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Freitag, 07.02.2014


Der heutige Tag war im großen und ganzen echt gut. Zumindest abgesehen von diesem blöden Wetter. Sturm und Regen, aber immer noch besser als ein Schneechaos (schließlich haben wir "eigentlich" Winter). Das Einkaufen heute Nachmittag war deswegen alles andere als leicht. Wir sind "pitsch-nass" geworden und auf dem Parkplatz fast weggeflogen. Wir waren dann froh, als wir endlich zu Hause waren.

Auf der Arbeit läuft es im Moment echt gut. Ich bin stolz darauf, wie gut ich inzwischen mit der Buchhaltung klar komme. O K, die heutige Buchhaltung hat ja weniger was mit dem reinen Rechnen zu tun, sondern mehr mit den ganzen Abläufen drum herum, also mit dem richtigen Verbuchen, die Rechnungen inhaltlich prüfen usw. Alles andere "übernimmt" ja der Computer. Und wenn es wirklich mal ans rechnen geht, dann kann ich mich auf meine Kolleginnen verlassen, wenn ich dann nicht klar komme, dann helfen sie mir sofort.

Ich sage mal so, es gibt Aufgaben und Bereiche (in allen Situationen des Lebens, auch früher in den verschiedenen Fächern), die kriege ich ziemlich gut in den Griff, da begreife ich die Zusammenhänge sehr schnell und kann es dann auch gut anwenden. Aber dann gibt es leider auch die anderen Bereiche, die ich irgendwie nicht in meinen Kopf reinkriege. Eine totale "Blockade". Ich kann es "tausend Mal" lernen und habe es dann immer noch nicht im Griff. Ohne meine damaligen Nachhilfelehrer in den verschiedenen Fächern hätte ich die Schulzeit auch nie geschafft. Im Grunde haben wir ja immer von Klassenarbeit zu Klassenarbeit gelernt. Und bei Wiederholungen hatte ich mit den früheren Themen dann schon wieder Probleme. Egal, ob es dabei ums Vokabel-Lernen ging (für Englisch und Französisch) oder um Formeln für die nächste Mathearbeit. Das ist halt das Problem, wenn man den Inhalt nicht so richtig versteht, nicht so richtig verarbeiten kann und die ganze Theorie nur auswendig lernt, was ich früher sehr oft gemacht habe. Bei den Klassenarbeiten war ich dann fit, habe meistens zweien geschrieben, konnte dadurch die Noten im schriftlichen immer sehr stabil halten, aber wenn es dann später nochmals abgefragt worden ist, wenn ich zwischenzeitlich andere Sachen gelernt habe, dann stand ich "auf dem Schlauch" und hatte echte Probleme. 

Französisch kann ich heute (nach 4 Jahren in der Schule mit Französisch-Unterricht und zweimaliger wöchentlicher Nachhilfe) so gut wie gar nicht mehr, nur noch ein paar Bruchstücke, ein paar einzelne Wörter. In Englisch (6 Jahre in der Schule mit Nachhilfe) kann ich noch die "Grundbegriffe", kann mich damit im Urlaub noch "durchfragen" und verständigen, aber mehr auch nicht. Das meiste habe ich längst wieder vergessen. 

Ja, und bei Mathe war es das gleiche. Kopfrechnen konnte ich ja eh noch nie, ohne Taschenrechner war ich immer schon total aufgeschmissen. Das ist der Vorteil, wenn man immer so still ist. Die Lehrer achten immer nur auf die Störenfriede, umso stiller man ist, umso weniger fällt man auf. Mein (versteckter) Taschenrechner ist kein einziges Mal aufgefallen. Ich beneide alle, die so gut im Kopfrechnen sind, auch mehrere Kollegen von mir, ich bekomme das bis heute nicht hin. Mit manchen Matheaufgaben kam ich damals ziemlich gut klar, zumindest nachdem ich vorher die Formeln und Abläufe zusammen mit meinem Vater auswendig gelernt hatte. Aber mit "Textaufgaben" und dem Dreisatz stand ich immer auf "Kriegsfuß". Das habe ich nie so richtig verstanden, so richtig auf die Reihe bekommen. Sonst habe ich immer zweien und dreien darin geschrieben, aber die Arbeit mit dem Dreisatz ist ja völlig daneben gegangen. 

Ja, und dabei nehme ich "heute" bei der Buchhaltung dann schon mal die Hilfe meiner Kollegen in Anspruch. Oder aber ich suche mir eine ältere Rechnung raus, in der es so ziemlich um die gleichen Beträge ging. Beim Dreisatz habe ich halt nach wie vor eine "Blockade" im Kopf. Ich kenne inzwischen zwar verschiedene Lösungsansätze, aber trotzdem kann ich es nicht richtig anwenden. 

Aber gerade deshalb bin ich ja so stolz darauf, dass ich die Buchhaltung dennoch inzwischen so gut im Griff habe. Jeder Vorgang, den ich richtig abgeschlossen habe, ist für mich sozusagen ein kleines "Erfolgserlebnis". 

Umso besser werde ich mich auch fühlen, wenn ich diesen anderen Bereich dann endlich los bin, wenn meine Kollegin ihn endlich übernimmt. Aber zuvor muss ich noch "etwas" Rückstand aufarbeiten. Auch wenn mein Kollege von meinen Problemen weiß, die ich damit habe, trotzdem habe ich noch etwas Angst davor, dass ich jetzt "zum Schluss hin" doch noch Ärger bekomme, weil ich schon wieder so lange gewartet habe (ihn nicht früher auf meine "aktuellen" Probleme angesprochen habe), so einen Rückstand habe aufkommen lassen. Aber trotzdem will ich sehen, dass ich auch das in Kürze in den Griff bekommen werde.

Heute hatte meine Mutter ja Geburtstag, sie ist jetzt 69 Jahre. Zuerst hatte ich immer noch keine Idee, was ich ihr schenken könnte. Am Bahnhof ist ein kleines Blumengeschäft, dort habe ich ihr dann schon mal eine kleine Blume geholt. Der Blumentopf ist in Herzform. Dann sind wir zusammen (also mit meinem Freund) in ein großes Blumengeschäft gefahren, weil dort die Auswahl größer ist. Ich wollte auf jeden Fall noch ein größeres Gesteck kaufen. Wer die Wahl hat, hat die Qual. Zwischen zwei Blumen (verschiedene Blumen mit Deko im Blumentopf) konnte ich mich nicht entscheiden, habe dann beide genommen. Es ist ja schließlich ein Geburtstag und meine Mutter liebt Blumen, hat immer welche auf der Fensterbank und dem Wohnzimmertisch stehen.

Dann kam mir eine Idee. Ich habe dort dann einen Gutschein (für dieses Blumengeschäft) geholt. Sie kann dann selber entscheiden, was sie damit macht. Entweder holt sie neue Blumen für die Fensterbank, wenn diese Gestecke verblüht sind, oder aber sie lässt ihn bis zum "richtigen" Frühling bzw. Sommer liegen und gestaltet damit die Blumenkästen auf dem Balkon. Das fand ich für sie dann am passendsten. 

Mein Freund hat sich dort dann noch ein schönes Bonsai-Bäumchen geholt. Er möchte es als neues Hobby aufbauen. Er ist seit Jahren dran, dass er Spaß an Bonsais hat. Bisher ging das ja nicht. Bis wenige Wochen vor ihrem Tod konnte unsere Katze super gut springen, kam in einem Satz auf jede Fensterbank. Hat es sich dort dann bequem gemacht, der Länge nach hingelegt, mit den Pfoten alles runtergeschmissen, was ihr im Wege war und hat dort dann geschlafen. Nur in der Küche kam sie nicht da drauf. Davor steht ein kleiner Tisch, eine Arbeitsfläche, wo immer Sachen drauf liegen und die Fensterbank ist dort auch nur relativ klein. Nur dort hatten wir deswegen immer 2 bis 3 Blumen stehen, mehr passte nicht da drauf. In unserer neuen Wohnung möchte mein Freund nun eine kleine Bonsai-Zucht aufbauen. Er war dann so richtig happy, als er mit dem heutigen Bäumchen damit begonnen hat. 

Von gestern habe ich in der rechten Schulter einen Muskelkater. Zumindest gehe ich davon aus, dass es ein Muskelkater ist. Ich habe vorhin schon gedacht, ob das vielleicht auch Verspannungen sein könnten. Aber es fing dort ja schon gestern Abend an. Es waren ja wieder viele Übungen für die Arme (mit dieser Hantelstange unter Wasser). Es wurde zwar immer wieder darauf hingewiesen, dass wir die Schultern dabei unten lassen sollen, aber wenn ich bei den Übungen in "Action" bin, habe ich sie ganz bestimmt immer wieder hoch gezogen. Anschließend bin ich noch ein paar Minuten geschwommen. Auch dabei habe ich dann versucht, möglichst viel Kraft aus den Armen zu nehmen (wenn die Beine schon nicht so wollen, wie ich es will, habe mich nur darauf konzentriert, mit den Beinen zumindest die richtige Bewegung zu machen). Die Schultern habe ich gestern Abend ja schon gemerkt. Die linke Seite habe ich heute kaum noch gemerkt, die rechte dagegen umso intensiver. Aber da ich ja rechtshänderin bin und mit rechts (auch bei diesen Übungen im Wasser) alles intensiver mache (als mit links), gehe ich von einem Muskelkater aus. Aber ansonsten geht es mir total gut, bin ansonsten völlig schmerzfrei. 

Heute fand ich es schön, dass ich mit der Buchhaltung so gut klargekommen bin, die Sachen richtig im Griff hatte. Dass ich für meine Mutter die schönen Blumen bekommen habe und die Idee mit dem Gutschein für die Blumen hatte. Meiner Meinung nach ist dieser Gutschein das Richtige für sie, weil sie Blumen halt liebt. Und dass ich mir dort originelle Karten geholt habe. An der Seite (an dieser Karte) ist ein kleiner "Schieber". Auf der Karte ist jeweils ein Spruch und durch Bewegung an diesem Schieber geht dieser Spruch weiter und das Bild verändert sich. Total originell (Stück 1,50 Euro). Es waren mehrere gute Sprüche und Bilder dabei und ich habe im Geschäft mehrmals voll losgelacht. Manche Bilder waren so süß (auch vieles mit Tieren, Hunde, Katzen, Mäuse usw.), das war voll und ganz mein Humor. Ich konnte nicht widerstehen und mich auch nicht entscheiden und habe dann 3 Stück mitgenommen. 

Am Sonntag sind wir ja bei meiner Mutter, Mittags nach dem Training. Ich bin jetzt schon mit mir am "kämpfen". Sie backt extra Käsekuchen, also auch für ihre anderen Gäste. Ich habe seit etwa 2 Wochen nichts Süßes mehr gegessen. Das Schoko-Ei liegt auch noch hier auf dem Tisch.Soll ich "eisern" bleiben und meinem Ziel mit dem Abnehmen Stück für Stück näher nommen, oder soll ich mir am Sonntag doch mal wieder ein Stückchen Kuchen gönnen. Schließlich hatte ich vorher ja Training, habe also ein paar Kalorien verbrannt. Mal sehen, das werde ich wohl am Sonntag Mittag dann spontan entscheiden. Aber ich bin ebenfalls stolz darauf, dass ich in den letzten beiden Wochen, trotz der seelischen Aufregungen auf der Arbeit (der Sitzung unserer Abteilung, dass ich den einen Bereich los werde und der Runde meiner Kollegin) "eisern" geblieben bin und dennoch nichts Süßes gegessen habe. Auf der Arbeit stand auch ein Teller mit Plätzchen, an dem ich täglich mehrmals vorbei gegangen bin. Aber auch dort bin ich nicht drangegangen. Mal sehen, wie lange ich das noch durchhalte. 

 

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Kommentare

sputney - 08.02.2014 10:22
Hallo, denke schon, dass du dir Sonntag ein Stück Kuchen gönnen kannst, v.a. wenn Mama extra backt:) Wenn du ein zu schlechtes Gewissen hast, dann esse doch einfach mittags nur die Hälfte oder abends nur was Eiweißreiches. Alternativ könntest du an dem Tag ja auch deine Quarks weglassen, die haben ja meist eine Menge Zucker, dann gleicht sich das sicher für den Tag aus. Sei nicht zu streng zu dir, du machst soviel Sport zum Ausgleich. wünsche dir ein schönes Wochenende, LG sputney

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