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Freitag, 31.01.2014


Heute hatte ich von der gestrigen Wassergymnastik einen heftigen Muskelkater in Armen und Beinen. Ich empfinde es aber trotzdem als positiv, ein "Zeichen" dafür, dass ich was für mich, für meinen Körper gemacht habe. Wenn ich alles nur "angedeutet" hätte, nicht richtig mitgemacht hätte (es mir also auch nichts gebracht hätte), dann hätte ich jetzt keinen Muskelkater. Es hat auf jeden Fall wieder so richtig Spaß gemacht.

Es gibt mehrere Personen, denen es bei dieser Übungsleiterin (bei der Physiotherapeutin) keinen Spaß macht, das haben mir auch schon mehrere gesagt. Ich finde es dagegen immer wieder gut. Bei der anderen Übungsleiterin (von der Dienstags-Gruppe) ist es halt viel "peppiger", eine richtige Aqua-Aerobic. Sie macht zwar viele Experimente, was mir auch immer Spaß macht, aber dafür komme ich bei ihr auch häufig nicht so richtig mit. Muss bei vielen Übungen improvisieren oder es total langsam mitmachen.

Die Physiotherapeutin macht dagegen die "klassischen" Übungen der Wassergymnastik, allerdings im ganzen viel flotter. Das macht mir so richtig Spaß. Bei ihr sind es im Grunde die gleichen Übungen, die mir in den 2,5 Jahren im früheren KG-Institut auch schon Spaß gemacht haben. Deswegen wollte ich es ja so gerne weitermachen. Damals hatten wir dabei keine Musik, im Verein läuft im Hintergrund immer flotte Musik, wodurch man alles automatisch schneller mitmacht. Das macht mehr Spaß. Außerdem ist es bei ihr auch deutlich flotter (als im früheren Institut). Die meisten aus der Gruppe machen es halt Just for Fun und wenn man körperliche Probleme hat, dann muss man sich halt selber etwas bremsen. Für mich persönlich sind die meisten Übungen, die sie mit uns macht, körperlich auf jeden Fall ideal, deswegen will ich es bei ihr ja auch auf jeden Fall weiterhin durchziehen.

Gestern habe ich mich so richtig für sie gefreut. Die Wassergymnastik macht sie ja nur "nebenbei". Sie hatte sich als Physiotherapeutin um eine Stelle beworben, bei der sie liebend gerne anfangen wollte. Vor einiger Zeit hat sie von ihrer Bewerbung und dem Vorstellungsgespräch erzählt. Gestern sprach ich sie darauf an, was daraus geworden ist. Sie hat die Stelle, fängt am Montag, also sozusagen ab 01.02. dort an. Das hat mich dann für sie so richtig gefreut!!!!

Dann bekam ich zwischendurch einen Schrecken. Es hat sich in der Gruppe zwischenzeitlich rumgesprochen, dass die zweite Gruppe am Dienstag jetzt immer als Aqua-Jogging im großen Becken durchgeführt wird. Die Frauen haben sich dann darüber unterhalten, was das für Unterschiede sind (zu den Übungen im kleinen Becken). Die Physiotherapeutin meinte dann auch direkt, dass ihr fürs tiefe Becken sofort viele (und auch mehr) Übungen einfallen würden, als hier fürs kleine Becken. In dem Moment habe ich dann echt gedacht, das war es jetzt... Wenn sie darauf eingehen würde und das Training ebenfalls ins große Becken verlegen würde, dann war es das für mich. Dann würde ich wirklich im Verein kündigen. Ich möchte auf jeden Fall weiterhin die "klassische" Wassergymnastik durchführen. Ich habe sie dann offen darauf angesprochen (auch mit einer weiteren Frau darüber gesprochen), aber Donnerstags muss ich wirklich keine Angst haben, da bleibt die Wassergymnastik gleich, also im kleinen Becken. Das große Becken ist zu der Zeit auch belegt. Anfangs sind dort Leistungsschwimmer drin, zwischendurch könnten wir etwas dort rein (was sich zeitlich aber nicht lohnt), aber dann kommen schon die Wasserballer (zeitgleich mit unserer Gruppe). Gut, dann werde ich es Donnerstags auf jeden Fall weiterhin so durchziehen. 

Falls es gestern hier "falsch" rüber gekommen ist, ich habe ja wieder beide Gruppen durchgezogen, war insgesamt von 19.15 Uhr bis 21 Uhr im Wasser. In beiden Gruppen bis auf wenige Ausnahmen sehr identische Übungen (nur wenige Abweichungen, was ich aber völlig in Ordnung finde). Jeweils erst eine viertel Stunde auf der Stelle Laufen und das Fangen und Werfen mit der kleinen Nudel, dann jeweils eine viertel Stunde die Hantel (mit der Schlaufe) an den Fuß und mit den Beinen (immer mal wieder im Wechsel) viele Übungen und dann etwa eine Viertel Stunde mit den Hanteln in den Händen (und Laufen auf der Stelle) viele Übungen. Mal mit den Armen nach unten "boxen", mal nach vorne, zu den Seiten, mit den Händen unter dem Bein zusammen (Knie dabei möglichst hoch), dann noch über Kopf einige Bewegungen. Zum Schluss hin noch ein paar ruhige Dehnübungen.

In der ersten Gruppe ist auch ein Mann, etwa 75 Jahre. Mit ihm kam ich auch schon öfters ins Gespräch, er ist total nett, hat auch schon mehrmals, wenn die Übungsleiterin krank war, die "Regie", also die Gruppe übernommen. Als anfangs das Werf-Spiel (mit der Nudel) angekündigt worden ist (immer zu zweit gegenüber stehen), da stand ich gerade in seiner Nähe. Ich sprach ihn dann direkt an, ob wir zusammen machen würden. Ja, ganz klar, warum nicht. Etwa 1,5 Meter Abstand und immer in Bewegung bleiben, auf der Stelle Laufen, mal die Knie hoch, mal die Fersen zum Po, mal seitliche Sprünge (also der "Hampelmann"), mal Wechselsprünge, also jeweils ein Bein vor, ein zurück. Immer wieder tief in die Knie gehen, mit den Schultern unter Wasser. Ich finde das immer wieder total "peppig", mir macht das immer wieder Spaß. 

Mit diesem Mann war das etwas schwierig. Wegen einer künstlichen Hüfte kann nur leicht auf der Stelle laufen, lässte alle Sprünge und ähnliche Übungen ausfallen. Den linken Arm kann er nicht richtig bewegen, konnte deswegen nur mit rechts fangen und werfen, wodurch er natürlich sehr eingeschränkt war. Ich habe dabei dann zwar mit den Beinen alles intensiv mitgemacht, aber beim Fangen und Werfen waren wir total auf "Sparflamme". Ich habe immer versucht, möglichst flach und tief zu werfen, damit er die Nudel einigermaßen fangen kann. Manchmal war es zu hoch, dann kurz raus aus dem Becken und die Nudel wieder vom Rand ins Wasser holen, mal war es zu flach und die Nudel landete zu früh (schon vor ihm) im Wasser. 

In der zweiten Gruppe war es dann total gut. Ich habe es mit der Physiotherapeutin (also der Gruppenleiterin) zusammen gemacht. Wir haben es schon mehrmals zusammen gemacht und sind schon nach wenigen Würfen immer ein gut eingespieltes "Team". Das macht dann immer so richtig Spaß. Sie motiviert mich dabei dann auch immer, noch höher zu werfen, noch intensiver (also mit mehr Schwung) usw. Die meisten von ihren Würfen (auch immer hoch und mit sehr viel Schwung) kann ich sehr gut halten (wenn man dabei bei den Sprüngen etwas höher springt, ist das gar kein Problem). Dabei kriegen wir immer so richtig Spaß, sind dabei immer viel am Lachen ( je nachdem, wie die Nudel fliegt bzw. wo sie landet und wie gut man sie fangen konnte). 

Im zweiten Teil (mit der Nudel unter dem Fuß) war ich dann überrascht, wie gut ich dabei mitgekommen bin. O. K., ich war dabei in beiden Gruppen die Langsamste. Sie hat uns ständig motiviert, noch schneller zu werden, die Bewegungen im Rhythmus der Musik durchzuführen, aber das klappt bei mir nicht (alle anderen waren deutlich schneller als ich). Aber ich war stolz darauf, dass ich es überhaupt geschafft habe. Auch wenn es zum Teil fast nur in "Zeitlupe" war (mit dem Fuß nach unten "pumpen", mit dem Bein mal seitliche Bewegungen, mal vor und zurück "pendeln", mal die "Acht" unter Wasser malen), ich habe alle Übungen mit dieser Hantel am Fuß hinbekommen. Darüber habe ich mich echt gefreut (auch wenn ich dabei die Langsamste war).

Im dritten Teil dann jeweils auf der Stelle Laufen und mit den Hanteln in der Hand viele verschiedene Bewegungen. Unter Wasser finde ich das halb so wild (möglichst schnell in verschiedene Richtungen zu "boxen"), das kann ich relativ schnell (wobei es mehrere Frauen aus der Gruppe noch schneller können), aber mit den Armen (also auch mit den Hanteln) über Kopf, das finde ich sehr schwer, das geht mit der Zeit mächtig in die Oberarme und Schultern. Ja, aber alles in allem fand ich es wieder total gut (es hätte nicht besser sein können).

Im Anschluss bin ich dann noch etwa eine viertel Stunde geschwommen. Das hat gut getan. Ein bisschen Rückenschwimmen, wobei das mal wieder nicht geklappt hat. Umso mehr ich dabei versuche gerade zu werden, also den Po nach oben zu drücken, umso tiefer mein Kopf dabei ins Wasser kommt, umso angespannter werde ich dabei. Ich spanne dann sofort den Nacken an, um den Kopf möglichst hoch zu halten. Das kann man vergessen. Stattdessen dann noch mehrere Bahnen mit Brustschwimmen durchs Becken. Wenn ich mich dabei konzentriert habe, dann hatte ich die Beine (mit der richtigen Schwimmbewegung) unter Kontrolle. In den Armen hatte ich noch genug Kraft, kam gut voran (der Muskelkater setzte später dann erst so richtig ein). Ein paar Bahnen relativ zügig hin und her, dabei die meiste Kraft aus den Armen genommen, das hat relativ gut geklappt und hat so richtig gut getan. Ja, aber als ich dann aus dem Wasser kam, da merkte ich die Arme bereits sehr heftig. Der Muskelkater wurde dann von Stunde zu Stunde intensiver......

Heute habe ich mal wieder länger gearbeitet. Eigentlich hatte ich mir für heute ein paar Aufgaben vorgenommen, aber wie heißt es doch so schön, erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. Ich bekam zusätzlich noch andere Aufgaben (längere Diktate), so dass ich heute gut beschäftigt war, die Zeit sehr schnell umgegangen ist, ich aber die eigentlich geplanten Sachen nicht mehr geschafft habe (da muss ich mich dann am Montag "drauf stürzen"). Bei einer Sache hat mich meine Kollegin dann noch unterstützt, hat mir dabei geholfen, damit ich damit voran komme. 

Am Samstag, 01.02., ist jetzt wieder unser "Jahrestag", dann sind wir 26 Jahre zusammen. Darüber bin ich wirklich sehr stolz. Mittags wollen wir in die Stadt fahren. Mein Freund möchte sich jetzt endlich ein neues Navi kaufen, nachdem uns das alte Navi im letzten Urlaub ja mehrmals total im Stich gelassen hat. Ich hoffe, dass das dann besser ist.

Die "Wetterstation" von Tchibo, die ich vor ein paar Wochen gekauft habe, die kann man übrigens total vergessen, wir haben zwischenzeitlich wieder die alte rausgeholt, die wir schon ein paar Jahre haben. Darauf ist viel mehr Verlass. Die von Tchibo zeigt irgendwie ständig das gleiche an. Regenneigung (also dicke Tropfen), auch wenn den ganzen Tag über die Sonne scheint, bei blauem Himmel. Und eine Luftfeuchtigkeit von 70 bis 80 Prozent, als wenn wir in den Tropen wären. Das war ein totaler Fehlkauf.

Früher oder später müssen wir uns einen neuen Computer kaufen (das wird dann wohl ein Laptop werden). Daran denke ich schon mit Schrecken, dass ich mich da dann reinarbeiten muss. Hierauf habe ich noch ein altes "Betriebssystem". Es können keine Aktualisierungen mehr vorgenommen werden. Es wird mir ständig angezeigt, dass es Aktualisierungen gibt und wenn ich sie dann starten möchte, dann bricht dieser Vorgang ab, da die Systemvoraussetzungen nicht stimmen würden. so geht es ständig, egal ob beim "Java-Update" oder beim "Acrobat Reader", oder wie das heißt. 

Heute Nachmittag waren wir noch kurz Einkaufen. Ich bin stolz darauf, dass ich das Schoko-Ei immer noch hier liegen habe. Auch im Geschäft hatte ich mehrere leckere Sachen (Kuchen, Schokolade) in der Hand, habe alles aber wieder weg gelegt. Im Moment habe ich mich ganz gut unter Kontrolle. Es ist aber auch ein schönes Gefühl zu wissen, dass man "notfalls" hier was liegen hat, wenn der Heißhunger mal zu groß werden sollte. Aber solange ich den Heißhunger auf Süßes unter Kontrolle habe, werde ich nicht drangehen. Ich will versuchen, es so lange wie möglich zu schaffen. 

So, morgen ist ja jetzt der "Endspurt" beim "Dschungel-Camp". Für Tanja Schumann hat es mir echt leid getan, dass sie so lange drin bleiben musste. Mein Favorit ist nach wie vor Jochen, vielleicht ist er mir auch so sympathisch, weil er wie mein Freund ein "Hobby-Koch" ist (ich fand auch die Gespräche gut, die er mit den anderen Teilnehmern geführt hat, die Art, wie er mit ihnen geredet hat). Ich gehe aber davon aus, dass Melanie oder Larissa gewinnen. Da mir Larissa mit ihrer Art total auf den "Keks" geht und Melanie bei den Prüfungen viel cooler war (alles mitgemacht hat), gehe ich davon aus, dass Melanie es schaffen wird. 

Heute Nachmittag und Abend war ich dann noch sehr fleißig, habe mich noch um die Wäsche gekümmert (fertige Sachen sortieren, falten und in den Schrank) und habe auch noch die Küche auf Vordermann gebracht. Irgendwann konnte ich dann nicht mehr Laufen, habe den Muskelkater in den Beinen wieder so richtig gemerkt. Ich habe es mir dann auf dem Sessel bequem gemacht. Zum Ende des Dschungel-Camps bin ich dann im Sitzen eingeschlafen. 

Bezüglich Glückstagebuch: Gestern fand ich es gut, dass die Straßenbahn pünktlich gekommen ist, damit ich nicht eine halbe Stunde bis zum Schwimmbad laufen musste. Dass die Wassergymnastik gut war (und dass die Donnerstagsgruppe so bestehen bleibt!!). Dass die Physiotherapeutin die neue Arbeitsstelle bekommen hat. Das Fangen- und Werfenspiel in der zweiten Gruppe, zusammen mit der Gruppenleiterin. Dass das Schwimmen zum Schluss relativ gut geklappt hat (dass ich für meine Verhältnisse recht zügig geschwommen bin) und dass mich eine Frau aus der Gruppe nach Hause gefahren hat. Wir haben uns noch etwas unterhalten und meine Bahn war dann weg. Dann hätte ich ansonsten nach Hause laufen müssen. 

Heute fand ich es gut, dass ich mir im Geschäft nichts Süßes gekauft habe, zu Hause auch nicht an das Schoko-Ei gegangen bin und dass ich zu Hause so viel im Haushalt geschafft habe, damit ich am Samstag Nachmittag, nach dem Einkaufen, Zeit fürs Fahrradfahren habe. Dass ich auf der Arbeit weiterhin so gut mit meinem Chef klar komme (wir haben heute über die Buchhaltung gesprochen). Dass ich heute relativ viel getrunken habe (Wasser und Tee). Dass ich mir eine neue Blume (Topfpflanze mit orangen Blüten) für die Fensterbank geholt habe (ein bisschen Farbe in die Wohnung bringen). Und dass ich einem "Obdachlosen" mit so einer "Fifty-Fifty-Zeitung" einen Euro geschenkt habe.

 

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