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Montag, 20.01.2014 (KG)


Heute war ein mächtiger "Chaos-Tag". Eigentlich bin ich heute morgen gut in die Gänge gekommen, aber dann sind hier zwei Straßenbahnen ausgefallen. Das fing natürlich mal wieder "super" an.... Ich nahm dann eine andere Bahn, die zwar auch in die Stadt fährt, aber über eine andere Strecke. Am anderen Ende der Stadt, also nicht in Bahnhofsnähe hält. Wie es der Zufall wollte, hatte diese Bahn kurz vor der Stadt dann auch noch einen technischen Defekt und fuhr nicht weiter. Ich nahm dann sozusagen meine Beine in die Hand, lief immer schneller und sah zu, dass ich so schnell wie möglich zum Bahnhof kam. Ich war schon viel später dran, als ich eigentlich eingeplant hatte. Unterwegs fiel mir dann noch ein, dass ich das Geld für die KG zu Hause vergessen hatte. Alle paar Wochen, insbesondere wenn ich mit der nächsten KG-Verordnung komme, dann machen wir einen "Schnitt" und ich bezahle die bisherigen Behandlungen. Das Geld hatte ich bereits "abgezählt" und es lag (bzw. liegt) zu Hause im Schrank. Das hatte ich heute völlig vergessen. Also chaotischer hätte dieser Tag wirklich nicht beginnen können.

Ich kam dann erst relativ spät auf der Arbeit an, auf jeden Fall viel später als geplant. Ich musste mir dann erstmal einen Überblick verschaffen. Für jeden Bereich, für den ich zuständig bin, sind Posteingänge gekommen. Erstmal alles ein bisschen sortieren. Ja, und dann die Sache mit den "Prioritäten". Ich wusste gar nicht, womit ich anfangen sollte. Letztendlich habe ich im Laufe des Tages von allem etwas gemacht. 

Heute Nachmittag hatte ich dann noch KG. Der Zug, den ich eingeplant hatte, hatte 15 Minuten Verspätung. Heute hat mich gar nichts mehr gewundert....!! Der Zug, den ich dann nehmen wollte, hatte 5 Minuten Verspätung. Letztendlich nahm ich dann die S-Bahn, die zwar Station für Station vor sich "hintuckert", aber immerhin pünktlich war. Aber dadurch kam ich etwas verspätet zur KG. Das passte so richtig zu diesem Chaos-Tag...!!!

Ja, und dabei hat meine Physiotherapeutin mich dann auch noch "geärgert".... Es folgten Übungen fürs Gleichgewicht. "Ganz große klasse......". Zuerst sollte ich versuchen, ruhig auf diesem "umgedrehten Kreisel" (mit der Spitze nach unten) zu stehen, sie hielt mich dabei etwas fest. Gar keine Chance, ich war am wackeln ohne Ende, meine Beine, meine Knie fühlten sich an wie Gummi, ich hatte sie nicht unter Kontrolle. Das gab sie dann ganz schnell wieder auf.

Dann kam das Mini-Trampolin. Mittig darauf stellen. Zuerst folgten dann einige Kniebeugen, dabei mit den Armen verschiedene Bewegungen. Mal die Arme (beim runtergehen) gestreckt nach vorne, mal wie beim "Hampelmann" seitlich über den Kopf. Dann darauf etwas "laufen", die Knie vorne hoch heben. Mal mit der gegengleichen Hand das Knie berühren, mal mit dem gegengleichen Ellenbogen, dann mit den Fingern bzw. der Hand unter dem Bein die Finger berühren (alle Bewegungen haben mich sehr an die Wassergymnastik erinnert, dort machen wir auch immer ähnliche Übungen). Dann mit den Füßen hinten hoch (also Ferse Richtung Po), dabei die Arme gestreckt nach vorne und dann jeweils (wenn das Bein hoch geht) die Arme bzw. die Ellenbogen weit nach hinten ziehen. Die ganze Zeit war ich mit den Beinen unter Hochspannung, um das Gleichgewicht nicht zu verlieren.

Dann holte sie einen kleinen Gummiball, etwa 10 cm im Durchmesser. Sie stand etwa 1,5 Meter von mir entfernt. Damit verschiedene Wurfvarianten, die sie mir vorgegeben hat, z. B. in die Kniebeuge und beim Hochkommen werfen. Auch in die Hocke und werfen. Dabei ergaben sich dann mehrere gute Situationen, über die wir sehr lachen mussten, weil der Ball dabei überall hingeflogen ist, aber nicht in ihre Richtung.... Abschließend mit dem Ball noch ein paar kleine Übungen, um den Körper bzw. um die Beine herum, im Stehen unter einem (angehobenen) Bein hindurch usw. 

Ich war bei allen Übungen so angespannt, dass die Knie danach wieder so richtig weh taten, so richtige Stiche. Zu Hause wollte ich mich dann eigentlich um die Wäsche kümmern (im Keller ist alles trocken), aber die Beine taten so weh. Ich wollte mich dann ein paar Minuten entspannt auf den Sessel setzen, aber dann kam ich nicht mehr in die Gänge, blieb dort den restlichen Abend sitzen, habe Fernsehen geguckt.

Gut, dass der "Wendler" aus dem "Dschungel-Camp" raus ist. Ich teile die Meinung von diesem "Winfried", vom Wendler war das nur Berechnung. Er wollte nie Dschungel-König werden und auch nie das Geld bekommen. Es ging ihm nur um die Presse, dass er mal wieder im Mittelpunkt steht, dass über ihn geschrieben wird. Irgendwie habe ich schon damit gerechnet, dass er diese Sendung früher oder später von sich aus verlassen wird, auch schon innerhalb der ersten Woche. Larissa tut mir wegen der vielen Prüfungen weiterhin leid (auch wenn ich sie nicht leiden kann) und Melanie, Marco und Jochen sind mir im Moment von ihrer Art her ganz sympathisch. Melanie insbesondere wegen ihrer offenen Art, weil sie sagt, was sie denkt.

 

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