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Dienstag, 03.12.2013 (Wassergymnastik)


Der heutige Tag war total "chaotisch". Das fing schon heute morgen an. Mein Zug hatte hier zunächst etwas Verspätung. Unterwegs legten wir mehrere Pausen ein, so dass ich erst mit deutlicher Verspätung (viel später als geplant) auf der Arbeit an kam. Unterwegs wollte ich noch auf der Arbeit anrufen, aber ich kam nicht durch, bekam kein Amt, keinen Kontakt. Entweder befanden wir uns immer wieder in "Funklöchern", oder aber mein Handy hat mich mal wieder "geärgert". Später hat es auf jeden Fall wieder richtig funktioniert. Wegen dieser Verspätung wurde ich dann immer nervöser, innerlich total "kribbelig" (hatte Angst, dass ich deswegen Ärger bekommen könnte, was zum Glück aber nicht der Fall gewesen ist). Ich kam dann schon total aufgedreht auf der Arbeit an, habe mich dort direkt auf die Arbeit "gestürzt".

Im Büro waren wir heute mehr oder weniger nur eine "Notbesetzung". Ein Teil der Kolleginnen war krank, ein paar andere auf Dienstreise (oder im Urlaub). Vormittags kam dann auch noch die Computer-Abteilung. Es mussten mehrere Sachen und Programme an unseren Computern richtig eingestellt bzw. programmiert werden. Schon alleine an meinem Computer waren sie alles in allem mindestens 2 Stunden (mit kleinen Unterbrechungen). Dadurch kam ich mit meiner Arbeit natürlich nicht so wirklich voran. Ich war immer wieder im Weg, habe mich zur Seite verdrückt, damit sie in Ruhe ihre Arbeit machen konnten. Unter anderem haben sie bei mir den "AB", also den Anrufbeantworter eingerichtet. Zwischendurch kam dann auch noch die Telekom wegen der Leitungen. Alles in allem wurde es immer unruhiger und chaotischer. Mit meiner Arbeit kam ich zwischendurch immer nur sehr schleppend voran (bevor sie dann wieder an meinen Computer mussten). 

Auf der Fahrt nach Hause (mit der Straßenbahn von der Stadt in unseren Stadtteil), da hatte die Bahn einen technischen Defekt und blieb eine ganze Zeitlang liegen. Ich stieg schließlich aus (andere Mitfahrer ebenfalls) und lief den Rest dann zu Fuß nach Hause. Zu Hause hatte ich dann eigentlich zu gar nichts mehr Lust, musste mich dann regelrecht "zwingen", doch noch zur Wassergymnastik zu gehen. 

Das war dann wirklich total super schön, ich bin froh, dass ich gegangen bin. Bereits in der ersten Gruppe war eine der Frauen dabei, mit der ich letztens verabredet gewesen bin. Zur zweiten Gruppe kam die andere Frau dann ebenfalls. Als sie mich gefragt haben, wie das Weihnachtsessen war, da habe ich ihnen von den ganzen reservierten Plätzen erzählt, dass ich an den letzten Tisch total "abgeschoben" worden bin. Daraufhin meinten die beiden dann, dass wir das im nächsten Jahr anders machen werden. Ganz oder gar nicht. Entweder wir gehen zu dritt, oder aber mindestens zu zweit, oder aber keiner von uns dreien geht (auf jeden Fall nicht mehr einer alleine). 

Wir drei haben uns dann für Ende Dezember verabredet. Am letzten Donnerstag vor Weihnachten fällt die normale Wassergymnastik in jedem Jahr aus. Dann trifft sich die Gruppe in einem Raum (im Schwimmbad) und feiert eine kleine Weihnachtsfeier, zu der jeder etwas mitbringt. Letztes Jahr habe ich daran teilgenommen, fühlte mich dort aber total unwohl. Jeder bringt dazu etwas mit. Ich wusste im letzten Jahr nicht, was ich mitbringen sollte, habe passend zur Weihnachtszeit Plätzchen und einen kleinen Kuchen mitgebracht. Da ist keiner drangegangen. Alle wollten was "deftiges" und herzhaftes essen. Es gab Flummkuchen, Frikadellen und kleine Schnitzel. Außerdem verschiedene Sorten Brot mit verschiedenen Kräuter-Dipps. Davon blieb so gut wie nichts über. Ich habe eine Flasche Wasser und eine Flasche Cola mitgebracht, aber alle wollten nur Sekt trinken. 

Vorhin haben die Beiden mich dann gefragt, ob ich in diesem Jahr wieder daran teilnehmen möchte. Wir haben uns dann stattdessen verabredet, treffen uns dann am Schwimmbad und fahren zusammen in die Stadt. Erst eine Runde über den Weihnachtsmarkt und uns dann noch gemütlich irgendwo hinsetzen. Ich möchte mal behaupten, dass wir dabei dann mehr Spaß haben werden, als mit der ganzen Gruppe zusammen zu sitzen.

Die Stimmung bei der Wassergymnastik war dann total gut. Es gab mehrere sehr gute Situationen, über die wir total lachen mussten. Zuerst etwa 15 Minuten lang dieses Fang- und Werf-Spiel mit den kleinen Nudeln (diesen "Hanteln"). Dabei immer in Bewegung bleiben (auf der Stelle verschiedene Lauf- und Sprungvarianten). Schon dabei gab es mehrere sehr gute Situationen. Unter anderem, als eine Frau die Hantel mit beiden Händen fing, seitlich packte und die Hantel dabei mittig durchgebrochen ist. Das Gelächter war in diesem Moment sehr groß (Grins). Ich habe mit einer der Frauen zusammen gemacht, mit der ich demnächst dann wieder verabredet bin. Wir waren schnell ein ziemlich gut eingespieltes Team. Wir haben zwar nicht jeden Wurf gefangen, aber es klappte trotzdem ziemlich gut. 

Danach folgte eine Runde mit der großen Nudel. Verschiedene Laufvarianten auf der Stelle (Knie hoch, Fersen zum Po, Beine gestreckt nach vorne usw.), dabei mit den Armen also mit der Nudel verschiedene Bewegungen. Bis dahin ging es mir noch gut, ich hatte keinen nennenswerten Schmerzen (nur hin und wieder ein Ziehen im Bein, im Oberschenkel).

Dann die große Nudel unter den Fuß, mit dem Fuß etwas "festhalten", damit sie nicht weg "flutscht". Damit dann verschiedene Bewegungen. Nach unten "pumpen", vor und zurück pendeln, einen großen Kreis usw. Dabei, den Fuß die ganze Zeit über so angespannt halten, bekam ich im rechten Fuß dann ganz heftige Schmerzen, die immer schlimmer geworden sind. Vom Knöchel, über den ganzen Fuß bis in die Zehe. Irgendwann konnte ich es nicht mehr aushalten (der Schmerz zog immer höher in die Wade rein), legte die Nudel zur Seite und machte die restlichen Übungen dann ohne Nudel mit (mit der linken Seite klappte es weiterhin).

Auch die zweite Gruppe fing mit diesem Fang- und Werfspiel an. Ich habe wieder mit der gleichen Frau zusammen gemacht. Allerdings war ich in der zweiten Gruppe dann langsamer und unkonzentrierter, ließ die Nudel viel öfter fallen. Ich merkte meinen Fuß die ganze Zeit über, ein kräftiges Ziehen von den Zehen bis ins Gelenk. Ich habe versucht, das zu ignorieren, habe es aber nicht völlig geschafft. Am Ende dieser Runde sollten wir diese kleine Nudel dann alle auf den Beckenrand werfen. Eine Frau stand zufällig in "Werfrichtung" und wurde dann spontan mit den Nudeln "attakiert", konnte nicht schnell genug in "Deckung" gehen (ihre "Fluchtreaktion" in diesem Moment war total gut, Grins). 

Das restliche Training fiel mir dann immer schwerer. Ich merkte den Fuß und das Bein immer heftiger. Ich habe zwar versucht, bis zum Ende alles so gut wie möglich mitzumachen, aber die Schmerzen wurden immer intensiver, zogen immer mehr das Bein rauf, immer mehr in die Wade (dort bekam ich dann auch einen kleinen Krampf). 

Es folgten dann auch noch "Partner-Übungen" mit den großen Nudeln. Gegenüber hinstellen, 2 Nudeln, jeder packt sich die Enden und dann unter Wasser die "Säge" (hin und her), mal damit große Kreise und auch damit durchs Wasser laufen (welches 2er-Team als erstes auf der anderen Seite ist, wobei es erhebliche "Fehlstarts" gab und wir mal wieder die Letzten gewesen sind, da ich bis heute nicht schnell durchs Wasser laufen kann). 

Eine Frau aus der Gruppe hat der Gruppenleiterin eine Dose mit selbstgemachten Plätzen (Spritzgebäck) geschenkt. Sie stellte die Dose vorne dann offen hin und jeder der daran vorbei ging, griff natürlich zu. Am Ende haben wir die Dose in der Umkleide dann offen zwischen uns gestellt und während wir uns abgetrocknet haben und wieder anzogen, griff jeder immer mal wieder in die Dose, bis sie schließlich leer war. 

Heute Abend habe ich dann nur noch das "Mindeste" gemacht (meine Sachen für morgen sortiert). Gegen 22.30 Uhr kam mein Freund von der Arbeit. Ich setzte mich zu ihm, Beine hoch und ein bisschen unterhalten, wie der Tag gelaufen ist. Ich kam dann gar nicht mehr in die Gänge, blieb dort etwa 2 Stunden bequem sitzen. Mit meinem Fuß ist ein Kommen und Gehen. Mal (als ich vorhin gesessen habe) merke ich dort nichts, fühle mich einfach nur total müde und gerädert, und zeitweise habe ich weiterhin ein kräftiges Ziehen und Stechen im Fußgelenk (schubweise). Wie heißt es immer so schön, die beste Krankheit "taugt nichts".

 

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