• kostenlos mitmachen

Dienstag, 18.02.2014


Der heutige Tag war im großen und ganzen echt toll. Die Stimmung auf der Arbeit ist weiterhin total gut und locker. Ich habe heute mit meiner Kollegin auch Gespräche geführt, so dass sie mich mal besser kennenlernt, mich besser "einschätzen" kann, wie ich in manchen Situationen reagiere. Auch dabei gilt halt das Motto "Nur redenden Menschen kann geholfen werden".

Am heftigsten fand ich heute die Sache mit der Buchhaltung. Das war ja schlimmer als jede "Textaufgabe". Dabei habe ich mich völlig verhaspelt.

Mein Kollege musste ein paar Sachen fürs Büro besorgen. Dafür bekam er, so wie üblich, Geld aus der Kasse. Er musste mehr bezahlen als geplant. Er streckte das Geld dann vor, was kein Problem war. Er zahlte mit einem Schein und steckte das Wechselgeld ein.

Im Büro gab er mir dann dieses Wechselgeld für die Kasse, was meiner Meinung nach in diesem Moment ein Fehler war und wollte dann das Geld haben, das er mehr gezahlt hat. Theoretisch kein Problem, im Grunde hätte ich ihm ja nur den Differenzbetrag geben müssen, was er mehr gezahlt hat. Aber ich habe dabei die ganze Zeit an dieses Wechselgeld gedacht, das er mir für die Kasse gegeben hat. Ich stand schließlich völlig neben mir, habe mich total verhaspelt und kam gar nicht mehr weiter. Im Grunde hätte ich bei "Null" anfangen müssen.

Ich habe meinen Kollegen auch völlig durcheinander gebracht. Er holte dann auch für diesen relativ kleinen Betrag einen Taschenrechner raus. Eine Kollegin kam zufällig vorbei und hat dann auch mit gerechnet (damit die Kasse bloß weiterhin stimmt). Die Beiden haben mir dann genau vorgerechnet, wie viel ich ihm noch auszahlen musste. Dafür war ich dann wirklich total dankbar, dass sie mir dabei geholfen haben. 

Das ist auch eine der Fragen aus dem "Glückstagebuch", welche Aufgaben und Tätigkeiten einem liegen und Spaß machen. Im Moment macht mir die Buchhaltung viel Spaß, insbesondere aber auch dadurch, weil ich dabei immer wieder "Erfolgserlebnisse" habe. Es ist für mich alles noch "Neuland", ich muss mich noch in einiges rein arbeiten. 

Aber grundsätzlich besteht die Buchhaltung in erster Linie aus der inhaltlichen Prüfung von Rechnungen, das eigentliche Rechnen übernimmt dann meistens der Computer. Wenn das Rechnen, so wie heute, also die Kasse dabei im Vordergrund stehen würde, dann hätte ich für diesen Bereich wahrscheinlich "passen" müssen. Als "Kassiererin" wäre ich gänzlich ungeeignet, das habe ich heute ja wieder gesehen. 

Im großen und ganzen machen mir auch die "Routinearbeiten" viel Spaß, die ja auch bei der Buchhaltung vorkommen. Dann bin ich total in meinem "Element". Ich nenne jetzt mal fiktiv die Zahl "100". 100 Rechnungen (und die Anlagen) kopieren, in den Ordner sortieren, alles in den Computer eingeben (ins Excel-Programm). Die Rechnungen inhaltlich prüfen, ob z. B. "100" Postbelege richtig abgerechnet worden sind. 100 Rechnungen eintüten, frankieren usw. Im Grunde beschreibt das so meine täglichen Aufgaben rund um die Buchhaltung, was mir halt wirklich Spaß macht. Ja, und wenn es dann wirklich mal so richtig ans rechnen geht, so wie heute, dann kann ich zum Glück meine Kollegen ansprechen, bevor es dann völlig schief geht (so wie letztens, als ich mit einer Netto-/Brutto-Berechnung Probleme hatte, rechnerisch falsch an die Sache dran gegangen bin). Ja, aber im großen und ganzen macht dieser Bereich wirklich Spaß. 

 

<< vorheriger Eintragnächster Eintrag >>

Kommentar schreiben

Du musst dich Einloggen oder kostenlos anmelden um Kommentare zu schreiben