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Donnerstag, 09.01.2014


Mir geht es nicht so gut. Ich bin krank. Auf der Arbeit war es heute ganz schrecklich. Heute morgen hatte ich bereits etwas Bauchschmerzen, die in kurzer Zeit immer intensiver wurden. Dann hatte ich schließlich Krämpfe, ganz heftige. Gegen 10 Uhr ging ich aufs Klo, da hatte ich ganz heftigen Durchfall. Dabei wurde es mir dann total schlecht und seitdem habe ich mit dem Kreislauf auch große Probleme. 

Direkt danach habe ich 3 Imodium genommen. Es hat aber über eine Stunde gedauert, bis die Krämpfe etwas nachließen. Es ging dann in "gleichmäßige" Bauchschmerzen über, die bis jetzt anhalten. Und die ganze Zeit über diese Übelkeit, so dass ich auch so gut wie nichts essen und trinken konnte. 

Ich blieb aber trotzdem bis Nachmittags im Büro. Dort habe ich mich irgendwie "sicherer" gefühlt. Nicht alleine und in Klo-nähe. Ich hatte Angst zum Bahnhof zu gehen und im Zug zu sitzen. Falls es darin wieder schlimmer wird (die Toilletten in den Zügen sind meistens abgeschlossen, die kann man meistens nicht benutzen). Ich wollte so lange im Büro bleiben, bis ich meinen Körper im Griff hatte. Und mein Freund war ja auch Arbeiten (Frühschicht), ich wollte nicht alleine zu Hause liegen. 

Ich bin im Büro aber nicht viel gelaufen, saß fast nur am Tisch. Mein Kreislauf ging immer wieder total hoch und runter. Mein Puls war zeitweise am rasen. Ich habe mich dann um viele "Sortier-Aufgaben" gekümmert, das muss ja auch mal sein. Außerdem natürlich, so wie immer, um die Telefonzentrale. 

Ich hatte mehrere Vermutungen, woran das liegen könnte. Ich habe es auf die Hustenbonbons geschoben. Ich hatte mir von Em-Eukal Bonbons (Wildkirsch-Geschmack) geholt, nicht die "Kinder-Em-Eukal" (die habe ich als Kind geliebt), sondern für Erwachsene und wegen der "Diät" ohne Zucker. Dafür ist ein Süßungsmittel darin. Es steht schon drauf, dass das abführend wirken kann. Weil sich der Husten schubweise hartnäckig hält, habe ich gestern davon einige gelutscht. Ich habe vermutet, dass das davon kommen könnte.

Oder aber die Sache mit dem Seelischen. Was die Arbeit betrifft. "Irgendwann" muss ich in den Keller fahren, mich um die Akten, also die Ablage kümmern. Bis jetzt hatte ich immer wichtigere Aufgaben (z. B. Rechnungen, also die Buchhaltung) und konnte das Thema "im Aufzug fahren" gut vor mir herschieben. Ja, aber auf Dauer werde ich nicht drum herum kommen. Wie heißt es immer so schön, "Arm ab" (also z. B. ein Armbruch), das versteht jeder (die Schmerzen und die Bewegungseinschränkungen), aber das Seelische, die Probleme und Ängste, die sich im Kopf abspielen, das können andere halt nur sehr schlecht verstehen. Ja, und umso besser ich meine anderen Aufgaben in den Griff bekomme, umso näher rückt das Thema Ablage halt. Das "spukt" halt sehr häufig durch meinen "Hinterkopf" und beschäftigt mich (ich war bis heute ja nicht alleine im Keller, also auf der Arbeit, hier zu Hause mache ich ja regelmäßig alleine die Wäsche im Keller, aber hier kann ich ja auch über die Treppe in den Keller gehen).

Ja, und dann, auch was das Seelische betrifft, ebenfalls im Zusammenhang mit der Arbeit, das sind die "Gruppen". In Kürze haben wir 2 Geburtstage auf der Arbeit. Wie ich letztens schon geschrieben habe, möchte ich daran "eigentlich" etwas mehr teilnehmen, dabei nicht "außen vor" sein. Ja, aber Theorie und Praxis sind halt immer zwei Paar Schuhe. Bereits im Dezember hatte ein Kollege Geburtstag. Ich hatte plötzlich mal wieder totale Hemmungen, habe mich nicht getraut (konnte mich nicht überwinden) an der kleinen Feier (gemütliches Zusammensitzen) teilzunehmen. Als wenn innerlich eine Türe zuging, eine innerliche Sperre und ich blieb wie "angewurzelt" an meinem Tisch, während die Anderen zusammen saßen. Ja, wie gesagt, und in Kürze stehen die nächsten beiden Geburtstage an. Einerseits möchte ich dabei dann den nächsten "Versuch" starten (auch dabei zu sein), habe aber Angst, dass ich wieder "versage", dass ich mich schon wieder nicht überwinden kann. Auch das beschäftigt mich innerlich.

Ende Januar haben wir dann auch noch eine Betriebsversammlung. Daran muss ich teilnehmen, das ist immer wichtig. Aber dabei bleibe ich eh immer nur völlig "ruhig" sitzen, ich meine jetzt ruhig in diesem Sinne, dass ich mich dabei kaum bewege. Ich höre mir halt alles nur an (die Anderen trinken dabei, zum Teil gibt es dabei auch was zum Essen, z. B. Plätzchen, aber ich bleibe immer nur völlig ruhig sitzen). Bloß in keinster Weise dabei "negativ" aufzufallen.

Ja, und anschließend auch noch ein kleiner Vortrag, ein kleines "Gespräch" bezüglich "Psychischer Belastungen am Arbeitsplatz". Das ist meiner Meinung nach ein sehr weitreichendes Thema. Gerade was das Psychische betrifft. Wie gesagt, jeder Mensch ist anders. Was für einen völlig normal ist (bei uns die Geburtstagsfeiern oder auch für meinen Kollegen die täglichen Fahrten in den Keller, dort liegt auch unser Büromaterial usw.), das ist für einen anderen Menschen (also für mich) halt schon eine seelische Belastung im Arbeitsalltag. Auch was das Ansprechen von Kollegen betrifft, wobei mir diesbezüglich immer wieder "Mut" gemacht wird (darin bin ich inzwischen ja auch schon "mutiger" geworden), wenn es Fragen oder Probleme gibt, es dann nicht vor mir herzuschieben, sondern sofort Mund aufmachen und Fragen. Deswegen reißt einem keiner "den Kopf ab". 

Ja, aber meine Probleme habe ich am Wochenende ja noch bei meinem Trainer gesehen. Wir verstehen uns ja echt total gut und mit ihm kann man ja auch total gut und locker reden, aber trotzdem wusste ich halt nicht, wie ich das Thema (Probleme mit dem Arm) anschneiden sollte. Den Satz, das kann ich nicht, den konnte ich mir sparen. Während des Trainings wurde ich dann immer stiller und habe überlegt, wie ich ihn sonst darauf ansprechen könnte. Stattdessen, weil immer mehr schwere Übungen (also für den linken Arm) kamen, wurde ich mit der Zeit dann immer genervter. Im Grunde hätte man diese Situation auch sofort klären können. Dass ich dieses Training nicht "Just for Fun" mache (auch wenn es mein Hobby ist und Spaß macht), also dass ich dabei auf jeden Fall eine "medizinische Grundlage" habe (also verschiedene Bewegungseinschränkungen, Muskelschwächen), das weiß er ja schließlich. Aber wenn ich bei ihm schon Hemmungen habe und nicht weiß, wie ich ein solches Gespräch beginnen soll, wie ist es dann erst bei "Fremden", also bei Kollegen/Kolleginnen, mit denen ich mich zwar auch gut verstehe, aber trotzdem nicht so "dicke" bin, mit denen ich nicht so locker reden kann wie mit meinem Trainer. Dass man eine Sache halt, weil man nicht weiß, wie man das Gespräch beginnen soll, wie man es am besten ausdrücken soll, unnötig lange vor sich herschiebt.

Ja, solche Probleme, solche seelischen Aufregungen gehören für mich persönlich halt auch zu "psychischen Belastungen am Arbeitsplatz" (wenn andere sofort den Mund aufmachen würden). Ja, das ist für mich wirklich ein sehr weitreichendes Thema. Und dazu haben wir Ende des Monats halt einen Vortrag. Auch da denke ich mit gemischten Gefühlen dran.

Es kann also sein, dass bei mir heute verschiedene Faktoren (gesundheitliche und seelische) der Auslöser für die Bauchschmerzen waren. Die ständige Übelkeit und die Kreislaufprobleme kamen dann zusätzlich bestimmt vom Wassermangel (vom Durchfall und weil ich wegen der Krämpfe nichts getrunken habe, das fiel mir unendlich schwer). 

Ich habe dann aber etwas früher Feierabend gemacht (als mein Freund dann auch Feierabend hatte). Ich konnte nicht mehr, konnte mich gar nicht mehr konzentrieren (die Bauchschmerzen wurden immer mal wieder zu heftig). Die Fahrt nach Hause (also im Zug) war ganz schlimm. Mein Kreislauf ging ordentlich nach unten, alles drehte sich und mir wurde es total schwindelig. Mein Freund hat mich vom Bahnhof abgeholt. Dann erst zum Arzt, eigentlich nur um das KG-Rezept dort abzuholen. Aber mein Freund bestand in meinem "Zustand" auch darauf (da das Wochenende ja auch vor der Türe steht), dass ich kurz zum Arzt reingehe. Etwa halbe Stunde Wartezeit (in der ich dann noch ganz heftige Kopfschmerzen bekam), dann wurde ich als "Notfall" dazwischen geschoben. 

Mein Arzt vermutet einen Magen-Darm-Virus, weil der im Moment rum geht (damit hat er viele Patienten). Die Symptome sprechen dafür. Dafür bekam ich "MCP-Tropfen", damit sich der Magen-Darm-Bereich wieder normalisiert. 

Der Husten in ein grippaler Infekt. Auch das geht hier ja momentan rum. 3 bis 4 Wochen Husten sind keine Seltenheit, damit haben hier viele Probleme. Deswegen bekam ich "Codeintropfen-CT", damit sich der Hustenreiz legt. Er sagte direkt, dass man davon sehr ruhig und müde wird, die Reaktion lässt total nach. 

Er schrieb mich dann bis Ende nächster Woche, also bis Freitag, 17.01., krank. Bezüglich der Magen-Darm-Sache, das ist meistens in 2 bis 3 Tagen wieder weg. Ich habe bei ihm ja auch die KG-Verordnung abgeholt, auf "Sparflamme" könne ich am Montag ruhig KG machen, da spricht nichts gegen, ein bisschen Bewegung könne nie schaden (wegen der Codeintropfen werde ich nächste Woche eh viel Liegen und schlafen). Auch das Training könne ich "auf Sparflamme" weiter machen (er findet meinen Einsatz beim Sport nach wie vor total gut). Auf Wassergymnastik soll ich allerdings noch verzichten (bis ich den Hustenreiz richtig im Griff habe). Er vermutet, dass ich den Husten auch nächste Woche noch haben werde (nach den Erfahrungen mit den anderen Patienten). Deswegen der Krankenschein bis 17.01, ich soll dann täglich die Codeintropfen nehmen, womit man halt nicht Arbeiten kann (weil man davon viel schläft, zum Teil etwas neben sich steht). Wenn der Hustenreiz bis Mitte der Woche noch nicht besser ist (nicht nachlässt), dann soll ich Mitte/Ende nächster Woche nochmals zu ihm kommen. 

Er hat mich auch abgetastet (wegen der Bauchschmerzen und den Hals) und die Lungen abgehört. Mein Hals, also die Lymphknoten sind zur Zeit angeschwollen. Deswegen sprach er vom grippalen Infekt, der sich hinzieht. Ich habe ihm von Weihnachten erzählt, von dem Rasselhusten, dass ich mir in der Apotheke ACC-Brausetabletten und die Sinupret (wegen Nebenhöhlen) geholt habe (ACC ist inzwischen alle, Sinupret nehme ich noch, aber nur einmal täglich, also nur eine kleine Dosis, nicht mehr dreimal täglich). Er meinte dann, dass das total "doppelt gemoppelt" war. Im Grunde hätte eines von beiden gereicht. Beides betrifft die oberen Atemwege (im Grunde fast die gleichen Wirkstoffe). Solange ich den Hustenreiz noch habe, könnte ich auch ruhig noch einmal täglich die Sinupret nehmen, damit sich dort (solange ich es im Körper habe) nichts mehr "absetzen" kann. Schaden könne eine geringe Menge derzeit auf jeden Fall nicht. 

Als ich zu Hause war, bekam ich den nächsten Hustenreiz. Mein Freund kam dann natürlich sofort mit den Codeintropfen an. Kurze Zeit später war ich dann wirklich "Schach-matt". Erst habe ich noch die Umschläge, also die Post (die Krankenscheine) für die Arbeit und für die Krankenkasse fertig gemacht. Dann hatte ich wieder Kreislaufprobleme und etwas Kopfschmerzen. Ich wollte mich dann etwas hinlegen (ins Bett), rief noch kurz meine Mutter an (um ihr Bescheid zu sagen) und schlief dann ein (das war gegen 18. 30 Uhr). Um 22 Uhr (bis dahin habe ich fest geschlafen) hat mein Freund mich dann geweckt. Er wollte ins Bett, aber bevor er im Schlafzimmer das Licht ausmacht, soll ich besser aufstehen und etwas Trinken (das war ja auch richtig). Als ich durch die Wohnung lief, bekam ich direkt wieder Kreislaufprobleme. Ich wollte dann eigentlich schon mal hier schreiben, aber bei mir drehte sich alles. Ich setzte mich auf den Sessel und schlief direkt wieder fest ein. Gegen 1 Uhr wurde ich dann wieder wach.

So, jetzt trinke ich nochmals etwas und dann lege ich mich wieder ins Bett. Ich fühle mich im Moment total matt und schlapp, völlig gerädert. 

 

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