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Donnerstag, 05.12.2013


Was für ein Tag..... Im Moment kann man eigentlich gar nichts mehr planen, im Grunde verläuft jeder Tag letztendlich anders als geplant.

Auf der Arbeit ist es im Moment sehr "unruhig". Egal welche Aufgaben man einplant, man kann froh sein, wenn man einen "Bruchteil" davon schafft. Darüber sind bei uns im Moment aber alle am Stöhnen. Ich glaube, die meisten sind auch ziemlich "ausgelaugt" und urlaubsreif. Alleine heute hatten wir 2 Besprechungen. Bezüglich des neuen Büros kommen halt immer noch so einige Änderungen auf uns zu, womit zu rechnen war, was sich aber nicht alles von heute auf morgen realisieren lässt. Alles braucht seine Zeit und es gibt halt auch Änderungen, die mit allen abgesprochen werden müssen. Auch für diese Besprechungen geht dann wieder Zeit drauf. Aber immerhin bin ich heute schon mal zu ein paar Diktaten gekommen. Morgen geht es damit dann weiter. 

Wir wurden bereits gefragt, was mit der Weihnachtsfeier ist, wer daran teilnehmen wird. Sie soll am Montag stattfinden. Ich habe direkt abgesagt. Wenn ich zugesagt hätte, dann wäre ich jetzt ganz bestimmt übers ganze Wochenende das reinste "Nervenbündel". Das habe ich mir lieber erspart. Außerdem habe ich wirklich noch reichlich zu tun. Ich habe mir noch ein paar Aufgaben fest vorgenommen, die ich in Kürze unbedingt schaffen will. Die Zeit der Weihnachtsfeier würde mir dann total fehlen. Dann stürze ich mich lieber auf die Arbeit, das ist für mich seelisch wesentlich besser (und die Teilnahme an der Weihnachtsfeier ist ja eh immer freiwillig).

Der Sturm war bei uns heute Abend relativ kräftig. Erst nur ein starker Wind, aber gegen 19 Uhr, also als ich eigentlich hätte im Schwimmbad sein müssen, da war hier ein kräftiges Gewitter. Zwischendurch auch ein lauter Knall und kräftiger Donner. Wie ich im Internet gelesen habe, muss in unserer Nähe ein Blitz eingeschlagen haben. 

Dann hörte ich draußen auf unserem Balkon plötzlich ein ganz lautes Scheppern. Ich rief sofort meinen Freund (er war in der Küche), dass er sofort mit einer Taschenlampe auf den Balkon kommen solle. Auf der linken Seite des Balkons, also in Richtung Nachbarhaus, haben wir beim Einzug aus dem Baumarkt eine große "Holzwand", so eine spanische Wand aufgestellt. Als Sichtschutz, damit wir uns im Sommer locker und unbeobachtet auf dem Balkon bewegen können. Damit die Holzwand stehen bleibt, hat mein Freund unterhalb einen großen Blumenkasten aus Holz mit Schrauben an dieser Holzwand befestigt. Dieser Kasten ist bis oben voll mit Blumenerde. Im Sommer waren Blumen darin. In der Nähe dieser Holzwand, am Rand des Balkons, steht der Putzeimer. 

Beim Gewitter zog eine kräftige Windböe ums Haus. Sie erfasste die Holzwand und trotz des vollen Blumenkastens ist sie nach vorne gefallen, mit diesem Blumenkasten der Länge nach auf den Balkon geknallt, auch noch auf den Putzeimer drauf. Das hat wirklich mächtig gescheppert. Es war aber zu nass (es regnete in Strömen) und zu stürmisch, wir konnten vorhin nichts machen. Die Blumenerde ist schön über den Balkon verteilt, ist wohl beim Umfallen aus dem Kasten rausgeflogen. Was für eine "Schweinerei"!! Da haben wir am Wochenende dann erstmal etwas Arbeit. Zunächst die Wand wieder aufstellen (damit man auf dem Balkon wieder Laufen kann) und dann wieder sauber machen. Mal sehen, ob wir eventuell auch einen neuen Putzeimer kaufen müssen. 

Bei diesem ganzen Chaos ging ich dann ganz bestimmt nicht mehr ins Schwimmbad. Eigentlich wollte ich dann ja alleine Sport machen, konnte mich dazu aber absolut nicht aufraffen. Zum einen wegen der Schmerzen (weiterhin rechtes Bein und Verspannungen im Schulter- und Nackenbereich) und ich fühle mich halt einfach nur total ausgelaugt. Den Abend über habe ich dann überwiegend gemütlich auf dem Sessel verbracht. Keine Lust zu gar nichts. 

Zwischendurch habe ich allerdings eine Tüte gesucht, die wir bisher noch nicht gefunden haben. Letztes Jahr im Dezember ging es mir seelisch ja ganz mies. Da hatte ich ja auch einen Krankenschein (über 4 Wochen). Um mich etwas abzulenken, waren wir auf mehreren Weihnachtsmärkten. An verschiedenen Ständern haben wir ein paar schöne Sachen gekauft. Eine kleine Kirche (ein Teelichthalter, wo man eine kleine Kerze reinstellt) und mehrere kleine "Buden", verschiedene "Verkaufsstände", mit Batterie alles bunt beleuchtet. Damit haben wir uns auf dem Sideboard im Wohnzimmer einen kleinen Weihnachtsmarkt zusammen gestellt. Wir können uns beide genau daran erinnern, wie wir die Sachen Anfang des Jahres vorsichtig eingepackt haben, in eine Tüte getan haben. 

Ja, und diese Tüte suche ich jetzt "verzweifelt". Wir waren uns sicher, dass sie im Keller ist. Aber da ist sie nicht, da habe ich schon alles durchgeguckt (in alle Tüten geguckt). Dann war mein Freund sich sicher, dass wir sie in den Kleiderschrank getan haben. Auch dort habe ich bereits gesucht. In den Tüten im Schrank waren nur die Wintersachen (Schals, Handschuhe und ganz dicke Wollsocken), aber nicht die Weihnachtssachen. Man glaubt ja gar nicht, wie groß so eine Wohnung sein kann, wie viele "Versteckmöglichkeiten" man darin hat. Mir kommen jetzt immer neue Ideen, wo diese Tüte eventuell sein könnte (Abstellkammer, verschiedene Schränke im Wohnzimmer) und ich suche nach und nach alles durch. Dabei habe ich allerdings auch schon Sachen wieder gefunden, an die wir seit Jahren nicht mehr gedacht haben, bei denen wir gar nicht mehr wussten, dass wir es überhaupt noch haben. Ja, und so nehme ich mir jetzt abends nach und nach Schrank für Schrank vor, bis ich diese Tüte dann hoffentlich wieder finde. 

 

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