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Mittwoch, 05.03.2014 (Training)


Heute war ich gluecklich bzw. habe ich mich darueber gefreut,

- als wir auf der Arbeit endlich den bloeden Fehler bei der Buchhaltung gefunden habe. Das war wirklich ein bloeder Denkfehler. So eine Fehlersuche ist ja eine maechtig "schwere Geburt". Zum Glueck hat meine Kollegin ihn schliesslich gefunden, so dass wir die Sache klaeren und aus der Welt schaffen konnten. Die Kasse stimmt jetzt wieder. Das naechste Mal muss ich wirklich langsamer und konzentrierter an solche Sachen dran gehen, damit so was bloss nicht wieder passiert.

- dass die Stimmung in unserem Buero heute wieder so gut war. Ich werde bei meiner Kollegin immer lockerer. Sie lernt mich immer besser bzw. mehr kennen, wie ich privat wirklich bin.

- dass der Schwimmverein wieder die Mitgliedsgebuehr abgebucht hat (ich habe vorhin einen Kontoauszug geholt). Ich gehoere also fuer ein weiteres Jahr dazu, kann weiterhin an der Wassergymnastik teilnehmen. Wobei sich die Mitgliedschaft im Verein im Prinzip eh automatisch immer wieder um ein weiteres Jahr verlaengert, sofern man dort nicht kuendigt, was ich ganz bestimmt nicht vorhabe. In der Donnerstags-Gruppe will ich auf jeden Fall weiterhin bleiben. Trotzdem bedeutet es mir viel, dass ich weiterhin dazu gehoere.

- als ich heute wieder beim Training war. Das war wie immer total gut. Die Auswertung meiner Werte (vom Sonntag) war zwar alles andere als positiv, aber damit habe ich irgendwie schon gerechnet. Aber gerade deswegen starten wir jetzt wieder richtig durch. Bei der naechsten Kontrolle Anfang Mai will ich unbedingt bessere Werte haben.

- dass beim heutigen Training keine Uebungen fuers Gleichgewicht dabei gewesen sind (auf einem Bein stehen usw.). Ich hasse diese Uebungen nunmal total, verliere dabei nach wie vor sehr schnell das Gleichgewicht. Ich weiss zwar, dass er sich nicht davon abbringen lassen wird, diese Uebungen immer mal wieder einzubauen, aber trotzdem war es schoen, dass heute mal keine Uebung davon dabei gewesen ist.

- dass heute zufaellig Uebungen dabei gewesen sind (einschliesslich der Uebungen mit den 5 Kilo Hanteln), die ich letzte Tage auch hier zu Hause gemacht habe. So konnte ich direkt nochmal darauf achten, worauf es dabei ankommt, wo moegliche Korrekturen kommen (worauf ich dabei mehr achten muss).

- dass ich mich mit meinem Trainer so gut verstehe. Trotz des intensiven Trainings war die Stimmung zwischen uns wieder total locker. Er versteht es immer wieder, einen beim Sport bzw. auch fuer den "allgemeinen" Sport (Fahrrad fahren, Wassergymnastik usw.) so gut es geht zu motivieren. Und ich bin nach wie vor stolz darueber, dass ich, dank seiner Hilfe, die Uebungen mit den 5 Kilo Hanteln inzwischen so gut hinbekomme. Auch beim heutigen Training gab es damit mehrere Uebungen.

- dass das Training im ganzen wieder so gut gewesen ist, einschliesslich der Hantelbank, Liegestuetze, mehrerer Uebungen fuer den geraden Ruecken usw.

Bei manchen von meinen frueheren Physiotherapeuten (im frueheren KG-Institut), da hat man deutlich gemerkt, wie die Lust nachliess, wenn man ein bestimmtes Ziel erreicht hatte, also Uebungen geschafft hatte. Erst hatten sie ein Ziel, haben mit mir daran geuebt, aber umso besser das dann geklappt hat, dann liess ihre Lust nach. Sie setzten keine weiteren Ziele mehr, die KG wurde immer langweiliger und schliesslich haben sie dort dann gekuendigt und ich bekam wieder einen neuen Therapeuten.

Soweit ich es beurteilen kann, ist mein Trainer darin voellig anders. Umso besser man wird, umso mehr Herausforderungen und neue Uebungen laesst er sich einfallen. Sobald mir eine Sache relativ leicht faellt kuendigt er schon an, dass dabei demnaechst die naechste Steigerung mit mehr Gewichten usw. kommen wird. Also ich glaube, bei ihm muss ich wirklich keine Angst haben, dass ihm das Training mit mir auf Dauer langweilig werden koennte, "nur" weil ich mit der Zeit (so wie jetzt mit den 5 Kilo Hanteln) besser werde. Eher im Gegenteil. Ich glaube, das ist fuer ihn eher eine Herausforderung, das Training dann immer wieder aufs Neue anzupassen.

Heute war es schade, dass ich anfangs mal wieder vergessen habe, die Pulsuhr umzutun. Wenn ich Sonntags zu Hause starte, also mich zu Hause schon umziehe, dann denke ich immer daran, dann tue ich sie direkt um. Wenn ich aber Mittwochs von der Arbeit aus direkt dorthin gehe, dann ziehe ich mich dort eben schnell um. Dabei "sitzt" bei mir dann halt jeder Handgriff. Ja, aber dabei vergesse ich dann so gut wie immer (auch heute wieder) die Pulsuhr.

Das Konditionstraining zu Beginn war heute sehr intensiv. Ich kam dabei maechtig aus der Puste, bis mein Herz total am rasen war. Ich habe danach eine ganze Zeit gebraucht, bis ich wieder im normalen Rhythmus atmen konnte. Es haette mich schon mal interessiert, wie hoch mein Puls in dem Moment gewesen ist. Ich schaetze mindestens um die 160 oder hoeher, aber genau kann ich es nicht sagen. Auf jeden Fall hat sich das heutige Training wieder voll und ganz gelohnt.

Am schwersten fand ich es, als ich mich bei den heutigen Liegestuetzen (verschiedene Varianten) auf Hanteln abstuetzen sollte. Ich hatte dabei staendig das Gefuehl, dass die Handgelenke weg knicken, dass die Hanteln zur Seite rollen. Meine Unsicherheit war dabei so gross, dass ich zumindest diese Liegestuetze nur halb durchgefuehrt habe (nur etwa zur Haelfte runter gegangen bin). Mehr habe ich mich dabei nicht getraut. Dafuer hat er mir auf der Hantelbank beim Hochdruecken der Hantel etwas geholfen. Damit komme ich zwar immer besser klar, aber vorhin hatte ich zwei Mal das Gefuehl, dass ich die Hantel nicht mehr hoch bekomme. Die Arme, die Ellenbogen waren so am zittern, dass ich die Arme kaum noch strecken konnte. In dem Moment griff er dann sofort ein und hat mir etwas geholfen.


 

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