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Sonntag, 26.01.2014 (Training)


Heute Mittag war ich beim Training, das wieder total super gewesen ist. Anfangs (und auch zwischendurch) haben wir ein paar kleine Gespräche geführt.

Zum einen habe ich, glaube ich, letzte Woche, als wir über meinen Trainingsplan gesprochen haben, etwas zu hoch "gepokert". Wenn es mir wirklich gut geht, dann werde ich das besprochene Pensum wohl halten können, einschließlich der Ziele (bezüglich des Abnehmens), aber in "schlechteren" Zeiten werde ich damit echte Probleme bekommen. Ich wollte das wöchentliche Trainingspensum (die Einheiten) auf 4 "runter schrauben" (wegen der Wassergymnastik, weil ich nicht weiß, wie es damit jetzt Dienstags weiter geht), aber darauf ging er nicht ein. Wenn ich nicht dorthin gehe (Donnerstags will ich auf jeden Fall dabei bleiben!!), dann soll ich zumindest auf jeden Fall Fahrrad fahren. Dass ich gestern nicht gefahren bin, darüber konnte ich mir dann ein paar Sprüche anhören. Er schafft es auf jeden Fall immer wieder, einem ein schlechtes Gewissen deswegen einzureden und in Verlegenheit zu bringen....... 

Aber auch mit der Dienstagsgruppe will ich nicht ganz aufhören. Ich mag diese Gruppenleiterin wirklich und möchte auch bei ihr weiterhin immer mal wieder das Training durchziehen. Bei ihr macht es halt Spaß, weil sie sich immer wieder was neues einfallen lässt (so wie letztens, mit den Handtüchern im Wasser, das kannte ich bisher noch gar nicht). Und wenn ich danach dann im kleinen Becken noch etwas Schwimmen darf, vielleicht werde ich im Laufe der Zeit ja doch etwas sicherer. Und wenn ich dazu mal gar keine Lust habe, dann muss ich zumindest zu Hause Fahrrad fahren. 

Mein Trainer ist auf jeden Fall immer wieder für eine Überraschung gut. Er hat mir heute ein Buch geschenkt, womit ich absolut gar nicht gerechnet habe. Von Dr. Eckart von Hirschhausen ein "Glückstagebuch". In solchen Sachen ist er wirklich absolut einmalig (ich denke gerade an sein Weihnachtsgeschenk und auch an das Buch von Steve Kroeger, das er mir letztes Jahr geschenkt hat). 

Heute Nachmittag wollte ich eigentlich etwas mehr im Haushalt machen (Küche und Wäsche), nachdem ich gestern so einen "faulen" Tag hatte. Stattdessen saß ich dann die meiste Zeit auf dem Sessel und habe in diesem Glückstagebuch geblättert und gelesen. Darin sind einige Seiten, auf denen man was eintragen kann (was man halt schönes erlebt hat), aber auch einige schöne und originelle Einträge, so wie man es halt von ihm kennt. Das werde ich jetzt mal "parallel" zu diesem Tagebuch führen. 

Heute fange ich mal mit meinen persönlichen "Top 5" an:

Top 1 ist mein Freund, das Beste, was mir passieren konnte. Gut, dass ich ihn damals kennengelernt habe. Auch wenn wir schon so einige schwere Zeiten durchgemacht haben, die schönen und positiven Zeiten überwiegen bei uns bei weitem. Ein Blick, ein Wort reicht bei uns meistens und wir wissen genau, was der andere gerade denkt. Wir sind total auf einer Wellenlänge, haben den gleichen Humor und sehr viele gleiche Interessen.

Top 2 ist mein Beruf. Seit der Grundschule wollte ich ja schon ins Büro. Ich kenne viele, die es nie geschafft haben, in ihren Traumberuf zu kommen. Umso schöner ist es halt für mich. Die Arbeit an sich macht mir nach wie vor total Spaß und ich sehe meine Aufgaben (dass ich dafür dort "gebraucht" werde) auch als "Therapie" an. 

Top 3 ist in diesem Zusammenhang meine Arbeit. Dass ich dort einen festen Vertrag habe und auch meine festen Aufgaben, dass ich dort aufgabenmäßig fest ins Team "integriert" bin. Und in diesem Zusammenhang auch, dass ich mich mit meinen Kollegen so gut verstehe. Dass sie mich, auch wenn ich immer mal wieder schlechtere Phasen durchmache (und mich dann auch wieder etwas zurückziehe), nicht "fallen" lassen und mir trotzdem helfen, wenn ich mit meinen Aufgaben nicht klar komme (was ich am Freitag bei der Rechnung ja wieder gesehen habe, wovon ich inzwischen weiß, dass ich einen totalen "Denkfehler" hatte, alleine wäre ich nie auf die richtigen Beträge gekommen).

Top 4 ist mein Sport, der mir sehr viel gibt (insbesondere auch, wenn ich dabei Erfolge habe). Sport hat mir ja immer schon Spaß gemacht, früher stand halt das Tanzen im Vordergrund. Ja, und wegen der blöden Erkrankung, wegen der blöden Muskelschwäche ist aus diesem Hobby ja vor einiger Zeit ein absolutes "Muss" geworden, zumindest wenn ich so wenig Schmerzen wie möglich haben möchte. Ja, aber in diesem Zusammenhang bin ich total froh darüber, dass ich meinen Trainer kennengelernt habe, dass ich damals den Mut hatte ihn anzuschreiben, mit ihm in Kontakt zu treten (ursprünglich stand ja ein anderer Trainer auf meiner Liste an erster Stelle, aber seine Internetseite hat mich halt "neugierig" gemacht, da wollte ich ihn halt unbedingt mal kennenlernen). Ja, das finde ich im Rahmen meiner Therapie (ich sehe ihn nach wie vor in erster Linie als Therapeuten an) als ganz großes Glück, dass das Training bei ihm so gut läuft, dass es bei ihm immer wieder Spaß macht (viel Abwechslung dabei ist), dass wir uns so gut verstehen (dass die "Chemie" zwischen uns stimmt) und dass man mit ihm so gut reden kann (wenn ich Depressionen habe, dann ist er für mich ein "halber" Psychologe, auch dann kann man sehr gut mit ihm reden). Auf sein Training freue ich mich immer, das bringt mir im Rahmen meiner Therapie sportmäßig am meisten. 

Top 5 in diesem Zusammenhang ist der Schwimmverein, den ich durch ihn kennengelernt habe. Ich kannte früher zwar einige Sportvereine (über meine Eltern), aber da Schwimmen nicht so wirklich mein "Element" ist, habe ich mich nie mit Schwimmvereinen beschäftigt. Ohne ihn wäre ich wahrscheinlich nie auf diesen Verein aufmerksam geworden. Als ich vor rund 20 Jahren mit dem Tanzen aufhören musste, was mir damals sportlich alles bedeutet hat, da fiel ich seelisch in ein tiefes Loch. Ich habe die ganzen Jahre über davon geträumt, wieder mit anderen in einer Gruppe zusammen Sport zu machen, wusste aber absolut nicht, womit ich anfangen sollte. In meinem früheren KG-Institut war die Wassergymnastik schon super gut, die Gruppe total klasse. Nachdem ich dort dann aufgehört habe, habe ich das dann ein Jahr lang sehr vermisst (auch mit anderen zusammen mal Spaß zu haben, "soziale Kontakte", mal was zum Lachen zu bekommen). Deswegen bin ich total froh darüber, dass ich jetzt in diesem Verein bin. Mir macht es dort wirklich sehr viel Spaß und die ganzen Mitglieder sind total nett, offen und freundlich. Besser hätte es wirklich nicht sein können. Ich werde auf jeden Fall dabei bleiben.

Und mit Dienstags muss ich mal gucken. Wie heißt es doch so schön, Sag niemals nie..... Im Moment plane ich die zweite Gruppe, das Aqua-Jogging wirklich nicht ein. Aber noch ist ja nicht aller Tage Abend. Wer weiß, vielleicht werde ich ja irgendwann mal mutiger und probiere es dann doch mal aus. Nicht in nächster Zeit, aber irgendwann mal.... Ich möchte auf jeden Fall Dienstags bei dieser Gruppenleiterin immer mal wieder dran teilnehmen.

Ja, das waren meine persönlichen Top 5, mein Freund, mein Beruf, meine Arbeit (und meine Kollegen), mein Sport (und mein Trainer) und der Schwimmverein bzw. die Wassergymnastik, was mir alles sehr viel bedeutet.

Das heutige Training war mal wieder total super. Am schlimmsten fand ich mal wieder die nervenden Übungen fürs Gleichgewicht, damit habe ich halt immer noch ganz große Probleme. Die übrigen Übungen habe ich sehr gut hinbekommen. Am besten fand ich es, dass eine Übung wieder sehr gut geklappt hat, die ich früher wegen der Schmerzen gar nicht konnte. Auf die Matte setzen, totale Spannung, gerader Rücken und dann ganz langsam (in Zeitlupe) runter gehen, bis man liegt. Das habe ich heute tatsächlich geschafft. Ich habe mich nicht fallen gelassen, sondern blieb bis auf dem Boden unter Spannung. Und das völlig schmerzfrei, keinerlei Schmerzen im unteren Rücken. Ja, darüber war ich wirklich total stolz, dass ich das heute so super gut hinbekommen habe. 

 

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