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Dienstag, 24.12.2013 (Heiligabend)


Heute war es ganz schön. Mittags waren wir zunächst bei der Post, haben das Päckchen, den DVD-Film abgeholt. Bei der Gelegenheit habe ich direkt für meine Mutter eine weitere kleineTopfpflanze als Weihnachtsgeschenk geholt.

Danach war ich in der Apotheke. Meine Erkältung nervt unwahrscheinlich. Bei mir scheint alles fest zu sitzen. Ich habe mir ACC akut Hustenlöser (600 mg) geholt (10 Brausetabletten, morgens soll man davon eine trinken) und Sinupret Tropfen, davon soll man 3 x täglich 50 Tropfen nehmen. Wegen der täglichen Kopfschmerzen gehe ich davon aus, dass ich mal wieder "etwas" Probleme mit den Nebenhöhlen habe und diese Tropfen haben mir früher auch immer gut geholfen. Außerdem gibt es einen neuen "Pflegestift für die Nase". Speziell bei Erkältungen, wenn die Nase von außen "kaputt" ist. Im Prinzip wie ein "Labello-Stift", aber mit Wirkung wie eine Wund- und Heilsalbe. Das fand ich zum Auftragen so schön handlich. 

Nachmittags waren wir dann bei meiner Schwägerin. Erst war die Stimmung etwas gedrückt. Ihrer Schwiegermutter ging es nicht so gut. Sie bekam letzte Woche eine Schutzimpfung (Grippemäßig), die sie nicht vertragen hat. Als Nebenwirkung hat sie einen erheblichen Hausausschlag, der ihr sehr zu schaffen macht. Aber die Stimmung im ganzen war dennoch so was von gut, dass auch sie später immer lockerer wurde und man von ihren Problemen schließlich nichts mehr gemerkt hat. Auch sie hat später mitgelacht ohne Ende. Wir waren von 16 bis gegen 21.15 Uhr dort. 

Es fing um 16 Uhr mit dem Essen an. Es gab Wildschweinbraten mit Rotweinsoße. Das war super, super lecker. Dazu wahlweise Rosenkohl und Rotkohl (ich habe Rosenkohl genommen) und Klöße oder Kroketten (ich habe die Kroketten genommen). Als Nachtisch gab es Eis, einen "Zimtstern" mit Vanille und Schokolade, total lecker!! Schon beim Essen war die Stimmung sehr gut. Es sind so einige gute Sprüche gefallen. 

Danach haben wir bis gegen 20 Uhr gemütlich zusammen gesessen. Auch das war super schön mit vielen super schönen und sehr guten Situationen. Sie hat z. B. eine neue Spieluhr mit Weihnachtsliedern, die sie angemacht hat. Weihnachtslieder laufen bei uns sonst nie. Wir hatten zu viele Todesfälle in der Familie, dann würden alle nur viel zu sentimental werden, das würde die Stimmung zu sehr drücken. Bei dieser Spieluhr haben wir dann alle nur aus Scherz mitgesungen, dazu noch völlig falsch (alle total übertrieben). Ja, und jedes Mal, wenn wir dann dachten, es wäre zu Ende, dann kam das Lied nochmals und nochmals. O man, was haben wir gelacht. 

Zwischendurch war die Stimmung etwas gedrückt. Die Anderen wollten wissen, wie es mit unserer Katze gelaufen ist, wie sie letztendlich gestorben ist. Wir haben dann von den letzten beiden Wochen mit ihr erzählt, als sie immer schwächer geworden ist und auch von der letzten Nacht, als sie völlig abgebaut hat, bis sie morgens nicht mehr alleine stehen konnte. Dabei liefen mir dann die Tränen, was die Anderen aber voll und ganz verstanden haben. Sie meinten schon zu mir, dass es ganz normal sei. Ganz im Gegenteil, es wäre traurig, wenn ich nach den vielen gemeinsamen Jahren mit ihr jetzt schon ganz darüber hinweg wäre (diese Trauer sei ganz normal). Aber direkt danach sind wir wieder auf andere, auf schöne Themen gekommen.

Gegen 19 Uhr war die Bescherung. Ich habe ein Halstuch bekommen, einen Kerzenhalter (mit "Teddy-Motiv") und ein Buch, einen Reiseführer über die Ostsee (von Flensburg bis Stralsund). Zum einen natürlich mit den Orten, wo wir schon waren (Flensburg, Kappeln, Kiel, Lübeck, Wismar usw.), aber auch vielen weiteren schönen Anregungen. Dazu Pralinen (gefüllte Trüffel), die ich meinem Freund gegeben habe (dafür bin ich eh nicht so). Bei den Anderen war es so wie immer, und noch ein Geschenk (Kosmetik), und noch eines (Pullover), und noch eines (Schlafanzug) usw........ Für die ganze Bescherung haben wir etwa eine Stunde gebraucht (bis alles ausgepackt war, sich jeder alles in Ruhe angeguckt hat und sich bei allen für alles ausgiebig bedankt hat). 

Gegen 20 Uhr ging es dann zu "Kaffee und Kuchen". Es gab Gewürzkuchen (den ich zwar sehr gerne mag, aber leider nicht vertrage) und Käsekuchen mit Himbeeren. Ich mag zwar sehr gerne Käsekuchen und habe etwas davon gegessen, aber Himbeeren sind so gar nicht mein Ding. Deswegen habe ich nur etwas vom Käsekuchen gegessen, bin aber nicht an die Himbeeren gegangen.

Letzte Tage war ich in einer Apotheke, wo es immer etwas "umständlich" ist. Dort bekommt man nie spontan, was man haben möchte, sondern immer nur mit vielen Diskussionen und einer sehr ausführlichen Beratung. Beratung schön und gut, aber man kann auch alles übertreiben!! Wegen meiner Erkältung (ich brauchte dort so einige Tempos) kamen wir dann darauf zu sprechen. Wir sind ja alle "Comedy"-Fans und irgendwie hat es sich dann so ergeben, dass wir so eine Apotheken-Situation total übertrieben nacherzählt bzw. "dargestellt" haben. Jeder hatte diesbezüglich noch weitere Ideen. Das war super gut. Die Stimmung war sehr gut, wir kamen aus dem Lachen nicht mehr raus. Meine Tränen liefen dann wieder, aber dieses Mal vom Lachen. 

Zum Schluss hin sprach mein Schwager mich dann noch an. Durch eine Erkrankung, eine Entzündung konnte er in den letzten Monaten schlecht laufen. Er musste einiges an Kortison nehmen. Aus Frust hat er gleichzeitig so einiges an Schokolade gefuttert und hat dadurch in dieser Zeit rund 5 Kilo zugenommen. Jetzt geht es ihm wieder besser. Ab 02.01. will er eine Diät starten, keine Schokolade mehr, wieder etwas mehr Sport und diese 5 Kilo wieder runter bekommen (die man ihm auch ansieht). Er meinte dann zu mir, ob wir das gemeinsamen durchziehen sollen, uns dabei sozusagen gegenseitig motivieren sollen. Uns auch Woche für Woche den aktuellen Stand mailen sollen, wie die letzten Woche gelaufen ist, wie viel Gramm wir ab- oder auch wieder zugenommen hätten. Im ersten Moment habe ich etwas gezögert, weil ich Angst habe, dass ich es nicht schaffe. Aber er hat dann so positiv auf mich eingeredet, dass ich darauf schließlich eingegangen bin. In diesem Zusammenhang kamen wir dann auch auf mein Training zu sprechen, weil die Anderen es gut finden, dass ich das so durchziehe, dass ich mir sozusagen auf diese Art auch "seelische Unterstützung" geholt habe. 

Mein Schwager fand es auch gut, dass ich mich mittwochs "gegen" die KG und für das Training entschieden habe. Wegen seiner Erkrankung musste auch er jetzt eine Zeitlang KG machen und weiß daher, wie so etwas abläuft . Er kennt mich ja schließlich auch seit 1988 (als ich mit meinem Freund Anfang 1988 zusammen gekommen bin, da haben wir uns kennengelernt) und hat mich "zwischenzeitlich" gesehen, wie es mir mit den jahrelangen Schmerzen gegangen ist. Dagegen bin ich jetzt schon ein anderer Mensch geworden. Er war eher darüber erstaunt, dass ich überhaupt immer noch KG durchführe, dass ich nicht schon völlig aufs Training umgestiegen bin (das mir auch seiner Meinung nach viel mehr bringt). Aber letztendlich konnte er meine Entscheidung dann doch verstehen. Nicht zu vergessen, dass ich am Anfang jeden Quartals ein Rezept, also eine KG-Verordnung bekomme und dann 6 mal "kostenlos" KG machen kann, was beim Training ja nicht möglich ist. Kostenlose Bewegung sozusagen, auf Kosten der Krankenkasse. Ich stecke schon genug Geld in meine Behandlung, warum sollte ich darauf dann verzichten. Schließlich zahle ich auch genug Beiträge für die Krankenkasse.

Ich durfte mir nur einiges anhören, dass ich kurzzeitig darüber nachgedacht haben, wegen der einen Frau (die mit dem Unfall, die in unser Auto gefahren ist) mit der Wassergymnastik aufzuhören, wegen der aus dem Verein zu treten (ich werde dabei bleiben und ich werde auch in dem Verein bleiben!!). Ich habe einen mächtigen "brass" auf diese Frau, wie das alles gelaufen ist. Mein Freund war zwischenzeitlich beim Anwalt und es kommt noch so einige Aufregung auf uns zu (einschließlich der ganzen Rennerei mit der Werkstatt). Am liebsten würde ich diese Frau deswegen gar nicht mehr sehen, aber so einfach ist das im Leben nunmal nicht immer.

Die Wassergymnastik an sich macht mir immer Spaß, die Bewegung im Wasser tut mir immer total gut und die Gruppe (der Verein) an sich ist auch total gut. Die meisten (oder fast alle) sind total nett, freundlich und offen, total "familiär" kann man es schon nennen. Es gibt dort ja mehrere Frauen, mit denen ich mich total gut verstehe. Insbesondere auch die beiden Frauen aus meiner Gruppe, mit denen ich schon verabredet war, mit denen ich mich demnächst wieder treffen werde. Und nur, weil eine Frau "Mist" gemacht hat, nicht aufgepasst hat, das alles jetzt "hinzuschmeißen", das wäre natürlich auch etwas übertrieben. Natürlich ist das für mich ein blödes Gefühl, wenn ich sie jetzt dort immer mal wieder sehen werde (das konnten die Anderen durchaus verstehen), aber dennoch kein Grund, damit jetzt komplett aufzuhören. Einfach ignorieren und mich mehr auf die anderen Frauen konzentrieren, mit denen ich mich so gut verstehe.

Der restliche Abend war hier dann noch schön gemütlich, teils vor dem Fernseher, teils vor dem Computer. Am Mittwoch Nachmittag sind wir dann bei meiner Mutter. Mal sehen, wie es dort wird. Auf jeden Fall muss man dort wieder jedes Wort auf die "Goldwaage" legen, da sie ansonsten immer sehr schnell "eingeschnappt" ist......

 

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