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Samstag, 25.01.2014


Heute war ein sehr ruhiger und entspannter Tag. Das musste auch mal sein und hat total gut getan. Viel Computer, Lesen und Fernseh gucken. Eigentlich wollte ich im Laufe des Tages Fahrrad fahren, aber dazu konnte ich mich natürlich mal wieder nicht aufraffen. Echt mal wieder typisch für mich. Deswegen finde ich es "gefährlich", wenn ich mich Dienstags grundsätzlich fürs Fahrradfahren (und gegen die Wassergymnastik) entscheiden würde. Ich glaube nicht, dass ich mich dazu dann alleine regelmäßig aufraffen würde. Feste Termine halte ich dann halt schon eher ein (ich weiß wirklich noch nicht, wie es Dienstags demnächst dann laufen wird....).

Morgen, also am Sonntag Mittag, habe ich dann ja eh erstmal wieder Training. Darauf freue ich mich schon. Letzte Tage musste ich abends während des "Dschungel-Camps" noch ans Training denken. Als Larissa oben über die Balken laufen musste, wo sie von Mola dirigiert worden ist. Zum Teil waren die Balken ja sehr schmal und sie musste Fuß vor Fuß setzen. Die Höhe hätte mir bei dieser "Prüfung" gar nichts ausgemacht, aber mit diesem Laufen, mit diesem Balancieren hätte ich große Probleme gehabt. Das ist das, was mein Trainer immer mal wieder mit mir übt, die Füße ganz nah voreinander, ohne dabei das Gleichgewicht zu verlieren. Das kann ich nicht, das klappt bei mir nicht. Diese Übung nervt mich total. Dabei würde ich am liebsten immer sagen, dass er sie "überspringen" soll, direkt mit der nächsten Übung weiter machen soll, aber darauf geht er ja eh nicht ein (nur wenn eine Übung aus "körperlichen" Gründen, also wegen Schmerzen oder mangels Kraft nicht funktioniert).

Nächste Woche Samstag, am 01.02., ist unser "Jahrestag" (26 Jahre). Anstelle von einem großen Geschenk (ich wüsste im Moment auch gar nicht, was ich mir genau wünschen sollte), verwöhnt mein Freund mich im Moment mit vielen kleinen Geschenken. Gestern hat er mir Blumen geschenkt, worüber ich mich sehr gefreut habe. Eine Topfblume (die mag ich lieber als Schnittblumen, weil sie viel länger halten) mit "Osterglocken", also Narzissen. Die finde ich total schön. Mit 6 Blumenzwiebeln, zwei sind bereits geöffnet. Das werde ich jetzt wieder täglich beobachten, wie sich auch die anderen nach und nach öffnen.

Dann hat er mir zwei Stücke Kuchen geschenkt, Mandarine-Sahne-Torte. Ich war am Mittwoch und am Donnerstag nach dem Sport (Training und Wassergymnastik) abends so kaputt, dass er meinte, ich solle mir mal wieder was gönnen. Und auch wenn gestern kein Montag war, trotzdem hat er mir dann den Kuchen geholt. Der war dann total super lecker. Ich habe ihn Nachmittags und Abends (je ein Stück) gegessen, ganz langsam genossen (Grins). Heute Mittag waren wir kurz Einkaufen, unter anderem auch Brötchen in der Bäckerei. Dort wollte ich dann spontan eine Vanille-Stange mitnehmen, aber dabei hat er mich dann ausgebremst. Nichts übertreiben, die gestrigen zwei Stücke Kuchen müssen jetzt für die nächsten ein bis zwei Wochen reichen, erst dann darf ich mir wieder was gönnen Ja, ist ja richtig. Ist ja gut, wenn auch er mitdenkt (bzw. auch "aufpasst")!!

Heute Abend haben wir anstelle von Wetten Dass lieber einen Film geguckt. Wie heißt es doch so schön, es ist nicht alles Gold, was glänzt..... Auch wenn mir bzw. uns Markus Lanz "früher" sehr sympathisch war, im Moment nervt er uns mächtig. Mein Freund guckt sich regelmäßig die Talkshow mit ihm an, ich immer nur dann, wenn interessante Gäste dabei sind, die ich kenne (aber auch relativ häufig). In letzter Zeit nervt er dabei allerdings immer mehr. Er hat zu einigen Themen schon vorher eine feste Meinung und wenn seine Gäste dann anderer Meinung sind, dann fällt er ihnen immer wieder ins Wort, unterbricht sie immer wieder und will ihnen unbedingt seine Meinung aufdrängen. Sobald sie dann wieder von einer anderen Meinung sprechen, fällt er ihnen wieder ins Wort, lässt sie dann gar nicht mehr ausreden. Das ist in der letzten Zeit mehrmals so gewesen, in manchen Sendungen sehr intensiv aufgefallen. Das finden wir nicht gut, als Talkmaster völlig unprofessionell. Man muss auch mal die Meinungen und Einstellungen von Anderen respektieren. Deswegen hatten wir heute keine Lust auf Wetten Dass, weil er dabei mit seinen Gästen ja genauso redet. 

Stattdessen haben wir dann einen Film, einen Krimi geguckt (auf DVD). "The Crime". Der war zwar gut und spannend, konnte aber nicht mit dem Film von letzter Woche, mit dem Psycho-Thriller mithalten. Der war mir heute viel zu action-geladen und hektisch. Mehrere Schießereien quer durch die Stadt, völlig unrealistisch. Das hat mich zum Teil an "Alarm für Cobra 11" (RTL) erinnert. Das fand ich früher eine Zeitlang total gut, kann es heute aber nicht mehr sehen. Das ist ja völlig übertrieben. Und so war dieser heutige Film halt auch. Schon der Hauptdarsteller war mir nicht allzu sympathisch, er war im ganzen viel zu brutal (und das als "Bulle"). Diese Rolle fand ich wirklich total übertrieben. 

http://www.youtube.com/watch?v=Ml2wFbvRYLY

Ich bin jetzt erstmal froh, wenn ich den Dienstag auf der Arbeit geschafft habe. Diese "blöde" Betriebsversammlung. Das bedeutet für mich eine enorme seelische Belastung. Lieber den ganzen Tag über im Büro in meiner "Ecke" sein, egal mit wieviel Stress und Hektik (Arbeit und Telefonzentrale) als 5 Minuten mit allen zusammen zu sein. Dabei kommt es wirklich nicht auf die einzelnen Personen, auf die einzelnen Kollegen an, sondern auf die "Gruppe" an sich. Damit hatte ich halt von Kindheit an große Probleme, das kriege ich bis heute nicht in den Griff (egal wie alt ich werde). Das bedeutet für mich eine seelische Hochspannung. 

Darüber habe ich letzte Woche auch noch mit meinem Kollegen gesprochen (dass ich davor im Moment etwas "Angst" habe). Ich weiß, dass das nur die wenigsten verstehen können, aber manche Ängste kriegt man halt nicht so wirklich in den Griff. Auch wenn ich mich im Moment mit allen Kollegen gut verstehe, Gruppe ist halt Gruppe..... Ich fand es gut, dass mein Kollege mir dann nochmals gesagt hat, dass er mein "Ansprechpartner" ist, bei Problemen könne ich ruhig zu ihm kommen (besser hin und wieder über Probleme reden, bevor man seelisch "platzt" und dann einen Krankenschein bekommt und womöglich wochenlang wegen Depressionen und Ängsten ausfällt). Mit ihm habe ich im Laufe der Zeit schon öfters über meine Probleme gesprochen (er ist wirklich total nett und in Ordnung, mit ihm kann man gut reden), auch "damals" bezüglich der "Runterstufung" und als ich mich im letzten Jahr von dem Seminar abgemeldet habe (weil ich es mir seelisch absolut nicht zugetraut habe). Bei manchen Problemen (wie bei der Runterstufung) können mir meine Kolleginnen, auch wenn ich mit ihnen darüber reden würde, eh nicht helfen. Und zu unserem Chef kann ich auch nicht mit allen Sachen gehen. "Chef" ist halt "Chef", arbeitsmäßig komme ich mit ihm jetzt echt gut klar, aber mit manchen Problemen könnte ich dennoch nicht zu ihm gehen. Da wären meine Hemmungen dann immer noch viel zu groß. Deswegen finde ich es gut, wenn ich diesbezüglich dann einen anderen "Ansprechpartner" habe. Mit ihm kann ich dann doch anders und offener reden. 

Bei uns wird ja viel Wert auf Fortbildungen gelegt. Bereits seit letztem Sommer bin ich zusammen mit meinem Kollegen für ein "Telefonseminar" (im Mai) angemeldet (da ich bei uns ja auch für die Telefonzentrale zuständig bin, kann dieses Seminar, wie man mit "schwierigen" Anrufern fertig wird, ganz bestimmt nicht schaden). Nachdem ich das Seminar im November (selbstsicheres Auftreten) abgesagt habe, war ich schon mächtig mit mir am kämpfen, ob ich daran dann teilnehmen soll oder auch dieses Seminar absagen soll. Meine innere Angst vor solchen Seminaren ist einfach viel zu groß. Ja, aber wie gesagt, da wäre ich dann ja nicht "alleine", sondern zusammen mit meinem Kollegen. Mit ihm habe ich mich von Anfang an total gut verstanden. Er ist total locker und wir sind total auf einer "Wellenlänge". Mit ihm arbeite ich auch seit Jahren enger zusammen, in den früheren Büros saßen wir ja auch "Türe an Türe". Ja, etwas besseres könnte mir dann ja nicht "passieren", auf jeden Fall bei weitem besser, als alleine daran teilzunehmen (dann könnte es wirklich passieren, dass ich auch dieses Seminar wieder absagen würde). 

Wobei ich sagen muss, dass meine Kolleginnen (mit denen ich enger zusammen arbeite) echt toll sind, auch total hilfsbereit. Zum Teil habe ich mit der Buchhaltung große Probleme. Seit einiger Zeit bin ich für die Rechnungsprüfung zuständig. Bei etwa 90 bis 95 % ist das gar kein Problem, da geht es nur um den Inhalt, ob die Rechnung sachlich stimmt. Diese Rechnungen habe ich schon seit einiger Zeit im Griff. Ja, aber bei den restlichen Rechnungen geht es dann richtig ans rechnen und damit habe ich zum Teil große Probleme. Auch gestern war wieder so ein Fall. Eine Rechnung bestand nur aus Bruttobeträgen mit dem Hinweis, dass in allen Beträgen 19 % MWST enthalten ist. Wenn ich die Rechnungen bei uns erfasse, dann muss ich aber die Nettobeträge der einzelnen Posten angeben (bei fast allen Rechnungen ist sonst immer Netto, MWST und dann Brutto). Ich habe (natürlich mit Taschenrechner) gerechnet, gerechnet, gerechnet, aber bei jeder "Gegenprobe" kam ich auf ein anderes Ergebnis, auf einen anderen Bruttobetrag, der nicht mit dieser Rechnung überein stimmte.

Ich bin daran bald "verzweifelt". Das war ja gar nichts für mich. Umso länger ich davor saß, umso nervöser wurde ich dann auch. Ich musste dabei auch an früher denken, wenn ich mit meinem Vater zusammen für Mathe geübt habe (mehrmals wöchentlich). In solchen Fällen, wenn ich eine Rechnung nicht verstanden habe, den Lösungsweg nicht richtig hinbekommen habe (in solchen Fällen habe ich manchmal ein "Brett vor dem Kopf"), dann schrie er mich immer an, dass ich mich mehr konzentrieren soll, mich beim Rechnen mehr zusammenreißen soll, dann würde ich es auch hinbekommen. Wenn ich es dann immer noch nicht verstanden habe, immer noch auf falsche Ergebnisse kam, dann musste ich langsam aber sicher in "Deckung" gehen, weil er dann früher oder später mit den Schlägen (in den Nacken) anfing, dass ich mich endlich mehr konzentrieren soll. Ich habe gestern alles gegeben, habe mich total konzentriert, bekam diese blöde Rechnung aber dennoch nicht in den Griff und wurde deswegen immer nervöser. Es ist meine Aufgabe, also will bzw. muss ich es auch schaffen. Ich war dann schließlich froh, als zwischendurch das Telefon ging, mal weg mit den Gedanken zu einem anderen Thema. Danach dann nochmals auf diese Rechnung konzentrieren. Ich fand aber auch keinen "roten Faden", wusste nicht, wie ich den Lösungsweg dafür richtig ansetzen sollte, habe es immer wieder auf andere Wege versucht. Schließlich war ich so nervös (innerlich total aufgedreht), dass meine Kollegin es mitbekommen hat. Sie sprach mich dann an und dann haben wir es zusammen versucht. Sie ging dann schon andere Lösungswege als ich, aber dennoch kamen wir bei der Gegenrechnung nicht auf diesen Bruttobetrag. 

Ich war schon total verzweifelt, dass ich damit nicht voran kam, dass ich bei dieser Rechnung total am versagen war (wie gesagt, die anderen Rechnungen hatte ich bisher viel besser im Griff). Schließlich nahm ich meinen Mut zusammen und sprach meine Kollegin an, die für die Buchhaltung zuständig ist. Auch wenn sie immer wieder sagt, dass ich sie bei Fragen und Problemen jederzeit ansprechen kann, trotzdem war mir das total peinlich, dass ich zu "doof" dazu war, bei dieser Rechnung die einzelnen Nettobeträge zu berechnen. Sie war dann aber auch total nett, freundlich und hilfsbereit, ohne jegliche Vorwürfe, weil ich es nicht hinbekommen habe. Ganz im Gegenteil, sie machte mir sogar noch Mut (weil es eine schwere Rechnung war) und hatte damit dann selber noch Probleme, als sie mir damit geholfen hat. Ich wurde immer nervöser, aber sie blieb die ganze Zeit über die Ruhe selbst.

Auf den Bruttobetrag kam sie dann aber auch nicht (aber nah dran). Schließlich stellte sich heraus, dass ein "Rundungsfehler" vorlag, den wir dann aber so akzeptiert haben. Ich glaube, wenn ich sie nicht angesprochen hätte, dann wäre ich an dieser Rechnung irgendwann völlig "verzweifelt" (auf einen "Rundungsfehler" wäre ich gar nicht gekommen, ich hätte ansonsten so lange gerechnet, bis ich endlich auf den richtigen Bruttobetrag gekommen wäre, was bei dieser Rechnung anscheinend gar nicht möglich war......). Ja, so gesehen ist auf meine Kolleginnen wirklich Verlass, wenn es Probleme gibt, dann lassen sie einen nicht hängen, sondern helfen einem so gut es geht. 

 

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