei so gut unterhalten haben. Es war im ganzen eine sehr lockere und gute Stimmung. Wir kamen dabei sozusagen von "Hoeckchen auf Stoeckchen".

Es ging unter anderem um Wohnungen, also auch um unsere Wohnungssuche, um die Arbeit (bei jedem von uns), wie die "Aufteilungen" zu Hause laufen (wer sich zu Hause um welche Sachen kuemmert, was auch sehr interessant war), um Urlaub, ums Kochen und Koeche aus dem Fernsehen und um den Sport, insbesondere um den Schwimmverein, also um unsere Wassergymnastik. Dabei fand ich es sehr interessant, wie unterschiedlich die Vorlieben und Geschmaecker doch sind. Wir haben uns ueber die einzelnen Gruppenleiterinnen unterhalten und auch ueber verschiedene Uebungen, die immer mal wieder vorkommen. Dabei haben wir dann gemerkt, dass es uns Dreien zwar grundsaetzlich Spass macht (die Bewegung im Wasser), aber wir dennoch voellig andere Vorlieben haben. Mir machen Sachen Spass, die die Beiden zum Teil schon etwas langweilig finden. Dafuer finden die Beiden manche Sachen ganz toll, bei denen ich haeufig nicht mitkomme, wo ich dann alles in "Zeitlupe" mitmache bzw. mich hin und wieder auch an den Beckenrand "verdruecke" (wenn es zu hektisch wird und ich gar nicht mehr mitkomme). Bei den Beiden kann es gar nicht schnell und "peppig" genug sein (was natuerlich auch Spass macht), dafuer mag ich halt lieber die "klassischen" Uebungsablaeufe, aehnlich wie bei der "Krankengymnastik im Wasser", schon alleine, weil ich dabei halt viel besser mitkomme. Ja, aber so ist halt jeder Mensch anders, jeder hat andere Vorlieben bzw. Uebungen, mit denen man halt besser klar kommt.

Ja, aber im grossen und ganzen war der Abend und unsere Unterhaltung super schoen. Auch wenn wir bei manchen Themen unterschiedliche Meinungen haben, trotzdem verstehen wir uns total gut. Das finde ich bei diesen Treffen ja so schoen. Man hat unterschiedliche Meinungen und Interessen, aber trotzdem akzeptiert jeder die Anderen so, wie sie sind. Wir finden auch immer wieder neue und weitere Themen, ueber die wir reden koennen, ueber die wir uns austauschen koennen. In den zwei Stunden im Restaurant herrschte nicht eine Minute ein "betretenes" Schweigen, weil uns nichts mehr eingefallen waere. Ganz im Gegenteil. Wir haben uns danach dann wieder verabredet, allerdings noch ohne festen Termin. Aber grundsaetzlich wollen wir diese Treffen weiterhin beibehalten, worauf ich mich jetzt schon freue. Ich finde das echt schoen. Dort kann jeder (also auch ich) so sein, wie man ist, einschliesslich seiner Vorlieben und Interessen, bekommt dafuer keine "bloeden Sprueche", sondern wird trotzdem so akzeptiert, wie man halt ist. Deswegen sind unsere Treffen halt so locker und entspannt (keiner muss dabei "schauspielern"....).

 

<< vorheriger Eintragnächster Eintrag >>

Kommentar schreiben

Du musst dich Einloggen oder kostenlos anmelden um Kommentare zu schreiben