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Mitwoch, 04.12.2013


Heute war so ein typischer Tag, an dem man eigentlich viel geschafft hat, sich aber abends dennoch fragt, Was habe ich heute alles geschafft, alles geleistet. Wenn man dann aber mal den ganzen Tag im Gedanken durchgeht, dann fallen einem wieder viele Sachen ein, um die man sich gekümmert hat, was man alles fertig bekomment hat.

Ich hatte mir halt ein paar Sachen vorgenommen, die ich heute dennoch nicht geschafft habe. Auf der Arbeit wollte ich heute unbedingt Briefe, also Diktate schreiben, darauf hatte ich mich fest eingestellt. Ja, aber dann ging die Buchhaltung vor, die stand heute total im Vordergrund. Einschließlich Kopien, Eingaben in den Computer, Ablage usw. Die Diktate, die ich für heute eingeplant hatte, sind dadurch völlig in den Hintergrund geraten. 

Und als ich dann endlich zu den Diktaten gekommen bin, da war es mir ganz klar, dass ich mich in der Reihenfolge darum kümmern würde, wie ich sie auch bekommen habe. Ja, aber das war dann anscheinend falsch. Ich war bereits am Schreiben, als mein Kollege mich ansprach, dass die anderen Briefe, die ich erst später bekommen habe, wichtiger sind. Nun gut, dann werde ich morgen halt damit beginnen. 

Ich würde übrigens nie behaupten, dass ich im Schreiben völlig fehlerfrei bin. Manchmal sind meine Gedanken auch schneller als meine Finger und dann passieren die schönsten Tippfehler. Auf der Arbeit lese ich jeden Brief nach, bevor ich ihn abgebe. Manche Briefe sind direkt richtig, in anderen Briefen entdecke ich den einen oder anderen Tippfehler, den ich dann eben noch schnell korrigiere. Auf der Arbeit habe ich halt auch den Ehrgeiz, alles möglichst fehlerfrei abzugeben. Ich ärger mich dann immer, wenn ich gelegentlich doch mal was übersehen habe und doch noch ein Fehler gefunden wird. Aber auch das kann hin und wieder natürlich mal passieren (bei mir zum Glück aber nur selten).

Wenn ich hier einen Tippfehler mache, dann bitte einfach "drüber weglesen". Diese Einträge schreibe ich immer abends, kurz bevor ich ins Bett gehe. Egal, wie müde ich dann bin. Noch eben schnell den Tag "verarbeiten" und meine "Tagesgedanken" hier los werden. Hin und wieder überflieg ich den Text dann zwar abschließend nochmals, aber nicht so gründlich und intensiv wie auf der Arbeit. Hin und wieder schleicht sich dann ein Fehler ein, der mir absolut nicht auffällt. Auch, weil ich dann halt schon müde bin. Aber trotzdem möchte ich dieses "Ritual" beibehalten, weil ich mich so richtig daran gewöhnt habe. Deswegen, wenn ich hier mal einen Fehler mache, dann bitte einfach ignorieren. Gestern meinte ich natürlich "Flammkuchen" und nicht "Flummkuchen" bezüglich der Weihnachtsfeier im letzten Jahr (Grins) und meine Katze wog zuletzt noch 1,2 kg bzw. 1.200 Gramm (und nicht 1.200 Kg). Aber solche Fehler registriere ich abends meistens gar nicht mehr. Wenn ich den Text später (am nächsten Tag oder noch später) nochmals lese, erst dann fallen mir manche Fehler auf. Aber das ist halt das "Problem", wenn man seine "Tagesgedanken" abends noch eben schnell schreiben will, dann sind die Gedanken zum Teil viel schneller, als die Finger eigentlich schreiben können. Dann schleicht sich hin und wieder halt mal der "Fehlerteufel" ein (bei den Diktaten auf der Arbeit bin ich halt viel gründlicher und genauer).

Nach der Arbeit habe ich mich mit meinem Freund in der Stadt getroffen (er hat heute und morgen frei, als Ausgleich, weil er ja regelmäßig auch an den Samstagen arbeiten muss, auch an diesem Samstag wieder). Wir haben zusammen die Eintrittskarten für Herbert Knebel geholt. Für das neue Bühnenprogramm, das im September nächsten Jahres startet. Er schenkt mir die Karten bzw. diesen Abend dann zum Geburtstag. 

Das Training ist heute ja leider ausgefallen, aber so ist es halt leider bei einer dauerhaften Therapie. Im Laufe der Zeit kommen immer mal wieder andere Termine dazwischen, so dass das Training ausfallen muss. Trotzdem werde ich mich weiterhin über jedes Training, über jede Woche freuen, in der wir unsere Trainingstermine regelmäßig einhalten können (Ende des Jahres, über Weihnachten und Neujahr, gerät bei mir sportmäßig ja eh alles total durcheinander).  

Eigentlich wollte ich heute Abend dann etwas Sport machen, also Fahrradfahren und etwas Gymnastik, stattdessen habe ich mich sehr viel um den Haushalt gekümmert. Ich habe wieder so Schmerzen im rechten Bein, in erster Linie ganz intensiv im Fuß bzw. Fußgelenk, das zieht zum Teil sehr intensiv durch das ganze Bein. Ich muss mich beim Laufen hin und wieder total darauf konzentrieren, möglichst "normal" zu Laufen, nicht in einen Schongang, also ins Humpeln zu verfallen. 

Nach der Arbeit, nach dem Essen waren die Stiche im Fuß sehr intensiv. Ich habe mich auf den Sessel gesetzt, Beine hoch gelegt. So saß ich dann rund eine Stunde. Am liebsten wäre ich so den ganzen Abend über sitzen geblieben. Stattdessen habe ich mich dann regelrecht gezwungen wieder aufzustehen. Heute Abend habe ich zwar auch etwas Rückenschmerzen, aber sie werden von den Schmerzen im Bein total "überdeckt". Auf der Arbeit konnte ich mich mit den Diktaten und der Buchhaltung total gut "ablenken", konnte die Schmerzen so relativ gut ignorieren. Aber heute Abend nahm ich sie dann wieder sehr intensiv wahr. Außerdem habe ich von gestern, von der Wassergymnastik, einen leichten Muskelkater in den Oberarmen. Nicht so heftig, wie ich ihn schon mal vom Hanteltraining habe, aber dennoch deutlich spürbar. Wenn ich mich schon nicht zum Sport aufraffen kann, dann wenigstens innerhalb der Wohnung bewegen, bloß nicht den ganzen Abend über total ruhig auf dem Sessel sitzen. Ich glaube, die totale Schonung, das wäre dann der größte Fehler, den ich machen könnte. Ich habe dann in Ruhe gespült, in der Küche etwas aufgeräumt und auch noch Wäsche (Handtücher) sortiert (gefaltet und ab in den Schrank). Dabei lief im Hintergrund flotte Musik (die CD von Norman Langen). Ich war dann den ganzen Abend über in der Wohnung unterwegs, ständig in "Action". Habe so einiges in der Zeit geschafft.

Für morgen hatte ich eigentlich die Wasergymnastik fest eingeplant. Es ist jeoch ein heftiger Sturm angesagt. Mein Freund hat mich vorhin dann überredet, morgen Abend auf jeden Fall zu Hause zu bleiben (das wäre viel sicherer), die Schwimmtasche habe ich gar nicht erst gepackt. Und wenn ich schon scheute so viel im Haushalt geschafft habe, dann werde ich morgen wengistens hoffentlich Zeit für den Sport haben.

 

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