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Donnerstag, 02.01.2013 (Training)


So, das erste Training in diesem Jahr habe ich hinter mir. Es war zwar wieder total super gut, aber auch "mega" anstrengend. Das Schlimmste dabei war meine Erkältung. Der Schnupfen hat mächtig genervt. Es hat sich mehrmals so angefühlt, als wenn mein Kopf "zu" gehen würde, dass ich schlechter Luft bekommen würde. Dadurch fiel mir das Aufwärmtraining, ein paar Übungen für die Kondition, auch ziemlich schwer (mein Puls ging dabei auf etwa 160). Sonst atme ich dabei immer viel durch die Nase, heute aber die meiste Zeit (zumindest beim Aufwärmtraining) durch den Mund. Ich hatte ständig das Gefühl, dass ich sonst nicht genug Luft bekommen würde. 

Nach dem Training wollte ich dann eigentlich noch ein bisschen Einkaufen gehen, aber als ich dort raus kam, da bekam ich einen heftigen Hustenanfall. Außerdem war es ganz heftig am regnen. Ich musste nicht lange warten (etwa 2 Minuten), dann kam eh die Straßenbahn (mein Freund war ja Arbeiten). Auf den paar Metern bis zur Haltestelle merkte ich dann die Beine so richtig, mal wieder wie "Gummi" (kein Muskelkater). Ich wollte dann nur noch nach Hause. Die Sachen, die ich Einkaufen wollte, das kann ich auch morgen noch erledigen. Dann ist mein Freund wieder Arbeiten, dann habe ich den ganzen Nachmittag in Ruhe Zeit. 

Zu Hause fühlte ich mich dann mächtig schlapp. Nicht nur alleine vom Training, sondern auch von der Erkältung. Der Schnupfen wurde wieder etwas mehr, ebenso der Hustenreiz. Die meiste Zeit saß ich dann entweder vor dem Computer oder auf dem Sessel und habe gelesen. Im Moment hat sich die Erkältung wieder etwas beruhigt (ist aber immer noch nicht ganz weg, der Schnupfen, die Nase nervt mich immer noch). 

Am meisten hat mich beim Aufwärmtraining (neben dem Schnupfen) mein rechtes Bein genervt. Eigentlich war es in Ordnung. Ziemlich am Anfang waren ein paar Kniebeugen dabei (die baut er dabei immer gerne ein). Plötzlich gab es einen "Knack" und einen kleinen Stich im rechten Knie. Danach hatte ich dort (im rechten Knie) dann ein paar Schmerzen (nur eine Zeitlang, das is inzwischen wieder weg). Bewegung hilft dabei dann auf jeden Fall immer, aber automatisch ging ich dann etwas in "Schonhaltung", habe die Bewegungen (mit den Beinen) nicht mehr ganz so intensiv durchgeführt, bin nicht mehr ganz so tief gegangen. 

Ja, aber dann kam eine Übung, bei der diese "Schonhaltung" nicht funktioniert hat. Mit einem Bein auf den Kasten stellen, an den Rand (dabei mit den Händen an der Sprossenwand festhalten). Das andere Bein (im Wechsel) nach hinten, erst gestreckt nach unten. Mit dem Bein auf dem Kasten "etwas" runter gehen (also mit dem anderen Bein Richtung Boden), dann wieder hoch (gerade stehen) und das gestreckte Bein weit nach hinten hoch ziehen. Das hat bei mir nicht so richtig geklappt. Ich war total auf das Standbein konzentriert (eigentlich sollte die Übung für das andere Bein sein, hinten so hoch wie möglich, oben etwas halten, Spannung im Po und Oberschenkel). Das "hintere", gestreckte Bein habe ich dabei mehr im "Unterbewusstsein" bewegt, war nur auf das Standbein fixiert. Mit dem rechten Bein vorne, dass ich dabei nicht zu tief gehe (wegen der Stiche im Knie). Ich habe mich dabei dann total verspannt, so dass ich schließlich im rechten Oberschenkel einen Krampf bekam, genauso, wie es bei der Brücke (beim Laufen auf der Stelle) ja auch immer passiert. Mit diesem Krampf konnte ich mich dann natürlich erst recht nicht mehr auf das andere Bein konzentrieren (ich habe die Übung trotzdem so gut es geht durchgeführt). Das linke Bein (als das dann vorne war) war zwar eigentlich in Ordnung, aber "vorsichtshalber" (dort hatte ich im Laufe der Jahre ja auch schon Schmerzen) ging ich damit bei dieser Übung dann auch in den Schongang. Also so gesehen konnte man diese Übung dann vergessen.

Aber grundsätzlich finde ich es enorm, wie viele neue Übungen bzw. wie viele neue Bewegungsabläufe ihm immer wieder einfallen. Wir starten jetzt in unser drittes gemeinsames Jahr (ein Ende ist natürlich nicht in Sicht...!!!) und es sind immer wieder neue Übungen dabei, die wir so noch nicht durchgeführt haben. Ich habe früher ja auch KG gemacht und auch an einigen Gymnastikgruppen teilgenommen, aber überall wiederholten sich die Übungen immer und immer wieder. Aber ihm fällt immer wieder was neues ein. Also mit so viel Abwechslung hätte ich wirklich nie gerechnet. Ich frage mich immer wieder, woher er die Ideen für diese ganzen Übungen nimmt. 

Heute war mal wieder typisch. Bei ihm, wenn er was vor macht, sieht alles total leicht und einfach aus, aber mir fällt die eine oder andere Übung dann dennoch schwer. Aber trotzdem habe ich alles ziemlich gut hinbekommen. Die heutige Stunde war von der Zeit her genau richtig. Länger hätte ich es heute auch nicht geschafft. Wahrscheinlich auch wegen der Erkältung (weil mir dadurch manche Übung, wenn man schlecht Luft bekommt, schwerer gefallen ist als sonst, auch jetzt gerade hatte ich den nächsten "Niesanfall"). 

Etwa nach 45 Minuten habe ich zum ersten Mal etwas "schlapp" gemacht. Es waren mehrere Übungen für die Arme dabei (auch mit den Hanteln). Dann ging es auf den Boden, also auf die Matte. Liegestütze auf den Knien. Ja, und dabei haben die Arme dann so richtig gezittert. 10 Wiederholungen. Ich hatte unten mehrmals das Gefühl, dass ich nicht mehr hoch kommen würde. Die Arme haben schlapp gemacht (aber ich habe es trotzdem geschafft!!!). In dem Moment wäre ich am liebsten unten liegen geblieben, alle Viere von mir..... Aber das ging natürlich nicht. Aber zum Glück kamen danach dann wirklich Übungen im Liegen, zumindest auf dem Rücken liegend (Crunches).

Dabei konnte ich mir dann ein Grinsen nicht verkneifen. Manchmal scheint er Gedanken lesen zu können. Zumindest kennt er mich schon sehr genau und scheint zu wissen, was ich in manchen Momenten denke. Ich brauche dann gar nichts mehr zu sagen.....

Nach den Liegestützen meinte er zu mir, dass ich die Arme für die nächste Übung nicht brauchen würde, da als nächstes Crunches kommen. Ach ja, und dafür brauche ich die Arme nicht....?? Äh ja, andere brauchen die Arme dafür vielleicht nicht, aber ich setze sie dabei immer sehr intensiv ein. Zum Teil schon zu intensiv, so dass dabei immer so einige Korrekturen kommen. Wenn es nach ihm geht, dann soll ich die Hände dabei nur ganz leicht hinter den Kopf nehmen, so dass die Finger den Kopf nur leicht berühren. Ja, aber "andererseits" soll ich dabei dann mit den Händen auch gleichzeitig den Nacken entlasten, weil mir die Spannung des Nackens (bei solchen Übungen) immer noch sehr schwer fällt (meine HWS, die Halswirbelsäule ist bei solchen Übungen immer noch sehr schwach). Deswegen verschränke ich die Hände immer hinter dem Kopf, nehme sie ganz an den Kopf dran. Ich habe auch das Gefühl, dass ich dadurch dann mehr "Kraft" habe und höher komme (bei den Crunches). Ja, aber dann kommen immer die Korrekturen. Ich habe das nicht so richtig unter Kontrolle und "ziehe" mich mit den Armen dann zum Teil richtig hoch (so dass die Ellenbogen nach vorne Richtung Beine gehen). Das merke ich meistens gar nicht und dann kommt natürlich sofort, dass ich die Arme dabei auf halten soll. Außerdem drücke ich dabei mit den Händen zum Teil auch zu heftig, so dass mein Kopf nach vorne geht, mit dem Kinn auf die Brust (den Kopf dabei eigentlich gerade halten, den Blick Richtung Decke). Auch das merke ich meistens nicht. Ich "peile" mit dem Kopf nur immer die Beine, also die Knie an, so hoch bzw. so nah wie möglich zu kommen. Ja, und da sagt er mir, dass ich die Arme für die Crunches nicht brauche......(Grins). Ja, wie gesagt, ich musste nichts weiter sagen. Er wusste in dem Moment ganz genau was ich denke und ging direkt auf die Armhaltung dabei ein...... (Ja, in dem Moment konnte er wirklich Gedanken lesen....).

Ansonsten war das Training so gut wie immer und wenn die blöde Erkältung nicht gewesen wäre, wenn ich dabei besser Luft bekommen hätte, dann hätte ich es wahrscheinlich auch besser durchgehalten. Aber so war die Stunde genau richtig. 

Immerhin konnte ich heute eine Übung wieder, die ich letztens (von ein paar Wochen) wegen der Rückenschmerzen vorübergehend nicht mehr durchführen konnte. Hinsetzen, Beine aufstellen und mit geradem Rücken zurück in die Diagonale, dort etwas wippen. Es war zwar mächtig schwer (weil ich dabei noch schlechter Luft bekam) aber immerhin konnte ich es wieder schmerzfrei durchführen. Zuletzt (bei dieser Übung) dann ganz langsam runter (mit geradem Rücken), bis zum Liegen. 3/4 der "Strecke" habe ich geschafft, aber auf dem letzten Stück konnte ich mich nicht mehr halten, dann ging es nur noch ab nach unten. Aber trotzdem wieder viel besser als letztens, als ich diese Übung wegen der Rückenschmerzen gar nicht mehr durchführen konnte. 

Die "Stimmung" zwischen uns war wie immer total gut, wir haben uns anfangs, am Ende und auch zwischendurch etwas unterhalten (über verschiedene Themen, natürlich auch über Silvester), aber das Training steht bei ihm auf jeden Fall immer im Vordergrund. 

Ich habe ihn (unter anderem) mal auf Montags angesprochen, wie viel ich dann "sündigen" darf. Also zum einen am besten "entweder - oder", also wenn ich sündige, dafür dann eine Mahlzeit ausfallen lassen, weil ich ansonsten zu viele Kalorien an einem Tag bekomme. Dann zählen zum Sündigen nicht nur die Schokolade, sondern auch  die Kohlenhydrate, wobei das schwer werden wird, weil mein Freund hier ja schließlich der Koch ist. Er macht sich um so was gar keine Gedanken. Als er heute Abend gegen 22.30 Uhr nach Hause kam, da schob er sich direkt eine große Thunfisch-Pizza in den Backofen (die hat er dann gegen 23 Uhr gegessen). Das ist hier völlig normal. 

Ja, und wenn ich mal wieder was Süßes essen möchte (wenn der Heißhunger darauf zu groß wird), dann soll ich nicht über 100 Gramm gehen, das sollte dann die Grenze sein. Hin und wieder wird dann sicherlich auch mal eine Vanille-Stange (aus der Bäckerei) möglich sein, die ich dann ganz bestimmt total genießen werde....... 

Am schwersten wird mir die Sache bzw. der Verzicht auf die Schokolade fallen (daran musste ich heute schon ständig denken, hätte so "futtern" können). Am liebsten mag ich Kinder-Schokolade, und zwar diese langen Kinder-Riegel (10 Riegel in der hohen Papp-Schachtel). Ich habe mal geguckt, da sind anscheinend 210 Gramm drin. Also für (über) 2 Wochen. Aber wenn ich die erst mal auf habe, die Schachtel dann wieder für eine Woche weg stellen und nicht mehr dran gehen..... Also sofern ich das überhaupt schaffe, wird es mir verdammt schwer fallen......

Für Samstag hat er erstmal wieder eine "Kontrolle" angekündigt, also Wiegen mit Fettanteil usw. Damit ich weiß, wo ich jetzt "stehe", mit welchen Daten ich dieses Mal starte. Einerseits hatte ich schon heute damit gerechnet, aber ich finde es gut, dass er es angekündigt hat. Ich habe einen interessanten Bericht gefunden, wie wichtig Sport für den Körper, für die ganze Gesundheit ist:

http://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/praevention-gezielte-bewegung-koennte-medikamente-ueberfluessig-machen-a-925566.html

Als Negativ-Beispiel, wie ich nicht aussehen möchte, habe ich eine Frau vor Augen. Es ist ein Auftritt von Norman Langen beim Fernsehgarten. Seitdem ich diese Frau im Hintergrund gesehen bzw. registriert habe, gucke ich bei diesem Video immer wieder automatisch zu ihr hin. Wenn man so dick ist, dann braucht man wirklich sehr viel Selbstbewusstsein, um sich trotzdem so in der Öffentlichkeit zu zeigen. Ja, und dieses Selbstbewusstsein fehlt mir leider voll und ganz. Dann besser abnehmen (damit ich mich körperlich und insbesondere auch seelisch wieder besser fühle)!!!

Etwa ab 1:30 (schon kurz davor) ist hinten links eine Frau im gelben T-Shirt (sie ist dann mehrmals zu sehen), die "ein paar" Kilo zu viel hat und "hüpft" bei dem Lied dann rum. Ja, das ist für mich ein Negativ-Beispiel, wie ich wirklich nicht aussehen möchte.....:

http://www.youtube.com/watch?v=k6jvQst6aYU 

So, nur noch morgen, dann ist mein Urlaub vorbei (am Wochenende habe ich ja eh immer frei). Die letzten beiden Wochen sind ja super schnell umgegangen. Schon alleine, wegen der ganzen Feiertage. Einerseits freue ich mich schon wieder auf die Arbeit (es macht mir halt wirklich Spaß), aber andererseits nach so einem Urlaub ist es auch immer wieder ein "seltsames" Gefühl, wenn man dann den ersten Tag wieder vor sich hat. Aber da wir dieses Jahr ja Betriebsferien hatten, wird es den Anderen sicherlich auch nicht besser gehen.

In diesem Zusammenhang muss ich gerade an meine Kollegin denken. Wir hatten am letzten Tag noch eine kleine "Meinungsverschiedenheit", also keinen Streit, so würde ich das nicht nennen, so heftig war es auch nicht. Im Grunde verstehen wir uns auch echt gut. Ich fühle mich zum Teil halt nur etwas "unterdrückt". Sie ist selbstbewusster und kann besser reden, dadurch ziehe ich halt schnell den "Kürzeren". Es ist in Ordnung, dass sie rund 2/3 unseres Büros hat, zumal sich auf ihrer Seite ja auch der Kopierer (mit Fax usw.) befindet. Aber ich finde es nicht gut, dass ich meine "kleine" Ecke noch nichtmals nach meinen "Vorstellungen" einrichten kann. Ich denke da gerade an meine Pinnwand, die immer noch nicht hängt. Letztens musste ich einen wichtigen Zettel aufhängen, den habe ich dann mit Tesa an meinen Schrank geklebt. Sie möchte meine Pinnwand (aus braunem Kork mit Holzrand) nicht sehen, sie gefällt ihr nicht. Wenn wir uns schon länger und besser kennen würden, dann würde ich ihr dazu meine Meinung sagen, nach dem Motto, guck wo anders hin oder soll ich eine "spanische Wand" (also eine Trennwand) zwischen uns aufstellen.... Ich habe aber Angst, dass sie mich falsch versteht und es "zu" ernst nimmt, dass wir beide dann in einen richtigen Streit "schlittern". Das will ich natürlich auch nicht.  Deswegen bin ich, als das Thema dann wieder aufgekommen ist, mit ein paar lockeren Worten drüber weg gegangen (und habe mir ansonsten nur meinen Teil dazu gedacht). Meine Pinnwand steht seit dem Umzug übrigens unter meinem Schreibtisch, lehnt vor einem Tischbein. Aber irgendwo sehe ich es auch nicht ein, dass nur sie "bestimmen" darf, wie wir unser Büro gestalten, wir sitzen schließlich zusammen dort. 

Wie heißt es doch so schön, wenn zwei sich streiten, freut sich der dritte. Das stimmt bei uns so natürlich nicht, unsere Kollegen "freuen" sich natürlich nicht, wenn wir "Streit" haben, wenn sich bei uns "dicke Luft" zusammen braut. Aber sie bekamen unsere Diskussion mit (wie gesagt, ich war dabei relativ locker, wenn ich dazu meine richtige Meinung gesagt hätte, dann hätte es sich anders angehört) und haben sofort "vermittelnd" eingegriffen. Meine Kollegin hat zwar eine Pinnwand, aber die gefällt MIR nicht, die möchte ICH nicht haben (in "grellen" Farben, das ist halt "Geschmacksache"....). Es hieß dann direkt, dass ich im neuen Jahr eine neue Pinnwand bekomme (z. B. mit Magneten). Ich lasse mich mal überraschen..... 

Natürlich ist das nur eine "Lapalie", aber mir geht es dabei ums Prinzip. Es ist unser gemeinsames Büro und ich sehe nicht ein, immer mit allem zurückstecken zu müssen. Entweder entscheiden wir alles zusammen, was nicht klappen wird, dafür sind unsere Geschmäcker einfach zu verschieden, oder jeder gestaltet seine Ecke so, wie es ihm gefällt. Sie stellt zum Teil ja auch "Deko-Sachen" auf, was Geschmacksache ist, was ich aber voll und ganz akzeptiere (auch ich habe ein paar Sachen auf dem Schreibtisch stehen). Deswegen sehe ich es nicht ein, zurückstecken zu müssen, wenn ihr meine Sachen nicht gefallen, in ihre Seite werde ich ihr auf jeden Fall nicht reinreden. Ja, wie gesagt, auf der Arbeit gehe ich sehr locker (also mit lockeren Worten) an diese Sache dran, weil ich halt keinen Streit vom Zaun brechen will. Aber trotzdem will ich mich von ihr auch nicht immer wieder "unterbuttern" lassen, mir alles von ihr "vorschreiben" lassen. 

 

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