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Montag, 13.01.2014 (KG/Massage)


Der heutige Tag war wieder besser als der gestrige.

Heute Nachmittag war ich in der Stadt. Zuerst etwas Einkaufen. Mein Arzt hatte mir empfohlen, demnächst besser flüssige Seife zu benutzen, die antibakteriell ist, die Bakterien zu "99 %" beseitigt. Da es bei mir nicht ganz klar war, ob es vom Virus kam, ob ich etwas nicht vertragen habe (z. B. "zu viele" von den zuckerfreien Hustenbonbons) oder ob es vom seelischen her kam, wäre so eine Seife besser (als eine ganz normale Seife). Gerade weil ich ja immer mit dem Zug, also mit öffentlichen Verkehrsmitteln fahre und mich dort "überall" festhalten muss. 

Ich habe vorhin dann 2 Flaschen gekauft. Eine für hier und eine fürs Büro. Auch wenn meine Kollegen dann über mich lästern sollten (weil ich meine eigene Seife mitbringe), es ist mir einfach sicherer und wenn mein Arzt es schon empfiehlt, dann mache ich es auch!!

Dann ging es zur KG. Dort haben wir mal wieder die "klassischen" Übungen gemacht. Also auf dem Rücken liegen (auf der Liege), die "Grundspannung" einnehmen (Beine anspannen, Po anspannen, Bauch anspannen, Rücken runter) und dann mit den Beinen verschiedene Bewegungen, alles mit ihrem Gegendruck. Die gestreckten Beine auseinander drücken, dann zusammen drücken (mit ihrem Gegendruck vor den Knien). Dann Beine aufstellen, wieder auseinander, dann zusammen usw. Dann die Beine anheben, also anwinkeln (etwa im rechten Winkel), mal hochziehen (also Knie Richtung Brust), mal nach unten (also Bein Richtung Fußende) usw. Das ging so etwa 10 Minuten lang (etwa die Hälfte von der KG-Zeit).

Ich hatte heute mächtige Verspannungen in den Schultern, insbesondere in der rechten Schulter. Auch beim Liegen, als ich ganz gerade Liegen sollte, habe ich die Schulter mal leicht bewegt (weil sie so weh tat), was etwas "geknackt" hat und auch weh tat. Nach etwa 10 Minuten ging sie dann in eine Massage über. Seitlich Hinsetzen, also Beine von der Liege runterhängen lassen, dann hat sie sich um die Schulter gekümmert. Das tat je nach Stelle bzw. je nach Griff mächtig weh, hat aber trotzdem geholfen, seitdem ist die Verspannung dort nicht mehr so intensiv, das Spannungsgefühl hat nachgelassen.

Auf dem Weg nach Hause habe ich mit mir "gekämpft". Heute ist Montag, also durfte ich etwas "sündigen". Sollte ich oder sollte ich nicht.....?!!??? Ich habe kurz mit meinem Freund telefoniert (er war arbeiten) und er meinte, ich solle es sein lassen, ich habe Ende des Jahres genug Kalorien gefuttert. Ich solle besser sofort nach Hause fahren. Aber ich konnte nicht widerstehen. Ich "darf" nach Absprache ja nur noch Montags, Heißhunger auf Süßes hatte ich ja schon letzte Tage (als ich davon geträumt habe) und den Rest der Woche will ich dann wirklich die Finger davon lassen.

Nun gut, ich ging dann doch in ein Geschäft. Wir hatten gesagt, dass etwa 100 Gramm in Ordnung seien (was dann letztendlich doch etwas mehr geworden ist). Ich habe dann eine kleine Tafel Schokolade geholt, die nur 70 Gramm hatte (das hat sich zufällig so ergeben, die meisten haben deutlich mehr). Also 30 Gramm hatte ich noch über..... Auf dem Weg zur Haltestelle kam ich dann noch an einer Bäckerei vorbei. In der Auslage lag noch eine Vanille-Stange. Ganz klar, dass das mehr als 30 Gramm war, aber in dem Moment konnte ich absolut nicht widerstehen......

Zu Hause habe ich beides dann in Ruhe gegessen. Ja, in Ruhe, nicht "reingestopft", es wirklich Stück für Stück "genossen" (Grins). Aber schon dabei nahm ich mir vor, dass ich heute Abend unbedingt noch Fahrradfahren wollte, zumindest ein paar Kalorien abtrainieren, da mein schlechtes Gewissen ansonsten zu groß geworden wäre (auch das Gespräch mit meinem Trainer hatte ich dabei im Hinterkopf.......). 

Zuerst habe ich mich dann um den Haushalt gekümmert, etwas Wäsche und die Küche. Als ich alles soweit im Griff hatte, da habe ich mich umgezogen (also meine Sportsachen), habe mir meinen MP3-Player geschnappt und bin dann Fahrrad gefahren.

Darauf habe ich im Moment (das Wechsel ich schon mal) nur die beiden CDs von Norman Langen. Bei ihm sind so ziemlich alle Lieder im flotten Disco-Fox-Mix, damit kommt man beim Fahren wirklich sehr schnell und gut in die Gänge. Ich wollte wieder 10 Kilometer fahren. Die ersten 20 Minuten waren gar kein Problem, ich fuhr mit durchschnittlich 17 km/h und kam ruck-zuck auf 7 Kilometer. Aber nach 20 Minuten ging es dann rapide "bergab", mich verließ schlagartig die Kraft. 

Erst etwa 2 Minuten mit 16 km/h, dann etwas mit 15, dann noch 14 und die restlichen Minuten, bis ich dann endlich die 10 Kilometer geschafft hatte, fuhr ich dann nur noch mit 13 km/h. Dadurch habe ich letztendlich 39 Minuten gebraucht, was relativ lange gewesen ist. Zwischenzeitlich kam mein Freund nach Hause. Ich sah wohl mächtig "fertig" aus, mit einem ziemlich roten Kopf. Er meinte direkt zu mir, dass ich anscheinend total aus der Übung bin, ich solle das demnächst mal wieder öfters (bzw. regelmäßiger) machen. Ja, geplant habe ich es auf jeden Fall...!!!! Aber ich bin froh, dass ich es durchgezogen habe!! 

Wenn ich an den Sport bzw. an die Wassergymnastik denke, dann denke ich gleichzeitig an die Frau, die in unser Auto gefahren ist. Dann werde ich sofort gereizt..... Ich hoffe, dass ich sie dort nicht mehr so oft sehen muss. Mein Brass auf sie ist unwahrscheinlich groß. Ich möchte hier nicht ins Detail gehen, aber diese Sache (mit dem Unfall) läuft immer noch, inzwischen alles über unseren Anwalt. Unser Auto ist immer noch nicht repariert und wir wissen auch noch nicht, wann wir einen Termin in der Werkstatt ausmachen dürfen. Mit ihrer Versicherung gibt es ein paar Probleme (sie wollen noch nicht zahlen), gut, dass wir einen Anwalt eingeschaltet haben, er kümmert sich bereits darum und es zieht sich ziemlich hin. Mein Freund ist deswegen natürlich auch total "stinksauer" (weil er die ganze Zeit mit dem kaputten Auto rumfahren muss). Und wenn die Versicherung dann "irgendwann" zahlen sollte, dann ist die Summe so knapp bemessen, dass wir in der Zeit, wenn das Auto in der Werkstatt ist, auf ein Auto verzichten müssen, also alles zu Fuß oder per Taxi (und dass, wo es hier täglich kälter wird, der Winter langsam aber sicher Einzug hält). Oder aber auf eigene Kosten einen Leihwagen nehmen, worüber mein Freund ebenfalls total sauer ist. 

Wenn ich an diese Frau denke, dann habe ich gar keine Lust mehr zur Wassergymnastik. So machen, als wenn alles in Ordnung wäre und mit ihr zusammen lachen??? Ich bin keine Schauspielerin, das wird mir verdammt schwer fallen. Aber ich bin ja froh, dass ich diesen Verein, dass ich diese Gruppen kennengelernt habe. Ich möchte gerne dabei bleiben. Mein Freund redet deswegen auch schon auf mich ein. Bloß keinen Fehler zu machen, sobald ich wieder kann (die Erkältung wieder weg ist), soll ich auf jeden Fall wieder dorthin gehen. Diese Frau halt "links liegen lassen" und mich mehr auf die anderen Frauen konzentrieren, mit denen ich mich dort immer so gut verstehe. Ich gehe ja nicht wegen dieser einen Frau dorthin, sondern wegen der Wassergymnastik und der Gruppe an sich. Trotzdem wird es mir in der ersten Zeit bestimmt schwer fallen, mit dieser Frau zusammen Spaß zu bekommen (soviel auch zum Thema "seelische Probleme", dass ich den Hustenreiz nicht so richtig in den Griff bekomme, denn solange ich den habe, soll ich, auch laut Arzt, besser nicht ins Wasser gehen......).

Darüber haben wir uns vorhin noch bei der KG unterhalten, wie sehr seelische Probleme auf den Körper "wirken" können, auch Krankheiten auslösen und beeinflussen können. Diese Woche plane ich Wassergymnastik noch nicht ein, stattdessen plane ich für morgen und auch für Donnerstag lieber wieder das Fahrradfahren ein. Aber wenn alles klappt, dann will ich nächste Woche damit wieder starten. Ja, und dann muss ich auch sehen, dass ich auf der Arbeit wieder alles in den Griff kriege.....

Wenn ich an die Arbeit denke, dann muss ich gleichzeitig an den Keller, an die Ablage denken (alles andere habe ich im Griff, aber diese Sachen stapeln sich inzwischen in meiner Ecke). In meinem KG-Haus war der Aufzug in letzter Zeit mehrmals kaputt, dort traue ich mich auch nicht mehr rein. Das KG-Institut ist in der zweiten Etage. Runter bin ich von Anfang an gelaufen und hoch laufe ich inzwischen auch (auch heute wieder). Lieber mal kurz auf der Treppe stehen bleiben und einmal durchatmen, als im Aufzug stecken zu bleiben. Ja, aber ich weiß nicht, wie ich das auf der Arbeit machen soll, dort fahren wir (also meine Kollegen) immer mit dem Aufzug in den Keller.... Ich wurde zwar schon mehrmals darauf angesprochen (was mit meiner Ablage, mit den Akten ist), aber bis jetzt hatte ich halt immer wichtigere Aufgaben (z. B. die Buchhaltung), die ich auf jeden Fall bevorzugen konnte. Ich habe Angst, wenn ich dort jemandem von meiner Angst erzähle, dass dann alle über mich Lachen (dass mich keiner so richtig für "voll" nimmt)...... Das war früher so schön, als der Schrank (mit den Akten) in meinem Zimmer stand, da hatte ich alles so schön im Griff, habe täglich damit weiter gemacht (mich täglich um ein paar Akten gekümmert). Aber in dem Moment, als mein Kollege dann sagte, dass dieser Schrank demnächst im Keller stehen wird (und nicht im Empfangsbereich), in dem Moment war mir sofort klar, dass ich damit "früher oder später" Probleme bekommen würde........ 

Ich fand es zwar total nervend, als mein voller Zug im Sommer (als es ziemlich warm war) eine halbe Stunde auf freier Strecke stehen blieb (ich hatte nur einen Stehplatz), aber das hat mir dennoch kaum was ausgemacht, war einfach nur nervend. Aber es wäre für mich der totale "Horror" alleine im Aufzug stecken zu bleiben. Nicht wissen, wie lange, hören die Anderen einen, wann kommt man endlich wieder da raus...... Ja, ich weiß wirklich noch nicht, wie ich das auf der Arbeit hinbekommen soll.....

 

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