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Mittwoch, 08.01.2014 (Training)


Der heutige Tag war im ganzen sehr positiv. Auf der Arbeit bin ich mit meinen Aufgaben sehr gut durchgekommen, habe so einiges geschafft. Danach war ich beim Training, was heute wieder total super war. Je nach Übung etwas schwer, aber daran bin ich bei ihm inzwischen ja eh gewöhnt (sonst würde es auf Dauer wahrscheinlich auch langweilig werden...). Anschließend war ich dann total kaputt. Ich wollte mich eigentlich noch um den Haushalt kümmern, aber das muss ich morgen dann unbedingt machen (Spülmaschine und Wäsche). Als ich nach Hause kam, da war ich völlig kaputt, habe "alles" gemerkt, die Beine (Oberschenkel), Knie, Schultern und Oberarme. Ich wollte mich dann etwa ein "viertel Stündchen" entspannt auf den Sessel setzen, die Beine hochlegen, aber dann war es bei mir aus und ich kam gar nicht mehr in die Gänge. Ich habe es ein paar Mal versucht (ich musste ja auch noch meine Sachen für morgen sortieren), aber bei den ersten Versuchen fühlten sich meine Beine total "schwer" an, meine Arme total schlapp, so dass ich dann sitzen geblieben bin. Erst gegen Mitternacht habe ich mich dann wieder mühsam aufgerappelt. Ich glaube nicht, dass das ein Muskelkater wird, das ist glaube ich eher allgemein vom Training. Höchstens die Knie, weil ich darin ja noch vom Montag, von der KG ein kräftiges Ziehen, also Muskelkater hatte. Bezüglich der KG muss ich morgen Nachmittag zu meinem Arzt. Es ist ja ein neues Quartal und ich will mir direkt eine neue KG-Verordnung holen.

Zu Beginn des Trainings erstmal die "Kontrolle", also das Wiegen. Um die 80 kg, aber das wusste ich ja. Die anderen Werte werde ich dann wohl am Sonntag beim nächsten Training bekommen. Bezüglich des Wasseranteils habe ich mich heute auf der Arbeit bemüht, so viel wie möglich zu trinken. Anstelle von einem Glas Wasser habe ich heute einen halben Liter geschafft (dazu wie immer 2 Tassen Kaffee, eine morgens und eine mittags, beim Essen trinke ich immer lieber was mit "Geschmack", deswegen trinke ich in Restaurants ja auch immer Apfelschorle). 

Dann haben wir über das letzte Training, über die Probleme mit meinem Arm gesprochen. Ich sage mal so, gut, dass ich ihn angeschrieben habe (per Mail) und ihm die Probleme, die Blockade in meinem Arm geschrieben habe. Ich sage ja nicht, dass ich diese Übungen nie schaffen werde, aber im Moment ist der "Gegendruck" dabei halt noch zu groß, so dass ich sie nicht richtig durchführen kann. Ja, ich hätte aber wirklich nicht gewusst, wie ich ihm das spontan während des Trainings hätte sagen sollen. So ein Gespräch während des Trainings wäre nicht "gut gegangen". 

Wie war das Sprichwort noch, "Wer dreimal lügt, dem glaubt man nicht, auch wenn er dann die Wahrheit spricht.....". Ich sage jetzt ganz bestimmt nicht, dass ich lüge, so meine ich das jetzt auch nicht, aber einer meiner Lieblingssätze vor schwierigen Übungen (auch vor den Gleichgewichts-Übungen) ist nunmal der Satz "Das kann ich nicht". Und trotzdem kann ich längst einige von diesen Übungen, die ich mir anfangs so gar nicht zugetraut habe. Ja, aber er kann halt keine Gedanken lesen (zumindest nicht immer..... Grins.....). Woher soll er dann wissen, wann ich eine Übung "nur so" schwer finde (und deswegen sage, das kann ich nicht) oder ob ich es aufgrund der Vorerkrankung (mit dem Armbruch) nicht kann, weil dort "noch" eine Blockade vorliegt...... Beim letzten Mal wäre ganz bestimmt eine Diskussion daraus entstanden, so dass es auf diesem Wege (es ihm schriftlich zu erklären) meiner Meinung nach besser gelaufen ist. Er ist ja auch etwas zu schlagfertig für mich. Wenn ich nicht die richtigen Worte gefunden hätte, dann wäre daraus mit ziemlicher Sicherheit eine längere und "blöde" bzw. auch unnütze Diskussion entstanden, die uns auch nicht weitergebracht hätte. Heute konnten wir darüber dann stattdessen in Ruhe reden und zukünftig weiß er dann halt Bescheid, dass "Ich kann das nicht" bei meinem Arm auch echte Probleme bedeuten können (und nicht nur Angst vor einer Übung). Die leichten Schmerzen, die ich anschließend im linken Arm hatte, das war seiner Meinung nach ein Muskelkater, gerade weil dieser Bereich nach der jahrzehntelangen Schonung halt nichts mehr gewohnt war (das kann durchaus sein!!). 

Das Aufwärmtraining fiel mir heute sehr schwer, weil wieder viele Bewegungen für die Beine, also für die Knie dabei waren (einschließlich Laufen auf der Stelle). Während des Trainings habe ich die Knie immer weniger gemerkt (anschließend wieder umso mehr), aber anfangs war es noch sehr heftig. Also "Augen zu und durch" und sich total auf die Bewegungsabläufe konzentrieren, die Schmerzen so gut es geht "ausschalten". Dabei hat er heute gleichzeitig auf die Atmung geachtet. Beim Sport, also gerade bei Übungen für die Kondition, atme ich immer durch den Mund, völlig automatisch. Ich sollte aber mal versuchen, intensiver durch die Nase zu atmen. Das fiel mir sehr schwer, das habe ich auch nicht durchgehend geschafft. Im Laufe der Zeit habe ich den Mund automatisch aufgemacht. Aber immerhin war ich dadurch noch mehr von den Knien abgelenkt.

Dann waren heute mehrere Übungen mit den Hanteln dabei, die ich aber gut hinbekommen habe (die meisten Korrekturen kamen mal wieder bezüglich der Bauchspannung bzw. es geraden Rückens). Ebenso Übungen mit dem Theraband, die haben auch gut geklappt. Bei allen Übungen (mit Hanteln und dem Theraband) die Arme weit nach hinten ziehen. Im Laufe der Zeit ging das immer mehr in die Schultern (was ich anschließend dann heftig gemerkt habe). 

Dann kamen Sit-ups auf dem großen Gymnastikball. Dabei habe ich meine Unsicherheit noch nicht so richtig im Griff. Auch wenn er daneben ist, ich habe ständig Angst, dass ich jeden Moment vom Ball runter rolle bzw. runter rutsche. Ganz vorne am Rand sitzen, mit dem Oberkörper nach hinten gehen (also fast schon auf den Ball legen) und von dort dann Sit-ups, bis fast zum geraden Sitzen und direkt wieder runter. Das ist total intensiv, viel intensiver als auf der Matte. 

Heute war etwa 3/4 im Stehen (mit den Hanteln, dem Theraband und dem großen Ball) und der Rest auf der Matte. Erst die Liegestütze auf den Knien. 10 bis 15 Stück (wieviel ich schaffe). Nach den ganzen Übungen mit den Hanteln usw. war ich froh, dass ich 10 "vernünftige" hinbekommen habe (und jedes Mal wieder gut hochgekommen bin). Als Abschluss folgten dann wieder verschiedene Varianten der Crunches. Dabei ging es dann mal wieder um die Armhaltung, da ich den Kopf anfangs schon wieder zu intensiv stabilisiert habe. Das wird sicherlich noch eine Weile dauern, bis ich das richtig im Griff habe. 

Aber alles in allem fand ich das Training heute wieder gut. Zur Wassergymnastik werde ich morgen noch nicht gehen, da ich den Husten und den Schnupfen immer noch nicht ganz im Griff habe (außerdem merke ich den Zeh, die Entzündung an der Haut immer noch, habe vorhin wieder Wund- und Heilsalbe draufgetan). Aber mal sehen, er hat mich vorhin schon daran "erinnert", dass ich dann ja "trotzdem" Fahrradfahren kann...........

 

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