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Freitag, 27.12.2013 (Training)


Der heutige Tag verlief etwas anders als geplant. Nachmittags war ich beim Training und danach einfach nur "Schach matt"..... Da es mir erkältungsmäßig immer besser geht (immer noch etwas Husten und Schnupfen, aber es wird von Tag zu Tag weniger), haben wir das Training wieder viel intensiver durchgezogen. Obwohl einige Übungen "anspruchsvoll" gewesen sind, fand ich die erste halbe Stunde sehr leicht, sie ging auch super schnell um (wie gefühlte 5 - 10 Minuten.....). Dafür war die zweite halbe Stunde dann umso intensiver. Es ist bei mir sehr selten, aber in den letzten Minuten habe ich fast schon "schlapp" gemacht, war dann froh, als die Stunde vorbei gewesen ist (das ist bei mir wirklich sehr selten!!). 

Eigentlich wollten wir noch Einkaufen fahren und ich wollte noch was im Haushalt machen (Wäsche und Aufräumen), aber beides haben wir dann auf morgen verschoben. Als ich nach Hause kam, war ich völlig K O. Ich wollte mich etwas hinsetzen (auf den Sessel) und kam dann gar nicht mehr in die Gänge. Ein leichter Muskelkater (aber nur minimal) in den Oberarmen (dort merke ich ein leichtes Ziehen) und ein "relativ" heftiger Muskelkater in den Beinen, in den Oberschenkeln. Ich wollte dann gar nicht mehr laufen. Die Beine fühlen sich so extrem schwer an. Zeitweise saß ich dann vor dem Computer, einen großen Teil auch vor dem Fernseher (gemütlich auf dem Sessel).

Wir haben heute den Film "Tödliche Highlands" geguckt, den wir letztens auf DVD bei Amazon bestellt haben. Ein Psycho-Krimi ganz nach meinem Geschmack. Ich fand ihn total super klasse, Spannung pur. Ich habe so richtig mitgefiebert, war so richtig drin in der Story. Habe mit den Hauptdarstellern, die in dieser Story zum Teil ermordet worden sind, so richtig mitgelitten und mein Brass auf den fiesen Hauptdarsteller, auf den Mörder, wurde von Minute zu Minute größer. Diesen Film fand ich wirklich total super gut. 

Einer der Hauptdarsteller, der mir am sympathischsten war, wurde immerhin erst kurz vor Schluss ermordet (ich habe bis zuletzt gedacht, dass er zumindest überleben würde.....). Er waren 5 Personen, 2 Pärchen und dieser Mann, die gemeinsam diese Sache in die Hand genommen haben. Dieser Mann war zwischen den beiden Pärchen anfangs etwas der "Außenseiter". Von der Art her hat er mich mehrmals sehr an mich selber erinnert, deswegen war er mir sehr sympathisch (in dieser Rolle) und ich habe bei ihm am meisten "mitgefiebert". 

Ich sage mal so, auch wenn mein Freund ein ganz ruhiger ist (heute war er wieder viel besser drauf, fast schon das Gegenteil von gestern), wir beide passen einfach hobby- und charakterlich total super zusammen (deswegen liebe ich ihn ja auch so). Ich mag zwar Menschen, die sehr selbstbewusst sind (sie sind sozusagen meine "Vorbilder"), aber ich weiß nicht, wie und ob ich mit solchen Menschen im Alltag auch klarkommen würde. Der Mann von Angela Merkel hält sich im Übrigen auch immer schön im Hintergrund, war noch nichtmals bei ihrer Vereidigung dabei.

Manchmal, je nach Situation, wünsche ich mir zwar auch einen Mann an meiner Seite, der "stärker" ist (charakterlich), der mich in manchen Dingen etwas unterstützt, aber wer weiß, wie ich dann überhaupt wäre. Vielleicht wäre ich dann sogar noch stiller (wenn ein Mann an meiner Seite mehr für mich übernehmen würde). Mein Freund hält sich halt immer schön im Hintergrund und lässt mich alles regeln. Dadurch bin ich aber auch immer wieder "gefordert", muss mich um alles kümmern. Egal ob es um Urlaub geht oder auch den bevorstehenden Umzug, genauso wie beim damaligen Umzug.

Aber immerhin wird dadurch mein Selbstbewusstsein auch immer mal wieder etwas gestärkt. Wenn er "stärker" wäre und mehr für mich übernehmen würde, wer weiß, wie ich dann wäre, ob ich mich dann nicht doch wieder viel mehr zurückziehen würde. Deswegen bin ich froh, dass ich meinen Freund habe, dass wir so gut zusammen passen und uns so gut ergänzen. Und etwas "Stress" würde ich im Laufe der Zeit ganz bestimmt mit jedem Partner bekommen. So ist das halt, wenn zwei Trotzköpfe bzw. Dickköpfe aufeinander treffen..... Aber solange man über alles reden kann und sich immer wieder verträgt, läuft die Beziehung halt immer weiter, worauf ich auch stolz bin..... (Anfang des Jahres sind wir dann 26 Jahre zusammen.)

Ja, wie gesagt, das heutige Training war zwar total gut, hatte es aber auch mächtig in sich. Die erste halbe Stunde fand ich super leicht. Ein paar kleine Herausforderungen, also Kombi-Übungen (bei denen ich mal wieder mit dem geraden Rücken bzw. mit dem Bauch zu kämpfen hatte), aber ansonsten war alles im "grünen Bereich". Ich habe alles sehr gut hinbekommen. 

Ja, aber in der zweiten Hälfte ging es dann so richtig los..... Zuerst an die Seilwinde. Man sollte bei einer schweren Übung niemals denken, dass es schwer ist.... Das ist "fatal", denn es gibt immer noch Steigerungen, also Übungen, die dann noch schwerer sind..... So kam es mir zumindest heute, in dieser zweiten Hälfte vor. An der Seilwinde erst seitlich davor stellen. Mit einem Arm (im Wechsel) den Griff nehmen und ihn quer vor dem Körper zur anderen Seite ziehen (mit dem Ellenbogen so weit wie möglich zur Seite). Damit musste ich schon mächtig kämpfen. Ich fand es zu schwer (vom Gewicht her) und er half mir dann direkt ein bisschen, damit ich damit überhaupt klar komme (ich bekam es zuerst gar nicht von der Stelle bewegt). Er war der Meinung, dass ich das schaffen konnte (das kommt wohl auch auf die jeweilige Tagesform an, welche Gewichte man schafft). Ich war dann so auf den Arm konzentriert, dass ich alles andere (also die Bauchspannung) dabei mal wieder völlig vergessen habe. Es folgten dann so einige Korrekturen.

Beim nächsten Mal auch wieder seitlich davor stehen, dieses Mal beide Arme gestreckt nach vorne, den Griff in beide Hände nehmen. Dann mit den Armen (den Oberkörper dabei zur Seite drehen) den Griff rüber zur anderen Seite ziehen. Auch damit hatte ich ganz große Probleme, bekam den Griff kaum von der Stelle (auch dabei hat er mir dann wieder etwas geholfen). Ja, ich dachte, diese beiden Übungen wären schon schwer gewesen (danach habe ich beide Oberarme und Schultern so richtig gemerkt).

Aber dann wurde es noch schwerer.... Auf den Kasten setzen (vorne, auf den Rand), mit dem Oberkörper zurück in die Diagonale, mit den Händen nur leicht am vorderen Rand des Kastens abstützen (zum Stabilisieren). Dann erst beide Beine hoch (und oben halten), hoch anziehen (Richtung Oberkörper) und weit weg strecken (zwischendurch nicht absetzen). Dabei habe ich gedacht, ich würde "zusammen brechen". Das ging unwahrscheinlich in Bauch und Beine (ich habe schon vermutet, ob der Muskelkater in den Beinen von dieser Übung sein könnte). 

Danach das Gleiche noch mit jeweils einem Bein (ein Bein blieb auf dem Boden, mit dem anderen Bein die gleiche Bewegung, anziehen und wieder strecken). Ich konnte die Spannung im Bauch dann allerdings nicht mehr halten und habe dann etwas "improvisiert". Ich weiß nicht, ob mein Trainer das nicht gesehen hat (er kann seine Augen ja auch nicht überall haben) oder ob es in Ordnung war, dass ich es mir dann etwas leichter gemacht habe. Auf jeden Fall nahm ich die Hände dann seitlich an den Kasten, also in Schulterhöhe unterhalb des Rückens. So konnte ich dann diagonal sitzen bleiben, aber trotzdem den Bauch relativ locker lassen, mich voll und ganz auf das jeweilige Bein konzentrieren. Äh ja, O K, wenn diese Übung eigentlich auch für den Bauch sein sollte, dann ist dieser "Schuss" etwas nach hinten losgegangen. In den Beinen habe ich dabei auf jeden Fall umso mehr gemerkt (einschließlich des jetzigen Muskelkaters). Allerdings ging dieses Abstützen auch in die Arme....

Ja, und dann ging es auf den Boden. Und was kam dann noch? Richtige Liegestütze, also hochdrücken und oben so lange wie möglich halten..... Ich habe zwar mein Bestes gegeben, aber ich konnte langsam nicht mehr. Die Kraft in meinen Armen ließ immer mehr nach und die Beine hatte ich auch nicht mehr unter Kontrolle. Ich habe versucht, so lange wie möglich oben zu bleiben, aber meine Beine, die Knie knickten dann einfach so weg. Keine Chance, das hatte ich dann nicht mehr unter Kontrolle. Er hat mich dabei zwar, so wie immer, gut motiviert, noch etwas länger oben zu bleiben, aber wenn die Beine "versagen", dann hat man keine Chance mehr, dann kann man nur noch aufgeben. 

Meine Leistungen bei den Crunches zum Schluss waren dann auch nicht gerade die Besten. Ich hatte das Gefühl, als wenn ich mit dem Oberkörper nicht hoch kommen würde. Das fiel mir heute mächtig schwer (wir haben noch mehrere Varianten davon durchgeführt). Zum Schluss hin fiel mir dann jede Übung total schwer. Als abschließende Übungen kommen immer ein paar Dehnübungen. Sogar dabei hatte ich dann erhebliche Probleme, konnte das Gleichgewicht nicht halten (auf einem Bein knien, das andere Bein gestreckt nach vorne). Ja, bei den letzten Übungen war ich dann froh, als die Zeit vorbei war (normal ist das Gegenteil bei mir immer der Fall, dass die Zeit immer viel zu schnell umgeht). 

Was mit der Wassergymnastik nächste Woche ist, das weiß ich jetzt wirklich nicht. Sein Training, also seine Gruppen gehen sogar ganz normal am Wochenende weiter. Mein Freund hatte ja schon die Woche vor Weihnachten Urlaub, dafür muss er ab 02.01. wieder arbeiten gehen (wir müssen ja erst wieder ab 06.01. ins Büro). Nächste Woche Donnerstag bin ich hier also alleine. Wenn ich wüsste, dass Wassergymnastik ist, dann würde ich ganz bestimmt daran teilnehmen (besser als hier alleine rumzuhängen und Spaß macht es ja eh immer). Aber die Frauen (aus meiner Gruppe) haben sich in der Umkleide darüber unterhalten, dass es immer erst nach den "Heiligen Drei Königen", also nach dem 06.01. weiter geht (also erst ab dem Dienstag). 

Wenn ich wüsste, dass ich auf jeden Fall ins kleine Becken kann (auch wenn noch keine Wassergymnastik ist), dann würde ich dort ein bisschen "Paddeln" (vielleicht auch etwas mit der Nudel und dem Schwimmbrett üben), aber das Risiko ist mir zu groß. An Karneval war nur ich dort für die zweite Gruppe. Einer ist keiner....... Für eine Person blieb die Gruppenleiterin nicht dort. Ich hatte mich so wie immer auf zwei Gruppen eingestellt, habe mich darauf gefreut, noch etwas Schwimmen zu können (es noch etwas üben zu können). Ja, aber dann kam ja eine Aufsicht, dass ich dort sofort rausgehen müsse, alleine durfte ich mich nicht im Wasser aufhalten (meine Enttäuschung war in diesem Moment "mega groß", anders kann ich es nicht sagen und diese Enttäuschung möchte ich mir nächste Woche lieber ersparen). 

Sicherheit gut und schön, aber ich finde es trotzdem übertrieben. Im großen Becken, das ist was anderes (viel mehr Betrieb und das tiefe Wasser). Aber in dem kleinen Becken.... In dem früheren KG-Institut war das Wasser sogar deutlich höher (ging mir bis zum Hals, im Schwimmbad nur bis in Brusthöhe) und trotzdem war dort keinerlei Aufsicht oder ähnliches (keine Überwachung usw.). Dort war ich meistens ganz alleine und es ist in den 2,5 Jahren nie etwas passiert. Egal, was mir im Schwimmbad erzählt wird (mit meinem Trainer habe ich vor einiger Zeit auch schon darüber "diskutiert"), ich finde es trotzdem total übertrieben, dass man dort nicht mal alleine ein paar Bahnen schwimmen darf. Ich bin "alt genug" (kein Kind mehr, dass Kinder dort beaufsichtigt werden müssen, das ist ganz klar) und groß genug, kann überall stehen und kann in diesem kleinen Becken für mich selber die Verantwortung übernehmen. Aber da ich es dort halt nicht darf, dann bleibe ich halt zu Hause....(Bevor ich dort wieder "raus gejagt" werde). 

 

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