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Freitag, 17.01.2014


Heute habe ich mal wieder gemerkt, dass ich den Überblick über meine Versicherungen längst verloren habe. Es gibt Menschen, die haben kaum eine Versicherung, und es gibt Menschen, die manche Sachen sogar "doppelt und dreifach" haben, was bei mir der Fall ist..... Auch wenn ich diesbezüglich schon viel "vernünftiger" geworden bin, wenn Menschen, also gerade auch Versicherungsvertreter, gut reden können, dann schaffen sie es immer wieder, mir eine Versicherung "aufzuquatschen"......

Wenn man einen Urlaub plant bzw. bucht, dann soll man ja vorsichtshalber besser auch eine Reiserücktrittsversicherung abschließen. Wenn man diesen Urlaub in einem Reisebüro bucht, dann kann man diese Versicherung dort in einem Rutsch mit abschließen, was wir bei Urlauben mit Flügen oder auch ins Ausland immer schon gemacht haben. Wenn ich kleinere Urlaube (Nordsee, Ostsee oder auch runter in die Pfalz) übers Internet buche, dann kann man eine solche Versicherung auch über viele Anbieter übers Internet abschließen. Für etwa 12 bis 15 Euro ist man dann ebenfalls versichert. 

Bei der Sparkasse gibt es ebenfalls solche "Pakete", je nachdem, welche Karte man von denen hat. Es gibt die ganz einfachen Karten, die man nur am Automaten benutzen kann (für Kontoauszüge und Geldabholen), so eine Karte hat zum Beispiel mein Freund. Ja, und dann gibt es die Karten, mit denen man auch in Geschäften bezahlen kann, was ich aber nur im äußersten Notfall mache, wenn ein größerer Einkauf ganz spontan kommt, was bei mir im Laufe der Jahre erst zwei Mal passiert ist. Ansonsten hebe ich vorher immer erst das Geld ab, was ich zum Einkaufen brauche (ich persönlich halte gar nichts von diesem bargeldlosen Bezahlen mit Karten, habe auch keine Kreditkarte). Und zu diesem "Paket", dass man damit bei Bedarf auch bezahlen kann, gehört bei mir auch eine Reiserücktrittsversicherung. In den ganzen Jahren, also schon seit meiner Kindheit, habe ich davon allerdings noch nie Gebrauch gemacht. 

Als ich Mitte der Woche meinen Kontoauszug geholt habe (ob mein Gehalt drauf ist), da wurde vom ADAC eine Reiserücktrittsversicherung (fürs ganze Jahr) über 65 Euro abgebucht. Das war mir bzw. uns gar kein Begriff, dass wir dort so eine Versicherung haben. Die ADAC-Filiale liegt etwas außerhalb (nicht in der Stadtmitte), alleine komme ich dort gar nicht hin, wenn dann waren wir ganz bestimmt zusammen dort, als wir es abgeschlossen haben. Wir waren heute Mittag dann zusammen beim ADAC. Diese Versicherung habe ich anscheinend 2010 abgeschlossen. Daran konnten wir uns absolut nicht mehr erinnern. Jedes Jahr pauschal 65 Euro? Außerdem habe ich seit Jahren ja diese Karte von der Sparkasse und habe "sicherheitshalber" auch schon häufig so eine "kleine" Versicherung (über 12 Euro) übers Internet abgeschlossen (als ich den Urlaub an der Nordsee gebucht habe)....... Ja, wie gesagt, doppelt und dreifach versichert...... Ich habe den Überblick über meine Versicherungen längst verloren.....!!!

Diese Versicherung beim ADAC haben wir heute direkt gekündigt. Die Kündigung wird natürlich erst zum 01.01.2015 gültig. Und dass, obwohl wir dieses Jahr gar keinen richtigen Urlaub buchen. An Jahresurlaub denken wir gar nicht, dieses Geld wollen wir lieber in den Umzug stecken. Wir haben vor, im Herbst, also Mitte Oktober, wenn mein Freund Geburtstag hat (er hat Montags Geburtstag), ein verlängertes Wochenende (Samstags bis Dienstags) an die Nordsee zu fahren (ich hoffe, dass das bei mir auf der Arbeit klappt), ansonsten ist urlaubsmäßig nichts geplant, der Umzug steht dieses Jahr total im Vordergrund. Wenn es damit (mit dem Umzug) gut klappen sollte (auch finanziell), dann vielleicht im Jahresurlaub (3 Wochen vor den Sommerferien) ebenfalls ein paar Tage weg, aber das ist noch völlig offen, das werden wir (wenn überhaupt) erst sehr kurzfristig buchen. Ja, und für diese kurzen Urlaube (letztes Jahr die 10 Tage an Nord- und Ostsee) immer pauschal 65 Euro bezahlen? Das lohnt sich für uns wirklich nicht. Wir können uns beide nicht daran erinnern, dass wir das abgeschlossen haben. Da muss dort mal wieder jemand sehr gut geredet haben, dass wir uns dazu haben überreden lassen.

Unfallversicherung (in der Freizeit) habe ich ebenfalls doppelt (mindestens, wer weiß, ob das nicht auch noch irgendwo mit drin ist), aber das lasse ich erstmal so, weil ich nicht weiß, was im einzelnen versichert ist (Versicherungssumme), dabei habe ich Angst, sie zu kündigen. 

Als ich Anfang 20 war, da hatte ich eine Arbeitskollegin, deren Freund bei einer Versicherung gearbeitet hat. Damals hatte ich so gut wie keine Versicherung. Mein Vater war "vor kurzem" gestorben (er war in solchen Sachen viel "vorsichtiger", hat auch bei den Mitgliedsbeträgen viel mehr Vergleiche angestellt, bevor er was unterschrieben hat), meine Mutter war darin sehr "gutgläubig" (das hat sich bei ihr inzwischen geändert). Wir haben damals mal auf der Arbeit darüber gesprochen, dass ich noch keine Lebensversicherung hatte. Daraufhin "schickte" sie mir (meine Arbeitskollegin) ihren Freund vorbei..... Nun gut, es wurde ein langer und für ihn auch sehr erfolgreicher Abend..... Er hat geredet, geredet und geredet, wie wichtig diese ganzen Versicherungen im einzelnen sind. Ich habe bei ihm mehrere Sachen abgeschlossen. Davon habe ich ein paar wenige Versicherungen inzwischen wieder gekündigt (weil auch diese mit in anderen "Paketen" sind), aber die meisten Sachen laufen bis heute. 

Unter anderem gehörte auch eine Unfallversicherung mit dazu. Gerade weil ich damals ja auch noch getanzt habe, war diese Versicherung so super wichtig..... Seit einigen Jahren bin ich in der Gewerkschaft. Früher hielt ich davon gar nichts, aber in der heutigen Zeit finde ich das als "Absicherung" jetzt doch ziemlich wichtig. Ja, und in diesem Mitgliedsbeitrag (bei der Gewerkschaft) ist ebenfalls so eine Unfallversicherung enthalten. Bisher habe ich noch nie eine gebraucht, aber ich "traue" mich dennoch nicht, diese Versicherung von damals zu kündigen. Ich weiß halt nicht, was im einzelnen versichert ist (bei der damaligen und im Rahmen der Gewerkschaft) und habe Angst, mit der Kündigung einen Fehler zu machen. Falls dann doch mal was passiert, dass ich dann nicht abgesichert bin. 

Die Lebensversicherung habe ich inzwischen geändert (nicht gekündigt!!). Er hatte mir damals eine Art "dynamische" Versicherung empfohlen, jedes Jahr 5 % mehr (monatlich) zu zahlen. Was wären denn 5 %??? Es fing damals harmlos mit 50 DM an (ach ja, die gute alte DM.......). Er hatte mir damals ausgerechnet, dass es im Laufe der Zeit auf monatlich 250 DM gehen würde, aber umso älter man wird, umso mehr würde man ja schließlich auch verdienen (nicht zu vergessen, dass ich damals gerade mal Anfang 20 war!!). Er hat mir dann vorgerechnet, wie viel Rente ich später dann (mit Mitte 50, diese Versicherung läuft über 30 Jahre) ausgezahlt bekommen werde. Wer weiß, wie sich die staatlichen Renten bis dahin entwickeln würden, dann bräuchte ich diese zusätzliche Rente bzw. diese Lebensversicherung. 

Über Jahre ging es gut, der Betrag stieg nach und nach. Auch über 100 DM, 150 DM monatlich usw. Dann kam die Umstellung auf Euro. Schließlich war ich dann bei monatlich 88 Euro (als ich Mitte 30 war). Vor 10 Jahren (als mein Schwiegervater gestorben ist) sind wir beide dann zusammen gezogen. Da haben wir uns zum ersten Mal intensiver mit meinen Versicherungen beschäftigt. Mein Schwager hat auch mitgeguckt. Was brauchen wir überhaupt, was kann gekündigt werden, wobei können wir sparen, was können wir zusammen legen (mehrere Versicherungen sind als "Familienpaket", auch wenn man nicht verheiratet ist, deutlich billiger, als wenn wir beide eine einzelne Versicherung darüber hätten). Ich habe schon genug Ausgaben (mit den vielen Versicherungen), diese 88 Euro für die Lebensversicherung reichen mir. Über 100 Euro monatlich? Das wird mir langsam aber sicher dann zu viel!!!! Ich habe den Betrag dann "eingefroren", dass er nicht mehr weiter um jährlich 5 % wächst, was ja eigentlich ausgemacht war. Ganz klar, dass die Endsumme, die ich später dann ausgezahlt bekomme, dadurch dann auch sinkt. Aber das lässt sich nicht vermeiden. Nachdem ich den Betrag dann eingefroren habe, bekam ich unendlich viele Anrufe und auch Post von der Versicherung, dass ich meine Entscheidung 2 Jahre lang überdenken kann, die dynamische Anpassung über 5 % Wachstum dann wieder aufleben lassen kann. Ich solle doch an meine spätere Rente denken. Aber ich weiß wirklich nicht, wie ich das monatlich schaffen soll, wenn der Betrag Jahr für Jahr weiter wächst. Ich bin bis heute bei dieser festen Summe geblieben (die ich noch einige Jahre zahlen muss). 

Auch die Frau beim ADAC konnte heute gut reden, aber trotzdem haben wir die Reiserücktrittsversicherung gekündigt. Wir sollen es uns bloß gut überlegen. Wenn dann mal was wäre, dann würden wir bis 3000 Euro alle anfallenden Kosten erstattet bekommen (über meine Karte bei der Sparkasse wird auch der Rücktransport aus dem Urlaub bezahlt, wenn einer im Urlaub krank wird, auch der Rücktransport des Autos nach Hause). Sie fragte direkt, wohin wir dieses Jahr in den Urlaub fahren werden und wie lange dieser Urlaub geplant ist (4 Tage Nordsee.....). Und auch, wie der letzte Urlaub lief (1,5 Wochen an der See). Mein Freund und ich blieben dann "stur", dass wir diese Versicherung wirklich nicht brauchen und haben sie dann gekündigt.

Anschließend waren wir kurz in der Stadt. Ich habe im Internet gute Kritik über einen Film gelesen, der mich interessiert. The Call mit Halle Berry. Den haben wir dann noch geholt, wollen ihn am Samstag Abend gucken (ich liebe halt so spannende Psycho-Thriller, der erinnert mich etwas an den Film, den wir letztens auf DVD geguckt haben, Tödliche Highlands, mit dem entführten Mädchen in den Bergen):

http://www.youtube.com/watch?v=y2qadVFLItI 

Heute Abend wollte ich dann eigentlich noch Fahrradfahren. Aber heute war ja der Auftakt zum Dschungel-Camp auf RTL. Eigentlich wollte ich es nicht gucken, weil ich davon dieses Jahr nur ein paar wenige Teilnehmer kenne, aber da ich es schon die ganzen Jahre über verfolge (nicht intensiv, nicht jede Minute, aber ich gucke trotzdem täglich rein), hat es mich dann schon irgendwie interessiert, wie es dieses Jahr läuft. Und danach (es ging ja bis Mitternacht) war es mir zum Fahren dann zu spät (meinstens fahre ich abends 21/22 Uhr). Auch mein Freund erinnert mich jetzt schon ständig daran, dass ich mal wieder öfters und regelmäßiger fahren soll. Aber laut Trainingsplan habe ich Freitags ja eh meinen sportlichen "Ruhetag" (deswegen ist mein schlechtes Gewissen auch nicht ganz so groß) und Samstag Mittag habe ich eh wieder eine Stunde Training. 

Ich weiß auch nicht, weshalb ich das mit der Stunde immer wieder "betone", da wir inzwischen ja jedes Training eine Stunde lang durchziehen. Diese Stunde geht (bis auf wenige Ausnahmen, wenn das Training extrem schwer ist) immer total schnell um, meistens viel zu schnell. Nur eine halbe Stunde Training, das wäre mir inzwischen schon viel zu kurz, ich habe mich an diese Stunde halt schon total gewöhnt. So ist das halt mit Hobbys, mit Sachen, die einem Spaß machen, dabei geht die Zeit immer total schnell um (genauso wie die 1,5 Stunden, also das "doppelte" Training bei der Wassergymnastik). Ja, auf dieses regelmäßige Training möchte ich wirklich nicht mehr verzichten!!! (Da stecke ich mein Geld auch lieber rein als in Versicherungen, die ich eh doppelt und dreifach laufen habe!!)

 

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