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Dienstag, 31.12.2013 (Silvester)


So, das hätten wir auch geschafft. 2013 liegt hinter uns, jetzt beginnt 2014. Mal sehen, was es so bringen wird. 

Ich wünsche erstmal allen ein schönes und gesundes neues Jahr!!!

Mein Silvesterabend ist nicht ganz so toll verlaufen. Tagsüber habe ich mich etwas um den Haushalt gekümmert und habe dabei das Trinken mal wieder völlig vergessen (mal wieder typisch für mich). Habe mich über längere Zeit an einer großen Tasse Kaffee festgehalten. Das Frühstück habe ich heute lieber ausfallen lassen, da wir für Nachmittags ja den Tisch im Restaurant reserviert hatten. Aber dadurch habe ich auch die Medikamente bezüglich meiner Erkältung nicht genommen, die man beim Essen (auf jeden Fall nicht nüchtern) nehmen soll (die ACC Brausetabletten und die Tropfen für die Nebenhöhlen). Auch wenn es mir besser geht, es ist immer noch nicht ganz weg und mit solchen Medikamenten soll man ja nicht mitten drin aufhören, sondern eine Packung zu Ende nehmen. 

Mein Freund wollte, dass auch ich das Essen im Restaurant in lockerer Stimmung genießen kann. Deswegen sind wir dann gelaufen. Das tat aber auch irgendwie gut, war richtig schön. Wir sind nicht schnell gelaufen, sondern ruhig und gemütlich, haben für jede Strecke etwa 25 Minuten gebraucht. Das war aber auch ganz interessant. Diese Straße sind wir bisher immer mit dem Auto langgefahren, heute zum ersten Mal zu Fuß. Dabei sieht man dann Sachen (in Vorgärten, an Häusern usw.), die einem sonst noch nie aufgefallen sind. In solchen Sachen bin ich dann ja eh immer sehr aufmerksam und habe alles gesagt, was mir so ins Auge gefallen ist. Dadurch sind unterwegs dann mehrere sehr interessante Gespräche entstanden. 

Das Essen war dann super lecker. Das Restaurant war heute total ausgebucht. Beim Essen habe ich dann ein Glas Apfelschorle (0,2 l) getrunken. Erst wollte ich noch Nachtisch nehmen (ein Vanille-Eis mit Schoko-Soße), aber wegen meiner Allergien hatte ich Angst. Wenn wir mit dem Auto dort gewesen wären (und in 5 Minuten zu Hause), dann hätte ich es gemacht, aber nicht, wenn ich dann erst noch rund eine halbe Stunde nach Hause laufen muss. Das Risiko war mir viel zu groß. Außerdem habe ich mir für "morgen", also für den Neujahrstag, sozusagen als "Abschluss", bevor ich mit der Diät beginne, eines meiner Lieblingsessen gewünscht. Apfelpfannekuchen. Das habe ich schon als Kind geliebt und habe es mir jedes Jahr von meiner Mutter zum Geburtstag gewünscht (oder aber "gedeckten Apfelkuchen", der bei meiner Mutter fast genauso geschmeckt hat). Drüber hat meine Mutter immer Puderzucker gemacht, mein Freund macht immer Zimt-Vanille-Zucker drüber. Und die Apfelstücke, die über bleiben, die esse ich dann halt "so" (sie werden ganz bestimmt nicht weggeschmissen). Also, da ich "morgen" (bzw. heute) eh noch "zuckerhaltiges" bekomme, konnte ich auf das Eis als Nachtisch sehr gut verzichten. Mein Freund hat beim Essen ein großes Bier und mehrere "Ouzo" getrunken. Er hatte einen Grillteller (mit Gyros, Schwein, Rind, Pommes und Salat) und ich Lammfilet mit Pommes, Broccoli mit Soße Bernaise und ebenfalls Salat.

Beim Essen haben wir uns unter anderem über unsere Wohnungssuche unterhalten, dass ich ab sofort die Augen und Ohren so richtig aufhalten solle. Er verlässt sich dabei mal wieder voll und ganz auf mich (so wie immer, wenn es um organisatorisches geht). Sobald ich was interessantes sehe oder höre, sofort einen Besichtigungstermin ausmachen. Selbst wenn die erste Wohnung dann nicht in Frage kommt, dann sammeln wir halt Erfahrungen.  

Zu Hause wollte er sich dann "etwas" hinlegen und blieb dann etwa 2,5 Stunden liegen. Auf dem Weg nach Hause bin ich sehr kalt geworden. Es war ein sehr frischer Wind. Deswegen habe ich mir zu Hause nochmals eine große Tasse Kaffee gemacht, an der ich mich wiederum lange "festgehalten" habe (in etwa bis Mitternacht).

Solange mein Freund geschlafen hat, habe ich mir die Musiksendung im ZDF angeguckt, unter anderem die Übertragung aus Berlin. Mein Freund hatte dann aber keine Lust auf Musik. Im dritten Programm (WDR) fing dann gerade (als er aufgestanden ist) die Serie "Ein Herz und eine Seele" an, der Silvesterpunsch. Das ist eine seiner ganz großen Lieblingsserien, dafür lässt er alles "stehen und liegen". Da ich es schon so oft geguckt habe (durch ihn kenne auch ich alle Folgen davon), hatte ich heute dazu keine Lust. Ich nahm mir dann schon mal den neuen Kalender vor und habe alle Daten eingetragen. Also alle Geburtstage, die wichtigen "Jahresdaten" und auch die Veranstaltungen für dieses Jahr, für die wir bereits Karten haben (z. B. die Magier die "Ehrlich-Brothers" und auch Herbert Knebel im September). Dann ging ich etwas an den Computer, bin ein bisschen durchs Internet gesurft. Nach "Ein Herz und eine Seele" kam ein Film mit Herbert Knebel, den ich schon kannte (der lief schon mehrmals im Fernsehen), den er sich ebenfalls angeguckt hat. Danach kam dann die kölner Variante von "Dinner for one" mit Ralf Schmitz und Annette Frier, das haben wir uns dann gemeinsam angeguckt. Das fand ich total klasse, Ralf Schmitz ist in seiner Art absolut einmalig. Ob ich will oder nicht, über ihn muss ich immer wieder lachen.

Als das zu Ende war ganz schnell anziehen, es war fast Mitternacht. In dem Moment merkte ich dann zum ersten Mal meinen Kopf. Ich bekam plötzlich heftige Kopfschmerzen (Wassermangel....?!?). Das hatte mir auch noch gefehlt...... Mein Freund wollte zum Anstoßen Sekt oder Rotwein nehmen (wir haben beides hier), aber wegen der Kopfschmerzen wollte ich lieber mit Wasser anstoßen (ich wusste ja nicht, wie sich das entwickelt, ob sie stärker werden und Medizin und Alkohol, davon halte ich nichts). Um Mitternacht bekam ich dann spontan einen kleinen "Moralischen", mir liefen plötzlich ein paar Tränen (ich musste an das letzte Jahr, an unsere Katze denken), hatte mich aber schnell wieder unter Kontrolle. Mein Freund nahm mich in den Arm und wir blieben so etwas im Wohnzimmer stehen (bis ich wieder ganz ruhig war). 

Draußen war es dann super schön. Wir haben noch unseren Nachbarn getroffen, ein paar nette Worte gewechselt. Auch wenn wir an einer Hauptstraße wohnen, hier war gar nichts los. Etwa 20 Minuten lang haben wir kein Auto gesehen. Nur der kleine "Knaller" (der für 2,99 Euro) war langweilig, die anderen waren total super, gingen sehr hoch mit vielen schönen bunten Lichteffekten. Das war total klasse. Auch mehrere Nachbarn (aus den anderen Häusern hier in der Gegend) waren draußen und haben fleißig geknallt, mit Raketen usw. Jeder hat dabei auch die Anderen beobachtet, was die Anderen so gezündet haben. Zwischendurch blieben wir immer mal wieder stehen und haben über die große Wiese hinweg den anderen Stadtteil beobachtet. Dort waren einige sehr schöne Sachen dabei, zum Teil mit "Mustern" (Sterne und wie "Regen") in vielen bunten Farben. 

Nach etwa einer halben Stunde wurde es mir dann total kalt. Es war ein kühler Wind, der durch und durch ging. Mein Freund wollte erst noch draußen bleiben, den Anderen noch zugucken, aber er kam dann auch mit rein.

Drinnen ging es mir dann schlagartig schlechter. Ich bekam ganz heftige Kopfschmerzen. Die Stirne war am pochen und ein Druck im ganzen Kopf. Das ging schon Richtung Migräne. Mir kamen ein paar Tränen, einfach so, von den Kopfschmerzen. Mein Freund war dran, dass ich dringend was trinken solle.

Ja, und dann habe ich einen großen Fehler gemacht. Da ich ja nicht gefrühstückt habe, also keine ACC Brausetablette getrunken habe, habe ich sie dann um 1 Uhr getrunken. Das Essen im Restaurant war um 17 Uhr, also schon "ein paar" Stunden her. ACC soll man ja nie nüchtern trinken (ich hatte zwar gegen 22 Uhr einen Quark gegessen, aber ich nehme an, dass der um 1 Uhr auch wieder aus dem Magen raus war). Dann wurde es mir schlecht. Und wie...... Totale Übelkeit und leichte Magenschmerzen (mein Freund kam schon mit einem Eimer an, falls ich es nicht mehr bis ins Bad schaffen sollte). Ich saß dann von 1 Uhr bis gegen 3 Uhr im Sessel und habe mich total mies gefühlt. Die ganze Zeit Kopfschmerzen (die dann nach und nach etwas nachließen) und totale Übelkeit. Ein richtiger Druck auf dem Magen. Gegen 3 Uhr ging es dann wieder etwas besser, die Übelkeit ließ wieder nach, dafür fing der Magen mächtig an zu knurren. Ich ging dann in die Küche und habe das Frühstück "nachgeholt", habe zwei Scheiben Toast mit Wurst gegessen, dazu ein großes Glas Wasser getrunken. Die Kopfschmerzen wurden dann auch immer besser. Gegen 3.30 Uhr ging es mir dann endlich wieder so richtig gut.

Nach dieser Nacht kann ich jetzt nur hoffen, dass das Jahr im ganzen besser werden wird, als es angefangen hat...!!!!!

Ja, ein neues Jahr.... So wie die meisten Menschen habe auch ich ein paar gute Vorsätze. Ich weiß zwar noch nicht, ob ich alles schaffen werde, ob ich alles (zumindest nach und nach) durchziehen werde, aber ich werde es zumindest versuchen. 

Zum einen will ich versuchen, "innerlich" mal etwas ruhiger zu werden. Es gibt immer mal wieder Situationen, die mich seelisch total aus dem Gleichgewicht werfen, woraufhin ich dann total nervös werde. Und wenn andere zur Zigarette greifen (um ruhiger zu werden), dann greife ich halt schnell zur Schokolade. Deswegen will ich versuchen ruhiger zu werden und in solchen Situationen mal etwas "sachlicher" zu denken, mich nicht sofort aus der Bahn werfen zu lassen. Ich weiß zwar, dass das für mich schwer werden wird, aber ich will es zumindest versuchen. Und auch, wenn es nicht sofort bzw. von Anfang an klappt, dann vielleicht aber im Laufe der Zeit (im Laufe dieses Jahres).

Dann will ich versuchen, auf der Arbeit weiterhin "offener" zu sein, mich nicht ständig immer wieder in mein "Schneckenhaus" zurückziehen. Die letzten beiden Monate (im neuen Büro) sind diesbezüglich schon ganz gut gelaufen. Zumindest die meiste Zeit über. Es gab mehrere Situationen, an denen ich mich (so wie üblich) total zurückgezogen habe. Auch wenn ich "mehr" dazu gehören möchte, trotzdem fällt es mir nach wie vor total schwer, an gemeinsamen Sachen (z. B. Geburtstagen usw.) teilzunehmen. Vielleicht schaffe ich es ja mit der Zeit, immer mal wieder öfters an solchen Sachen teilzunehmen. Wie die Psychologen schon immer sagen, am Anfang fällt alles schwer, aber umso öfter man solche Sachen durchzieht, umso leichter fällt es einem dann mit der Zeit. Ja, aber auf diese "Zeit" (dass es mir leicht fällt) warte ich halt noch... Ich will es auf jeden Fall immer mal wieder "versuchen" (mich nicht aus allem rauszuhalten), vielleicht behalten die Psychologen (z. B. die Psychologin in der Reha) dann ja recht, dass es mir mit der Zeit dann immer weniger ausmacht (diesbezüglich muss ich gerade an das Gespräch denken, das ich am letzten Tag kurz vor Feierabend noch mit meiner Kollegin geführt habe, das mich seelisch sehr aufgewühlt hat und wovon ich letzte Tage sogar geträumt habe, dass ich dort arbeitsmäßig, aufgabenmäßig "integriert" bin und auch "anerkannt" werde.......). 

Dann natürlich mein Ziel, dass ich abnehmen will. Am Mittwoch nochmals die Apfelpannekuchen, aber dann ist wirklich Schluss. Dann muss ich lernen "Nein" zu sagen (wenn mir z. B. auf der Arbeit was angeboten wird). Und wenn der Heißhunger zu groß wird, dann gönne ich mir Montags eine "Kleinigkeit". Wobei ich schon überlegt habe, das dann auch mit meinem Trainer abzusprechen, denn bei Heißhunger ist eine "Kleinigkeit" sehr relativ....... Wenn mein Freund mich letzte Tage nicht ausgebremst hätte, dann hätte ich den ganzen Kuchen wahrscheinlich auf einmal gegessen (ich habe ja auch schon oft genug 2 bis 3 Tafeln Schokolade an einem Abend gegessen, wenn ich einmal anfange, dann finde ich kein Ende mehr.....). In einem solchen Fall könnte ich mir die "Diät" bzw. den Sport den Rest der Woche sparen..... (das wären dann genug Kalorien für mehrere Wochen). Ja, ich glaube, das sollte ich wirklich mal mit ihm absprechen, wie weit ich dann gehen darf, welche "Mengen" (z. B. 1 Stück Kuchen bzw. 1 Vanille-Stange usw.) ich mir Montags dann gönnen darf......

Ja, und dann die Sache mit dem Sport.... An das Training braucht mich ganz bestimmt keiner zu erinnern. Darauf freue ich mich immer, das macht Spaß und die Erfolge sprechen schließlich für sich. Das werde ich mit absoluter Sicherheit (ohne wenn und aber.....) auf Dauer durchführen. Daran gibt es für mich gar nichts zu "rütteln" und Dank unserer Flexibilität bekommen wir auch immer wieder die Termine dafür geregelt. Das ist ja eh längst zu meinem größten Hobby geworden (neben dem Lesen, was ich auch noch gerne mache). Ja, und einmal die Woche 25 Minuten KG, auch das werde ich weiterhin durchziehen. Ich hoffe nur, dass wir dabei in diesem Jahr des Öfteren ein bisschen mehr "Bewegung" haben, denn ich habe das Gefühl, dass mir die "manuelle Therapie" (das "passive" Dehnen, wenn ich dabei ruhig auf der Liege liege) so gar nichts bringt. Bewegung, der Muskelaufbau, bringt mir bei Weitem mehr. 

Ja, und dann die Sache mit dem Schwimmverein, also der Wassergymnastik. Das ist so eine "ähnliche" Sache wie auf der Arbeit. Ich bin seit einem Jahr dabei (Anfang November 2012 habe ich dort angefangen) und trotzdem halte ich mich dort an manchen Tagen so im Hintergrund (im wahrsten Sinne des Wortes hinten an der Wand), als wenn ich dort neu wäre und noch keinen kennen würde. Ich verstehe mich mit allen gut (mit manchen auch sehr gut) und trotzdem habe ich bei "Gruppensachen" (wir machen ja immer mal wieder kleine Spiele mit der Gruppe) zum Teil richtige Hemmungen und halte mich erstmal im Hintergrund. Mich haben dann schon mehrere gefragt, gerade von den älteren Frauen (die alle total lieb und offen sind), was los ist, warum ich nicht dazu kommen würde, ob ich sie nicht mehr "kennen" würde.

Ja, ich bin ziemlich regelmäßig dabei (bis auf wenige Ausnahmen, hin und wieder kommen mir auch andere Termine dazwischen) und andere Frauen kommen nur sporadisch, nur "hin und wieder" (alle paar Wochen), und trotzdem gehört jeder irgendwie dazu, egal wie oft man daran teilnimmt. Gerade wenn es sehr voll ist (über 20 Personen), was hin und wieder auch vorkommt, dann fühle ich mich als "Hindernis" und denke mir, wäre ich mal lieber zu Hause geblieben, dann hätten die Anderen jetzt mehr Platz für die Übungen. Aber darin sind die Gruppenleiterinnen, die Übungsleiterinnen immer sehr flexibel, sie kennen sehr viele Übungen und passen es immer automatisch der "Gruppenstärke" (wie viele anwesend sind) an. Ja, und man weiß vorher ja auch nie, wie viele Personen da sein werden, zum Teil sind wir (in der ersten Gruppe) auch nur mit 8 bis 10 Personen. Das ist halt von Woche zu Woche total unterschiedlich. 

Ja, und dann die Sache mit dem Fahrradfahren (was für die Kondition und fürs Kalorien verbrennen auch wichtig wäre). Wobei mir dafür eh nicht mehr so viel Zeit bleibt. Montags nach der KG (wenn das für die Beine nicht zu anstrengend war), ansonsten Freitags (was ich meistens als sportlichen "Ruhetag" nehme) und Samstags. Dienstags und Donnerstags, wenn ich rund 1,5 Stunden im Wasser war (ich mache ja immer beide Gruppen, das plane ich weiterhin auf Dauer ein), dann habe ich immer "Gummibeine", dann fahre ich ganz bestimmt nicht mehr. Und Mittwochs und Sonntags nach dem Training fahre ich mit Sicherheit auch nicht mehr (danach bin ich meistens etwas "Schach-matt"). Deswegen müsste ich dazu eigentlich jede Gelegenheit "nutzen"...... 

 

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